Februar 2014

kinderzeit 01/14

Titelthema: Aus- und Weiterbildung Abo-Service: http://abo.familie.de/Zeitschriften/kinderzeit.html?hnr=kize_home

Wege ins Arbeitsfeld Kintertagesbetreuung
Die frühpädagogische Ausbildungslandschaft im Überblick
Die Qualifizierungsmöglichkeiten zur pädagogischen Fachkraft für die Tätigkeit in einer Kindertageseinrichtung haben sich in den letzten Jahren verändert und sind vielfältiger geworden.

didacta 2014 – die Bildungsmesse
Ein Vorbericht – Wege und Mittel innovativer Pädagogik
Die demografische Entwicklung, die fortschreitende Digitalisierung und der Trend hin zu einem möglichst hohen Bildungsabschluss sind aktuelle Herausforderungen der Bildungswirtschaft und Themen der didacta.

Arbeitsplatz offene Ganztagsschule
Herausforderungen und Chancen für Erzieher/-innen
In der Theorie ist eine Ganztagsschule eine sinnvolle und lohnenswerte Einrichtung, für alle Beteiligten. In der Umsetzung gibt es aber organisatorische und strukturelle Probleme, die Kindern, Eltern und auch dem Personal das Leben schwer machen.

Einfach singen – Oder?
Auszüge aus dem neuen Magazin – Musik in der Kita.
Kinderlieder und das Singen geben vor allem in der frühen Kindheit viele Entwicklungsimpulse in unterschiedlichen Bildungsbereichen.

Dazu Aus- und Weiterbildungsangebote, eine Medienkiste, Stellenanzeigen u.a.

Abo-Service: http://abo.familie.de/Zeitschriften/kinderzeit.html?hnr=kize_home

Die neue Standcrèche 150 & 220

Loxos sorgt wieder für innovative Lösungen und erweitert sein Sortiment mit den neuen Standcrèche 150 & 220. Die erste Revolution ist grün! Die neue Standcrèche 150 & 220 sind ab Frühling 2014 verfügbar. Entweder farbig mit melamin beschichteten Fronten oder als 100% recycelbare Version aus Bambusholz. Bambusholz hat viele Vorteile: es ist antiallergen, nachhaltig und wasserabweisend.

Eine weitere Revolution bei der Standcrèche findet vor allem dank einer Erweiterung der Gestaltungsmöglichkeiten statt. AUF aber auch UNTER dem Wickelplatz. Unten können Sie ab jetzt Auszüge für bis zu 18 Kunststoffkästen wählen, um so einfach und schnell an die Kindersachen zu kommen. Neue Optionen wie der doppelte Wäschekorb und die individuellen Fächer sorgen auch für mehr Funktionalität. Wie üblich kann man weiter die herausziehbare Treppe, die Türen und die Schubladen mit den Neuerungen kombinieren.

Die Arbeitsplatte kann man entweder mit 1 oder 2 Wickelauflagen erhalten. Die Badewanne bzw. das Waschbecken kann man auf der Standcrèche 150 links oder rechts positionieren.
Sie haben also zukünftig unzählige Kombinationen zur Auswahl, um ihre Anforderungen zu erfüllen.

Entdecken Sie die neue Standcrèche Version auf der Messe didacta in Stuttgart (25.-29.3.14)

Unserer Umwelt zuliebe: nachhaltig einrichten
Mehrere Gründe sprechen für Bambus: Wälder werden geschont, die Bambuspflanze ist pflegeleicht, sie wächst sehr schnell nach und bereits nach fünf Jahren sind die meterhohen Stämme erntereif.
So können Sie Raumgestaltung ihrer Kita und Nachhaltigkeit wunderbar kombinieren.
Loxos hat eine neue Version von der Wickelkombination Standcrèche entwickelt:
100% recycelbar und aus Bambusholz. Alle Komponenten vom Öko Standcrèche (Bambusholz, Harz und Metall) können wiederverwendet werden.

Zehn Jahre offener Ganztag

Das pädagogische Konzept des offenen Ganztags klingt vielversprechend. Hohe pädagogische Ansprüche und hehre Bildungsziele hat sich die Institution des offenen Ganztags auf ihre Fahne geschrieben. Viele Eltern und Pädagogen stellen jedoch ernüchtert fest, dass es an der praktischen Umsetzung dieser großen Ideen an vielen Stellen noch hapert.

Die offenen Ganztagsschulen gibt es in Deutschland seit etwa zehn Jahren. Sie bieten neben einem Mittagstisch und einer Hausaufgabenbetreuung in der Regel diverse pädagogische Freizeitangebote in den Bereichen Kreativität, Sport und Musik sowie mitunter diverse Förderangebote.

Qualitätssicherung auf freiwilliger Basis
Als Ziele des Konzepts des offenen Ganztags stehen die individuelle Förderung und die Eröffnung von neuen Lernchancen, aber auch das soziale Lernen sowie die Partizipation und die Öffnung von Schule durch Kooperation im Vordergrund. Doch zu weit mehr als diesen hehren Worten auf dem Papier reicht es bisher oftmals nicht. Die Mängel bei der Umsetzung in die Praxis haben die offenen Ganztagsschulen erkannt; seit 2007 gibt es zur Verbesserung der Qualität im offenen Ganztag das QUIGS-Programm, welches seit 2008 evaluiert wird. Anders als in den Kitas ist die Anwendung von Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung an Schulen allerdings immer noch freiwillig. Hier stellt sich die Frage: Wodurch zeichnet sich pädagogische Qualität überhaupt aus? In der Praxis bemängeln Eltern wie auch Mitarbeiter, dass die pädagogische Arbeit den selbst gesetzten Anspruch weit verfehlt und der offene Ganztag oftmals nicht mehr ist als eine „Verwahranstalt“. Ob es das leidige Dauerthema Hausaufgabenbetreuung ist, die Tatsache, dass pädagogische Angebote zu selten fachlich gut und mit pädagogischem Anspruch durchgeführt werden oder dass Eltern wie Besucher im offenen Ganztag den Eindruck haben, hier herrsche mitunter das Konzept einer „Die-Affen-rasen-durch–den-Wald-Pädagogik“ vor. Offenbar haben zehn Jahre Erfahrung und ein Qualitätsprogramm nicht ausgereicht, um zu einer Verbesserung, geschweige denn zu einer Verwirklichung des pädagogischen Anspruchs zu gelangen, und das trotz motiviertem und vielerorts engagiertem Personal.

Mangelhafte finanzielle Ausstattung
Doch zurück zur Ausgangsfrage, wodurch sich pädagogische Qualität überhaupt auszeichnet. In erster Linie wird sie bestimmt durch pädagogisch qualifiziertes Personal ‒ und das ist im offenen Ganztag „Mangelware“. Aus jahrelanger Erfahrung als Mitarbeiterin und später Leiterin in einer offenen Ganztagsschule kann ich berichten, dass die Ausstattung mit qualifiziertem Personal zu wünschen übrig ließ. Die Fluktuation unter den Mitarbeitern war extrem hoch. Die Verweildauer von über 50 Prozent der Mitarbeiter bewegte sich zwischen drei Wochen und drei Monaten. Dies lag vor allem an den schlechten finanziellen Konditionen sowie an der Überforderung der Mitarbeiter aufgrund fehlender pädagogischer Ausbildung. Die Mitarbeiter waren zweifelsohne engagiert und bemüht, doch mit den Herausforderungen des pädagogischen Alltags oftmals alleine gelassen. Die finanziellen Mittel sind zu knapp ‒ sowohl für das Personal als auch für dessen Weiterbildung. Das geht letztlich auf Kosten der Mitarbeiter und der Kinder.

Kaum qualifiziertes Personal
Überhaupt stellt die mangelnde pädagogische Qualifikation des Personals im offenen Ganztag ein großes Problem dar. So fordern die Qualitätsleitlinien des offenen Ganztags lediglich für die Leitung eine pädagogische Ausbildung wie Erzieher/-in, Sozialpädagoge/-pädagogin oder Lehrer/-in, für Mitarbeiter ist dies gewünscht, aber nicht verbindlich vorgeschrieben. Für ausgebildete Erzieher/-innen ist der offene Ganztag bisher noch nicht zu einem attraktiven Arbeitsfeld geworden. Dies liegt neben der schlechten Bezahlung unter anderem auch daran, dass die Erzieherausbildung erst schleppend das pädagogische Thema offener Ganztag in ihr Programm integriert und eine spezifische Qualifikation auf diesem Gebiet vielerorts gar nicht verfügbar ist. Wie sollen unter solchen Umständen engagierte Mitarbeiter die hohen Ansprüche, die gestellt werden, in die Praxis umsetzen? Die tägliche Arbeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im offenen Ganztag gleicht einem Kampf gegen Windmühlenräder. Auch ich habe mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Praxis jahrelang erlebt, wie an allen Fronten für die Kinder und die pädagogischen Ziele gekämpft wird und wie versucht wird zu stemmen, was kaum zu stemmen ist.

Das muss besser werden
Doch Kritik und pädagogisches Lamento reichen nicht aus, um der Misere Abhilfe zu schaffen. Was also sollte konkret getan werden? Zunächst wäre es notwendig, die pädagogische Arbeit im offenen Ganztag konsequent in die Erzieherausbildung zu integrieren. Als Schulleiterin einer Bildungsinstitution, die auf die Externenprüfung zum staatlich anerkannten Erzieher bzw. zur staatlich anerkannten Erzieherin vorbereitet, konnte ich diesen Schritt verwirklichen. Wer in der Bildungsakademie Düsseldorf eine Umschulung mit diesem Abschluss anstrebt, erwirbt während der knapp zweijährigen Ausbildungszeit das Zertifikat zur Fachkraft „Offener Ganztag“. Hier werden angehende Erzieher/-innen im Unterricht sowie durch ein Praktikum auf den pädagogischen Alltag im offenen Ganztag vorbereitet.
Für pädagogisch nichtqualifizierte Bewerber/-innen oder Mitarbeiter/-innen bietet die Bildungsakademie Düsseldorf die Weiterbildung zur Fachkraft „Offener Ganztag“ als sechsmonatige Vollzeitschulung oder in einer einjährigen, berufsbegleitenden Form an. Die berufsbegleitende Form wendet sich besonders an Personen, die bereits im offenen Ganztag tätig sind und sich nachträglich qualifizieren wollen. Auf dem Stundenplansteht bei dieser Weiterbildung neben Entwicklungspsychologie und pädagogischen Handlungskonzepten viel praktisch orientierter Unterricht zur methodisch-didaktischen Angebotsplanung mit Kindern unterschiedlicher Altersklassen aus den Bereichen Kunst und Kreativität, Bewegungs-, Theater-, Erlebnis-, Entspannungs-, Musik- und Spielpädagogik. Aber auch typische Problembereiche wie beispielsweise die Hausaufgabenbetreuung, der Umgang mit Lernstörungen, Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten werden durch spezielle Unterrichtsfächer eigens aufgegriffen.

Wichtig ist im Rahmen dieser Weiterbildung allerdings nicht nur die pädagogisch fundierte Qualifikation, sondern auch die Vermittlung organisatorischen Know-hows wie Qualitätsmanagement, Eltern- und Teamarbeit sowie Planung und Durchführung von Projektarbeiten.
Die Umschulungsmaßnahmen zum Erzieher/zur Erzieherin oder zur Fachkraft „Offener Ganztag“ der Bildungsakademie Düsseldorf werden von der Bundesagentur für Arbeit über Bildungsgutschein finanziert. Für Interessenten der berufsbegleitenden Weiterbildungen besteht die Möglichkeit der Förderung über Bildungsscheck und Bildungsprämie.
Damit die Verbesserung der pädagogischen Qualität im offenen Ganztag eine weitestmögliche Verbreitung findet, bietet die Bildungsakademie Düsseldorf die oben genannten Weiterbildungen auch in der E-Learning-Variante an. Dies stellt nur einen kleinen Beitrag dar, um die Situation im offenen Ganztag zu verbessern und das wertvolle tägliche Engagement der Mitarbeiter/-innen zu unterstützen.

Ein Beitrag aus der aktuellen kinderzeit verfasst von Ina Welzenbach M.A.
Schulleiterin der Bildungsakademie Düsseldorf und Fachbereichsleiterin für Psychotherapiebeim Europäischen Verband für Naturheilkunde e.V. in Duisburg sowie als freiberufliche Autorin

Nähere Informationen finden Sie unter Bildungsakademie Düsseldorf – BIAD GmbH, Münsterstr. 359, 40470 Düsseldorf, Tel: 0211 635535-0, E-Mail: info@biad.de; www.biad.de



Rückenschonend: die Treppe am Wickelplatz

Dank der Treppe kann das Kind sicher auf die Wickelkommode steigen. So werden die durch das Tragen des Kindes bereiteten Rückenbeschwerden vermindert. Durch die Nutzung wird auch die Motorik und Selbstständigkeit des Kindes gefördert.

Die Treppe ist fast auf jedem Möbel unseres Krippen- und Kitasortiment als feste oder herausziehbare Lösung erhältlich. Die herausziehbare Treppe von Loxos ist eigenartig: weil es wie eine Wendeltreppe entwickelt ist, kann das Kind ruhig und ohne Höhenangst die Treppe auf- und runtersteigen. Dabei kann es sich für mehr Sicherheit an dem Holzfronten halten. Die Treppe wird aus einem Guss in Polyesterharz mit Antirutsch-Oberfläche hergestellt. Deshalb ist sie komplett bio-reinigbar. Weil es im Wickelbereich oft eng ist, ist eine platzsparende herausziehbare Treppe willkommen. Man braucht sie nur herauszuziehen bei Kindern, die sie nutzen können. Sie ist wie eine Schublade konzipiert, die im Möbelinneren eingeräumt wird. Sie wird aus Sicherheitsgründe arretiert wenn sie ausgezogen ist.

Wir entwickeln ständig neue Lösungen und unsere Wickelkommode passen sich an Wachstum der kleinsten an. Für die Wickelbereiche von älteren Kindern haben wir auch Kombinationen mit fester Treppe, sodass überflüssige Geste die Erzieherinnen erspart werden.

Alle Loxos Modelle mit Treppe finden Sie hier

Selbstständigkeit fördern: Wickeln im Stehen

Viele Erzieherinnen und Pädagogen denken heute, dass man ein kleines Kind lieber im Stehen wickeln sollte. Dieses neue pädagogische Konzept kann bei Kindern ab 2 Jahren angewendet werden und fördert dessen Selbstständigkeit.

Um diesen neuen Bedarf zu entsprechen, hat Loxos Orthocrèche® entwickelt. Das Kind geht mit der Treppe zum Podest hoch, das 60 cm über dem Fußboden liegt. Die geschlossene Treppe dient als Sicherheitswand. Die Erzieherin wickelt das Kind im Stehen sicher und bequem. So werden auch Rückenschmerzen vermieden.

Alle Infos zur Wickelkommode Orthocrèche finden Sie hier

Hygiene am Wickelplatz

Beim Wickeln ist ein hohes Maß an Hygiene erforderlich, denn in jedem Stuhl können ansteckende Durchfallerreger enthalten sein. Die beste Lösung: ein integriertes Handwaschbecken und ein Wickelplatz, den man auch mit Desinfektionsmittel reinigen kann.

Die Oberflächen von Loxos Wickelkommoden sind abwaschbar und so konzipiert, dass Wasser nicht stagnieren kann. Dank der abgerundeten Formen und der Rille zwischen Wickelplatz und Waschbecken (oder Badewanne) kann man die Arbeitsplatte abspülen und das Wasser in einen unteren Auslauf fließen lassen. Hergestellt aus antibakteriellem Sanitärharz, die Arbeitsplatte ist aus einem Guss und fugenlos. Sie verträgt Reinigung- und Desinfektionsmittel. Die Ausrundungen in den Winkeln mit einem Radius ≥ 10 mm erleichtern die Reinigung und verhindern die Kesselsteinbildung.

Alle Loxos Modelle mit integriertem Becken und hygienische Oberfläche finden Sie hier

Qualität in Kitas

Seit dem Rechtsanspruch auf frühkindliche Betreuung in Kraft getreten ist, wird auch ein Thema wichtiger: Qualität! Mangelnde Anzahl an Erzieherinnen, niedrigen Betreuungsschlüssel, wenig Platz ... die Quantität wird besser, aber die Qualität leidet noch. Deshalb wird über einen einheitlichen Qualitätsstandard für deutsche Kitas nachgedacht. Dabei spielt auch die Qualität der Inneneinrichtung eine große Rolle. Räume sind Teil des pädagogischen Konzepts und dienen der Frühforderung der Kinder.

Loxos entwirft und stellt seit fast 25 Jahren Wickelkombinationen und Möbel für Inneneinrichtung von Krippen und Kitas her. Unsere ergonomischen Wickeltische verbinden Hygiene, Komfort, Sicherheit und Design. Wir wählen mit Sorgfalt unsere Materialien und Lieferanten, die unsere Werte teilen. Hergestellt aus antibakteriellem Sanitärharz, die Arbeitsplatte ist aus einem Guss und fugenlos. Sie verträgt Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Dank der abgerundeten Formen wird die Reinigung erleichtert.

Loxos ist der Vorreiter für die Ausstattung der Wickelkommode mit fester oder herausziehbarer Treppe. So wird der Rücken von den Erzieherinnen und vom Fachpersonal geschont und die Motorik des Kindes wird gefördert. Auch unsere große und tiefe Badewanne wurde für Kitas und Kinderstationen, die Kinder mit unterschiedlichen Größen betreuen, entwickelt. Dank der Bauart kann die Tiefe der Badewanne mit einer herausnehmbaren Platte reduziert werden, sodass Kleinkinder in eine geeignete Wannengröße gebadet werden können.

Unsere Fronten und Wickelauflagen sind in mehr als 10 verschiedenen kinderfrohen Farben erhältlich: Sie wählen die beste Kombination passend zum gesamtem Bild.

Das Wickeln bietet Kind und Erzieherin einen Rahmen, in dem sie sich dialogisch aufeinander beziehen können. Loxos setzt sich für das Wohlbefinden der Kinder und deren Betreuungspersonen ein, damit dieser Austauschmoment am schönsten wird!

Hier finden Sie weitere Informationen

Wie Kleinstkinder mit Schlafstörungen bei der Bewältigung des Krippen­ alltags unterstützt werden können

Im vorliegenden Text werden das Erscheinungsbild und mögliche Ursachen von frühkindlichen Ein- und Durchschlafstörungen erläutert. Die Ursachen dieser Störungen lassen sich nicht ausschließlich auf das Kind oder seine Eltern zurückführen, sondern sind häufig als Kombination von Verhaltensregulationsproblemen des Kindes, einem Überforderungssyndrom auf Seiten der Eltern und einer dysfunktionalen Interaktion von Eltern und Kind zu sehen. Bei der Bewältigung des Krippenalltags benötigen diese Kinder besonderer Unterstützung durch die pädagogischen Fachkräfte.

Die Autorin Marie Bieber, Kindheitspädagogin B. A. studierte an der Evangelischen Hochschule Freiburg und arbeitet nun in der Krippe einer Mutter-Kind-Einrichtung mit Säuglingen und deren Müttern. Ihre Bachelorthesis schrieb sie zu dem Thema „Wie Kleinstkinder mit Regulationsstörungen bei der Bewältigung des Krippenalltags unterstützt werden können“.

Den kompletten Fachtext können Sie hier nachlesen.

Quelle: www.kita-fachtexte.de

Musik machen - Teil 4: Kleine Stimmen werden groß

Kinder beginnen früh zu singen. Schon als Säuglinge experimentieren sie mit ihrer Stimme. Für die Entwicklung der Kinder ist es wichtig, dass Erwachsene mit ihnen singen.

Aber: Erwachsene singen häufig zu tief. Die Kinder können das Gehörte nicht auf ihre Stimmlage übertragen und singen dadurch immer unsauber. Im schlimmsten Fall kann die kindliche Stimme dauerhaft geschädigt werden.

Wir qualifizieren Erzieherinnen und Erzieher und Interessierte, die beruflich mit 4- bis 6-jährigen Kindern singen bzw. es lernen  oder vertiefen möchten:

Werden Sie Liederkindergarten-Lehrerin oder -Lehrer

Oder starten Sie mit einer Schulung.

Hier finden Sie Gruppen und Liederkindergarten-Lehrerinnen in Ihrer Nähe.

Quelle: www.toni-singt.de

Echte Wurst hat kein Gesicht

Die Lebensmittelindustrie lässt sich tagtäglich etwas Neues einfallen, um ihre Produkte loszuschlagen. Eine lukrative Zielgruppe sind Kinder, die auf die kleinen, bunten, niedlichen Produkte abfahren, in denen nicht selten Spielzeuge und Sammelpunkte stecken. Das weiß die Industrie zu nutzen, indem sie um die kleine Kundschaft mit Joghurts im Minibecher, Wurst in Bärchenform oder mit Gesicht buhlt. Meist sind diese Produkte aber zu süß und zu fett und gespickt mit Zusatzstoffen. Gutes Kinderessen sieht anders aus.

Eltern müssen sich dem nicht klaglos hingeben. Wer Kinder frühzeitig spielerisch an gute, leckere und gesunde Produkte heranführt, setzt dem etwas entgegen, und lässt die Kleinen ein ganz eigenes Geschmackserlebnis kennenlernen. Annette Sabersky und Jörg Zittlau klären in ihrem neuen Buch, was von den rund 1500 Produkten speziell für Kinder zu halten ist. Sie zeigen, wie man Kinder an gute Lebensmittel heranführt, wie Eltern sie erkennen, wo man sie einkaufen kann und wie man sie zubereitet.

Annette Sabersky, Jörg Zittlau
Echte Wurst hat kein Gesicht
Wie Kinder wieder Spaß an gutem Essen finden
Taschenbuch, Broschur, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-60268-7
www.randomehouse.de / Verlag Heyne