Juni 2021

Uni-Projekt: Resilienzförderung und Prävention häuslicher Gewalt

Der Zusammenhang zwischen Gewalterfahrungen in der Kindheit und Gewaltbetroffenheit im späteren Leben ist bekannt. Umso wichtiger ist es, die Prävention schon in Kindertagesstätten zu stärken und so auch Erzieherinnen und Erzieher sowie die Eltern zu erreichen. Dafür entwickeln Prof. Dr. Simone Pfeffer und Prof. Dr. Christina Storck von der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg Strategien, die bundesweit eingesetzt werden sollen.

Im Jahr 2018 wurden laut polizeilicher Kriminalstatistik 140.755 Personen Opfer von partnerschaftlicher Gewalt. Kinder aus diesen Haushalten können das in verschiedenen Formen miterleben, ob als Zeuginnen und Zeugen oder indem sie selbst Gewalt erfahren – Erlebnisse, die häufig traumatisierend sind.

Da Gewalterfahrungen in der Kindheit und Gewaltbetroffenheit im späteren Leben oft in Zusammenhang stehen, ist eine frühzeitige Prävention umso wichtiger. Gerade Kindertageseinrichtungen sind besonders geeignet, um eine große Anzahl an Kindern aus verschiedenen Lebenswelten zu erreichen. Trotzdem gibt es bislang kaum geeignete und wissenschaftlich überprüfte Konzepte zur Gewaltprävention für Kinder, die die Einrichtungen nutzen könnten.

Hier setzen Prof. Dr. Simone Pfeffer und Prof. Dr. Christina Storck von der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg an. Mit ihrem Projekt „ReSi+ Prävention häuslicher Gewalt – Resilienzförderung und Prävention sexualisierter und häuslicher Gewalt in Kindertageseinrichtungen“ möchten sie ein Konzept in die breite Praxis bringen, um zu einer strukturellen Stärkung von Prävention häuslicher Gewalt beizutragen. Unterstützt werden sie dabei vom Deutschen Forum Kriminalprävention (DFK).
Das Projekt ist eine Erweiterung zu ihrem vorherigen Projekt „ReSi – Resilienz und Sicherheit“, in dem die beiden Professorinnen bereits Strategien für die Primärprävention sexualisierter Gewalt entwickelt haben. „Wir ergänzen die Strategien nun um den Aspekt der Prävention von häuslicher Gewalt. Wir möchten damit Kinder, Eltern und sozialpädagogische Fachkräfte aus allen Lebenslagen und Bevölkerungsteilen erreichen“, erklärt Prof. Dr. Simone Pfeffer. Dafür nutzen die Wissenschaftlerinnen einen Ansatz auf mehreren Ebenen, bei dem pädagogische Fachkräfte als Multiplikatoren ausgebildet werden. Sie sollen die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Eltern in Kindertageseinrichtungen über sexualisierte und häusliche Gewalt ebenso informieren wie über Hilfsmöglichkeiten und sie mit regionalen Anlaufstellen vernetzen. Dadurch werden die Erwachsenen in ihrer Schutzfunktion gestärkt. Zudem sollen Mulitplikatorinnen und Multiplikatoren das ReSi-Förderprogramm in die breite Praxis bringen, um so die Gewaltprävention bei Kindern bundesweit zu implementieren.

Durch Praxismaterialien und Fortbildungen werden die Erzieherinnen und Erzieher darauf vorbereitet, das Präventionskonzept in ihrer pädagogischen Arbeit mit Kindern praktisch umzusetzen. So können sie auch die Kompetenzen der Kinder im sozial-emotionalen, körperbezogenen und sprachlichen Bereich im Kindergartenalltag selbst fördern. „Wir möchten Kinder dabei unterstützen, grundlegende Kompetenzen zu entwickeln, um ihre belastenden Gefühle und Erfahrungen mitteilen und bewältigen zu können. Sie sollen lernen, über belastende Gefühle zu sprechen, Grenzüberschreitungen wahrzunehmen und sich Hilfe zu holen“, erläutert Prof. Dr. Christina Storck.

Die beiden Professorinnen koordinieren und begleiten den nachhaltigen Einsatz des Programms in der Praxis langfristig. Die partizipative Entwicklung zusammen mit Einrichtungen in der Pilotphase soll Akzeptanz, Praktikabilität und die konzepttreue Umsetzung in der Praxis sicherstellen. Zudem entwickeln sie Instrumente zur Selbstevaluation, damit Einrichtungen die Effekte, wie das Erreichen von Förder- und Lernzielen, langfristig selbstständig erfassen können.

Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.

Basteltipp: Bunte Matschepampe

TOPP im frechverlag
Bunte Matschepampe

Kinder lieben es in der Natur zu spielen – egal ob im Wald, Garten oder am Strand. Besonders groß ist der Spaß, wenn auch noch Matsch und Wasser im Spiel ist. Passenderweise haben wir für euch eine tolle Anleitung für bunte Matschepampe.

Du brauchst:

  • Erde, am besten heller Lehm
  • Wasser
  • Schalen oder Gläser
  • Sieb
  • Lebensmittelfarbe
  • ein frischer Ast, Hammer, Schnur oder alternativ einen Pinsel

Anleitung:

1. Mische die Erde mit etwas Wasser und rühre alles gut durch, bis ein sch.ner Brei entstanden ist.

frechverlag

2. Rühre den Brei portionsweise durch das Sieb und fange ihn darunter in einer Schale auf.

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3. Teile den Brei in kleine Portionen und färbe jede mit einer anderen Lebensmittelfarbe ein.

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4. die Fasern an einem Ende des frischen Zweigs. Am oberen Ende der Borsten die Schnur umbinden.

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Hinweis: Die Farbe hält sich nicht lange. Benutze sie also am besten gleich, nachdem du sie fertiggestellt hast.

Spielidee: Kennt ihr das Spiel Himmel und Hölle oder ein anderes Hüpfspiel? Malt die Felder mit Matschfarbe auf den Asphalt, nehmt einen Wurfstein und los geht es.

 

Buchtipp: Das Spiele-Bastelbuch Naturmaterial: Spielzeug aus Kastanien, Blättern und Co

Das neue verspielte Natur-Bastelbuch ist voller kreativer Ideen für jede Jahreszeit! Ab nach draußen, um im Garten, Wald, Feld, Meer und auf den Bergen nach tollen Naturmaterialien Ausschau zu halten. Gesammelte Naturschätze werden zu vielfältigen Kreativprojekten mit Tipps für viele Stunden Spielespaß. Egal ob fantastisches Spielzeug oder Rollenspiel-Zubehör, jeder kleine Naturentdecker findet hier ein Lieblingsprojekt. EXTRA: supercooles Wendeposter mit großem Spielplan und hilfreichem Saisonkalender für begeisterte Spieler und Sammler! Für Kinder ab 5 Jahren.

Das Spiele-Bastelbuch Naturmaterial: Spielzeug aus Kastanien, Blättern und Co von Susanne Pypke, 128 Seite. 15,00 Euro.TOPP im frechverlag  ISBN-13: 9783772444746 

Kontakt von Eltern und pädagogischen Fachkräften in der Pandemie erschwert

Intensive Zusammenarbeit und guter Kontakt zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern sind entscheidende Voraussetzungen dafür, Kinder in Kindertageseinrichtungen oder Kindertagespflegestellen zu fördern, zu betreuen und zu erziehen. Dieser wichtige Austausch fand seit Beginn der Coronapandemie unter sich laufend verändernden Rahmenbedingungen statt. Aktuelle Forschungsergebnisse unter anderem zu diesem Thema sowie zur Medienausstattung der Einrichtungen präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und des Robert Koch-Instituts (RKI) im 4. Quartalsbericht (II/2021) der Corona-KiTa-Studie.

Kommunikation von Kitas und Eltern

„Während im Oktober und November 2020 noch über 90 Prozent der Kita-Leitungen angaben, mindestens wöchentlich persönlichen Kontakt zu Eltern zu haben, lag deren Anteil im Zeitraum Dezember bis April 2021 nur noch bei etwa 60 Prozent“, erklärt Dr. Susanne Kuger, Projektleiterin der Corona-KiTa-Studie am DJI. Auffallend sei, wie die Einrichtungen ihr Repertoire an Kommunikationsformaten an die Pandemiebedingungen angepasst haben. So wurden zu Beginn der Pandemie zum Austausch mit Eltern nur sehr vereinzelt Textnachrichten, selbst gedrehte Videos sowie soziale Netzwerke oder Videochats genutzt. Mit Beginn des zweiten Lockdowns im Dezember 2020 und dem Übergang in den eingeschränkten Regelbetrieb haben jedoch bis zu einem Drittel der Kitas monatlich Videobotschaften für Familien erstellt oder Videokonferenzen für den Kontakt mit Kindern und Eltern angeboten, auch um den Austausch mit den Familien zu halten, deren Kinder nicht in die Kita kamen.

Aus Sicht jener Eltern, deren Kind die Kita zum Befragungszeitpunkt besuchte, lief der Kontakt vor allem über Tür- und Angelgespräche beim Bringen oder Abholen der Kinder. Diese fanden häufig im Freien vor der Tür statt – so ein Ergebnis der repräsentativen Elternbefragung zwischen Februar und März 2021 im Rahmen der Corona-KiTa-Studie.

Medienausstattung der Kindertageseinrichtungen

„Auch wenn nahezu alle Einrichtungen zwar grundsätzlich mit einem Computer, Internetzugang und Telefon ausgestattet sind, gibt etwa die Hälfte der Leitungen an, zusätzliche Geräte zu benötigen. Weitere Zugangsmöglichkeiten zum Internet wünschen sich ein Drittel der Leitungen,“ sagt Dr. Susanne Kuger. „Die Ergebnisse der Leitungsbefragung weisen darauf hin, dass durch die neuen Rahmenbedingungen während der Pandemie die digitale Kommunikation in den Kitas einen enormen Innovationsschub erhalten hat. Es besteht jedoch weiterer Handlungsbedarf, um die digitale Kommunikation mit Kindern und Eltern zu verbessern“, erklärt Kuger. Nach Aussagen der befragten Kitaleitungen werden derzeit in etwa einem Drittel der Kitas neue technische Geräte beschafft. Knapp 30 Prozent der Kitas fehlen die finanziellen Mittel für neue technische Geräte.

Herausforderungen der Kindertagespflege

Auch die Zusammenarbeit der Kindertagespflegepersonen mit den Eltern wurde seit Beginn der Pandemie vor große Herausforderungen gestellt, vor allem durch vielfältige Maßnahmen zum Infektionsschutz und große Verunsicherungen, die die neue Situation mit sich brachte. Um zu untersuchen, wie Tagespflegestellen und Familien in dieser Ausnahmesituation zusammenarbeiten, wurde von Dezember 2020 bis Januar 2021 eine Befragung durchgeführt, an der sich insgesamt 2.807 Kindertagespflegepersonen beteiligt haben.

Im Zeitverlauf der Pandemie kam es zu wechselnden Zugangsregelungen, die in den Monats- und Quartalsberichten regelmäßig beschrieben werden. Bereits nach dem ersten Lockdown im März 2020 durfte die Tagespflege im überwiegenden Teil der Bundesländer deutlich früher wieder in den Regelbetrieb übergehen als die Kitas, zahlreiche Angebote waren sogar durchgängig verfügbar. Die Gründe hierfür dürften insbesondere auch in der aus Sicht des Infektionsschutzes günstigen Betreuungssituation in kleinen Gruppen von maximal fünf Kindern mit fest zugeteiltem Personal liegen. Dass die Kindertagespflege trotz dieser Schwierigkeiten insgesamt betrachtet gut mit den Herausforderungen umgehen konnte, ist auch auf diese Besonderheit der Betreuungsform zurückzuführen.

Bei den Großtagespflegestellen werden tendenziell etwas größere Schwierigkeiten gemeldet, was vermutlich auf das größere Betreuungssetting zurückzuführen ist. Die Kooperation und Kommunikation mit den Eltern wurde von etwa 40 Prozent der antwortenden Kindertagespflegepersonen als deutlich schwieriger eingeschätzt, verglichen mit der Zeit vor der Pandemie.

Insbesondere der Umgang mit verschnupften Kindern, aber auch die Auswahl von Kindern mit Anspruch auf eingeschränkte Betreuung schienen für Konfliktpotential zwischen Eltern und den Kindertagespflegepersonen zu sorgen. Auch hier bewerteten die Großtagespflegestellen die Situation weniger positiv als die singulär Arbeitenden. Es lag letztlich im Ermessen der betreuenden Person zu entscheiden, ob es sich um eine „harmlose Schnupfnase“ handelte oder um einen ernstzunehmenden Infekt – ob das Kind also betreut werden konnte, oder weitere, teils aufwändige Maßnahmen umgesetzt werden mussten. Dieser Aspekt wurde insbesondere von den Großtagespflegestellen als besonders schwierig für die Zusammenarbeit mit den Eltern eingeschätzt. Bei den singulär Arbeitenden fanden knapp 40 Prozent, dass die Betreuung von Kindern mit Schnupfen zu Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit den Eltern führte.

Mehr Informationen

4. Quartalsbericht II/2021: https://www.corona-kita-studie.de/quartalsberichte-der-corona-kita-studie 

Wöchentlich aktuell: Corona-KiTa-Dashboard: https://www.corona-kita-studie.de/ergebnisse#c1

Mitmachen: Sie möchten mit Ihrer Kita oder Kindertagespflegestelle die Studie ebenfalls unterstützen? Sehr gerne! Hier können Sie sich gleich im KiTa-Register anmelden. Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf unserer Homepage sowie in unseren FAQs. Die Corona-KiTa-Studie läuft bis zum 31.12.2021.

Leuphana Universität bietet Studienmöglichkeit für Erzieher:innen

Charlotte May von Pexels

Der berufsbegleitende Bachelor Soziale Arbeit führt Erzieherinnen in sieben Semestern in die vielfältigen Berufsfelder der Sozialarbeit ein und eröffnet ihnen damit neue Karriereperspektiven. Er ermöglicht auch den Erwerb der staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialpädagoge. Im Bachelorstudium befassen sich die Teilnehmer mit rechtlichen, pädagogischen, sozialmedizinischen, psychologischen und ökonomischen Aspekten der Sozialen Arbeit und erwerben persönliche Kompetenzen in Bereichen wie Work-Life-Balance, Arbeitsmethodik, Zeitmanagement, Rhetorik oder überzeugender Präsentation.

Der Studiengang richtet sich an staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung. Die Erzieherausbildung wird auf das Studium mit zwei Semestern angerechnet, weitere berufliche Erfahrungen oder absolvierte Weiterbildungen können unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls angerechnet werden. Durch den Nachweis von Ausbildung und Berufserfahrung ist ein Studium auch ohne Abitur möglich.

Studieninteressierte haben die Möglichkeit, den Studiengang am digitalen Infotag der Professional School am 26. Juni 2021 näher kennenzulernen. Zudem steht Studiengangskoordinatorin Kristin Eschrich (soza@leuphana.de, Fon 04131.677-7821) für Fragen zur Verfügung.

Alle Informationen zum Studienprogramm finden Interessierte unter http://www.leuphana.de/ba-soza.

Zu Anrechnungsfragen informiert die Webseite http://www.leuphana.de/ps-anrechnung-bachelor.

Soziale Arbeit berufsbegleitend studieren

Kinder zeigen: „Papier – das fetzt!“

Es raschelt, es reißt, es löst sich auf, es fliegt: Am 16. Juni ist „Tag der kleinen Forscher“ 2021 und in Kitas, Horten und Grundschulen in ganz Deutschland dreht sich alles um das Motto „Papier – das fetzt!“. Tausende Kinder entdecken anlässlich des Mitmachtags der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, was Papier alles kann – gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern, mit ihren Grundschullehrkräften oder auch mit ihren Familien.

 Bereits seit Wochen wird im Rahmen kleiner oder großer Aktionen oder ganzer Projektwochen in Kitas, Horten und Grundschulen zum Thema Papier geforscht. Krönender Abschluss sind die Forscherfeste vor Ort, die heute am Aktionstag gefeiert werden. Vielerorts sind die Möglichkeiten, den Aktionstag gemeinsam mit Gästen und allen Kindern in den Bildungseinrichtungen zu zelebrieren, nach wie vor eingeschränkt. Die Stiftung selbst verlegt ihr Forscherfest daher auch in diesem Jahr wieder ins Netz. Dort zeigen unter hdkf.de/forschertag2021 beispielsweise Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, sowie Silke Lohmiller, Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung, spannende Forscherideen rund um das Material Papier. 

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek stellt Forscheridee vor 

„Mit dem ‚Haus der kleinen Forscher‘ fördern wir schon früh das natürliche Interesse von Mädchen und Jungen an MINT-Themen und machen sie stark für die Zukunft“, sagt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, die Schirmherrin des „Hauses der kleinen Forscher“. „Die Stiftung leistet damit einen wichtigen Beitrag für bessere individuelle Bildungschancen, aber auch mit Blick auf die dringend benötigte Fachkräftesicherung im MINT-Bereich! Denn wir brauchen kluge Köpfe mit einer MINT-Ausbildung, damit unser Land auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt.“ 

In einer Videobotschaft zum Aktionstag beschreibt die Ministerin außerdem, wie sich Altpapier in buntes Konfetti verwandeln lässt. 

"Tag der kleinen Forscher" 2021 - Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Viel Spaß beim Forschen und Entdecken

Neben der Ministerin unterstützen zahlreiche Politikerinnen und Politiker den Aktionstag – genauso wie enge Partner der Stiftung. „Wir setzen uns alle zusammen dafür ein, Kinder stark für die Zukunft zu machen“, sagt Silke Lohmiller, Geschäftsführerin der Dieter Schwarz Stiftung. „Wir wissen, dass viele Herausforderungen der Zukunft, wie Klimawandel und Digitalisierung, mit Natur und Technik zu tun haben. Ein Grundverständnis in diesen Bereichen hilft Kindern, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Und neben all dem macht es einfach Spaß, Neues zu entdecken und Dinge zu erforschen.“ 

Zeigen, was Pädagoginnen und Pädagogen täglich leisten 

Wer früh forscht, stellt Fragen, denkt selbstbestimmt, handelt verantwortungsvoll und erwirbt damit wichtige Kompetenzen für die Zukunft. „Pädagogischen Fach- und Lehrkräften kommt dabei eine besondere Rolle zu“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. „Sie motivieren und begleiten die Kinder dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. Der ‚Tag der kleinen Forscher‘ ist deshalb auch dazu da zu zeigen, was Fach- und Lehrkräfte tagtäglich leisten, damit unsere Kinder eine gute Bildung erhalten.“ 

DIY | Konfettikanone

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ 

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Ein Ort zum Wachsen

Ein Drittel der Landesfläche Deutschlands (11,4 Millionen Hektar) ist mit Wald bedeckt. Der Kronenzustand hat sich 2020 im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr weiter verschlechtert.

Die anhaltende Dürre hat verbreitet dazu geführt, dass die Blätter vorzeitig abgefallen sind. Bei der Fichte begünstigte sie, dass sich Borkenkäfer weiter massenhaft vermehren. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Absterberate nochmals gestiegen. Vor allem unsere alten Wälder (>60 Jahre) sind betroffen.

Es ist Zeit zu handeln

diwa Personalservice GmbH

Die Die diwa Personalservice GmbH möchte ihren Beitrag zur Verbesserung unserer heimischen Wälder leisten.

Nachhaltigkeit und unsere Umwelt sind uns wichtig. Daher werden für dein Engagement als Mitarbeiter der diwa einen Baum pflanzen und unseren Anteil zu einer sauberen Zukunft sichern.

Außerdem verschafft Dir die diwa die Zeit mit 31 Urlaubstagen Dich um dein Bäumchen zu kümmern. Wegen deiner übertariflichen Vergütung und Zuschlägen on top (z.B. wahlweise einen Startbonus i.H.v. 500,- € oder einem monatlichen Zuschuss i.H.v. 100,- €) bleibt Dir genügend Geld für spenden übrig.

Aktion vom 01.06. bis 31.12.2021!
diwa Personalservice GmbH: Marcel Schwabe

diwa Personalservice GmbH

Dein Ansprechpartner: 
Marcel Schwabe

Grünwalder Straße 1
81547 München

Telefon: +49 (0) 176 15 44 12 62
schwabe@diwa-personalservice.de
www.diwa-personalservice.de



Tolimoli Gewinnspiel: 2x Puppe mit Down Syndrom

Puppe mit Down Syndrom: Mit etwas Glück zu mehr Vielfalt in Eurem Kinderzimmer oder Eurer KiTa!

Seit vielen Generationen lieben Kinder es, mit Puppen zu spielen. Sie werden umsorgt, ins Rollenspiel einbezogen und leisten treue Dienste als Tröster:innen. Inzwischen gibt es Puppen mit den verschiedensten Haarfarben und Hauttönen, unterschiedlichster Kleidung und diversen Funktionen. Bei Tolimoli wollen wir mit unseren Puppen mit Down Syndrom ein klitzekleines Bisschen dazu beitragen, dass die Puppenwelt noch etwas vielfältiger wird.

Ob in integrativen Einrichtungen, Warteräumen bei Kinderärzt:innen, vielen anderen Institutionen oder einfach in Eurem Zuhause: Lotte und Janosch finden bei den Gewinner:innen dieses Gewinnspiels bestimmt einen liebevollen Platz! Unser größter Wunsch ist, dass sie überall willkommen sind!

Beide Puppen sind ca. 38 cm groß, anatomisch korrekt mit Geschlechtsmerkmalen, ihre Arme, Beine und der Kopf sind beweglich und sie sind in zuckersüßen Biostoffen gekleidet. Du möchtest noch mehr über die Puppen erfahren? Dann guck einfach unter www.tolimoli.de oder bei Instagram @tolimoli.inclusive.dolls.

Um an der Verlosung teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihre Daten, die Daten Ihrer Bildungseinrichtung und das Stichwort: "Tolimoli" in das Formular ein. Das Gewinnspiel läuft bis zum 04. Juli 2021.

Jetzt teilnehmen und gewinnen!

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Teilnahmebedingungen*

Die Hinweise zum Datenschutz und zugleich Information der Betroffenen gemäß Artikel 13 und Artikel 14 EU-Datenschutzgrundverordnung habe ich gelesen.

Bitte rechnen Sie 3 plus 9.

Apps für Kleinkinder: Darauf sollten Eltern achten

Kelly Sikkema

Das Angebot an Apps für Kinder ist riesig. Bei Angeboten für Kleinkinder sind aber zwei Dinge besonders wichtig. Kinder sollten nur sehr begrenzte Zeit am Bildschirm verbringen. Ebenso wichtig ist es, dass Kinder nur alters­gerechte Inhalte sehen, etwa speziell für sie entwickelte Apps, erklärt die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“.

Während Kinder unter drei Jahren die reale Welt erfahren, bevor sie elektronische Medien entdecken, können sie etwa nach dem dritten Geburtstag erste Erfahrungen mit Apps machen – allerdings nur zusammen mit Mama oder Papa und nicht länger als eine halbe Stunde am Tag. „Gerade zu Beginn brauchen Kinder die Begleitung der Eltern, enge Zeitfenster und gut ausgewählte Apps“, rät Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN!. 

Empfehlungen für gute Kinder-Apps
Altersgerechte Spiele- und Lern-Apps fordern Kinder, überfordern sie aber nicht. Voraussetzung dafür ist eine einfache Struktur in den Apps und der Bezug zu ihrer Lebenswelt. Geeignete Kinderbuch-Apps vertiefen beispielsweise mit spielerischen Elementen den Inhalt. Umfang und Inhalt der App sind an das Alter und Vorwissen des Kindes angepasst. Eine übersichtliche Gestaltung und eine intuitive Bedienung sind ebenfalls wichtig. Gute Apps für Kinder überanstrengen nicht mit schnellen oder blinkenden Animationen. Sie enthalten keine Gewalt oder andere verstörenden Inhalte und sind frei von Werbung, In-App-Käufen oder Verlinkungen, die aus der App herausführen. Wichtig: Die Apps haben immer ein klares, definiertes Ende und laden nicht zu einem übermäßigen Spielverhalten ein. Am besten ist es, wenn sie auch ohne Internet funktionieren, eine Vorlesefunktion und einen Elternbereich zur Verfügung stellen.  

Anwendungen vorher einrichten, dann bei der App-Nutzung begleiten
Die Installation von Anwendungen für Kleinkinder ist Aufgabe der Eltern. Nach dem Download werden die Einstellungen der App geprüft, auch um etwa ständige Benachrichtigungen abzu­schalten. Anschließend testen Eltern die Angebote selbst und nutzen sie erst danach gemeinsam mit dem Kind. „Der Austausch mit den Eltern über das in den Apps Gesehene ist wesentlich, gerade für Kleinkinder“, sagt Schulz. Dabei helfen Wiederholungen, um das Begreifen von Inhalten und Abläufen zu festigen. Bei der gemeinsamen Nutzung erhalten Eltern auch einen guten Einblick, wie ihr Kind mit der App zurechtkommt und ob es überfordert wird.

An Alterskennzeichen orientieren
Vor allem bei den Jüngsten ist es wichtig, dass Eltern sorgfältig auswählen, mit welchen Apps ihr Kind sich beschäftigt. Bei den Alterskennzeichen in den App-Stores handelt es sich nicht um pädagogische Empfehlungen. Diese Hinweise sagen nichts über die inhaltliche Qualität aus. Wollen Eltern erfahren, ob das Angebot tatsächlich für das eigene Kind geeignet ist, sollten sie sich auch bei Empfehlungsportalen wie klick-tipps.net informieren. Jedes Kind ist anders und geht – auch bei gleichem Alter – anders mit Medien um. „Eltern kennen ihr Kind am besten. Sie wissen, wie weit es in seiner Entwicklung ist“, so Schulz.

Zeiten festlegen und Apps als gute Ergänzung nutzen
Auch wenn es dem Lernen dient, werden bei Apps feste Zeiten vereinbart, damit andere Entdeckungen in der „realen“ Welt nicht zu kurz kommen. Eltern sind Vorbilder – auch was die Mediennutzung ihrer Kinder angeht. Schließlich sollen Kleinkinder die Welt der Tiere oder Pflanzen nicht nur am Tablet kennenlernen, sondern auch bei einem Waldspaziergang oder einem Zoobesuch direkt erleben. Oft ist es aber kein „Entweder – Oder“, sondern ein „Sowohl als auch“, was die Entdeckungen und Erfahrungen von Kindern in der realen wie in der digitalen Welt angeht.

SCHAU HIN! bietet auf www.schau-hin.info im Bereich „Medien & Kleinkinder“ App-Empfeh­lungen. Einen Überblick über altersgerechte Kinder-Apps erhalten Familien auch bei der Stiftung Lesen, bei den Softwarepreisen „Tommi“, „Comenius-EduMedia-Award“ oder „Pädi“.

 

Über SCHAU HIN!

„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der AOK – Die Gesundheitskasse. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Neues Uni-Projekt will Bildungsungleichheit reduzieren

Pixabay

Die Sozialpädagogik der Universität Trier untersucht im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts, wie es gelingt, Kita-Kindern gleiche Chancen auf Bildung zu ermöglichen.

Eine erhebliche Ungleichheit der Bildungschancen junger Menschen ist auch in den Staaten Europas nach wie vor ein großes Problem. Mit der Frage, wie sich diese Bildungsungleichheit wirksam bekämpfen lässt, beschäftigt sich das gerade gestartete europäische Verbundprojekt PIONEERED. „Zu den Ursachen von Bildungsungleichheit bei Kindern und Jugendlichen wurde bereits viel geforscht“, sagt Sabine Bollig, Professorin für Sozialpädagogik an der Universität Trier. Beispielsweise schmälern ein niedriges Einkommen der Eltern, ein Wohnort in einem Brennpunktviertel, Flucht und Migration, aber auch Krankheiten oder Behinderungen und das Geschlecht von Kindern die Chancen auf eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung. Wie Bildungseinrichtungen mit diesen Merkmalen umgehen, hat unter anderem Auswirkungen darauf, ob sich Benachteiligungen im Lebenslauf aufschichten.

PIONEERED nimmt nun weniger die Ursachen für soziale Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Blick, sondern vielmehr Musterbeispiele für erfolgreichen Abbau von Ungleichheiten. Gesucht wird nach innovativen Modellen, die dafür sorgen, dass sich Benachteiligungen nicht als Bildungsungleichheiten verfestigen. In den nächsten drei Jahren werden dazu politische Rahmenbedingungen und Praktiken in Bildungseinrichtungen untersucht, die Bildungsungleichheit bereits im Vorfeld verhindern oder erfolgreich bekämpfen. Am Ende sollen konkrete Handlungsempfehlungen für pädagogische Fachkräfte und die Politik stehen.

Innovative Praxis zu Bildungsungleichheiten in Kitas beobachten

Das Besondere an dem Verbundprojekt: Geforscht wird zum Abbau von Bildungsungleichheiten von der frühen Kindheit bis zum Studium an einer Hochschule. Auch wird ein Schwerpunkt auf das Zusammenspiel verschiedener Bildungsorte gelegt. Die Trierer Wissenschaftlerinnen unter Leitung von Sabine Bollig und Magdalena Joos schauen sich in ihrem Teilprojekt insbesondere den Bereich der Kitas sowie den Übergang in die Grundschule an. Dazu gehen die Wissenschaftlerinnen direkt in ausgewählte Kitas, befragen Erzieherinnen und Erzieher und weitere Experten. Sie beobachten zudem die konkrete Fachpraxis und die lokalen Netzwerke, durch welche die frühe Bildung vor Ort gestaltet wird.

Vorangegangene Forschungsprojekte haben gezeigt, dass hier neben dem Wissen und der Haltung der Fachkräfte auch organisatorische Abläufe, wie beispielsweise der Umgang mit Wartelisten, Vernetzungsstrukturen oder auch die Architektur der Kita eine Rolle spielen. Familien in prekären Lebensbedingungen fällt es häufig schwerer, einen Kitaplatz zu organisieren. „Wir haben in den Kitas in Deutschland durchaus gut geschultes Personal. Dennoch sehen wir, dass gute Leute auch manchmal schlechte Praxis machen. Das hat auch – aber nicht immer – etwas mit einer falschen Haltung zu tun. In den Alltag schleifen sich Abläufe ein, die Bildungsungleichheiten bereits früh anbahnen – oder es eben nicht tun. Daher beziehen wir mit Blick auf innovative Praxis auch die Beobachtung der konkreten Praxis in Kitas als eine wissenschaftliche Methode mit ein“, erklärt Sabine Bollig.

Empfehlungen für eine bessere Bildungspolitik

Gleichzeitig analysieren die Wissenschaftlerinnen der Universität Trier die bildungspolitischen Rahmenbedingungen. Die Kita-Gesetzgebung wird ebenso unter die Lupe genommen wie politische Programme, die Bildungsungleichheit abbauen sollen. Sabine Bollig: „Wir wissen beispielsweise, dass die Senkung der Kita-Gebühren allein noch nicht dafür sorgt, dass alle Familien gleichen Zugang zu früher Bildung haben. Unter Umständen kommen solche Gießkannen-Politiken eher der Mittelschicht zugute als einkommensschwächeren Familien.“

Spannend für die Forschenden ist der europäische Vergleich mit den Ergebnissen anderer PIONEERED-Teilprojekte. Bildungsungleichheit ist ein strukturelles Merkmal aller europäischen Gesellschaften, in Deutschland an manchen Stellen aber stärker zu finden als beispielsweise in Finnland oder auch in Spanien. „In Deutschland hängt der Bildungserfolg besonders stark von der sozialen Herkunft ab. Das heißt aber nicht, dass es hier nicht auch besonders gute Ansätze gibt, dies zu bekämpfen. Daher schauen wir für jedes Land sehr genau hin und vergleichen ganz konkret, unter welchen Bedingungen sich besonders gute Praxis entwickelt “, so Sabine Bollig.

Multikulturelle Kitas der Großregion

Ein anderes Pilotprojekt an der Universität Trier kann hier weitere Erkenntnisse bringen: Das Team des Forschungsprojektes „Grenzräume früher Kindheit“ in der Sozialpädagogik forscht aktuell zu Kitas in der so genannten Großregion (Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien). Immer mehr Eltern lassen beispielsweise ihre Kinder im Nachbarland betreuen oder ziehen von dort aus zu. Dadurch werden hier auch die dörflichen Kitas zunehmend multikulturell und transnational ausgerichtet.

Das Verbundprojekt PIONEERED wird mit insgesamt 3,5 Millionen Euro durch das Programm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert. Forschungseinrichtungen aus neun Ländern sind an dem Verbundprojekt beteiligt.

► Mehr Infos: www.pioneered-project.eu

Kontaktlose Onlinestudie mit spielerischem Charakter

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wird die Studie digital über Videokonferenzen zu Hause durchgeführt. Teilnahmevoraussetzung ist, neben der technischen Komponente eines Endgerätes mit Mikrofon und Kamera, die Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder in der Studie zu begleiten.

Die Durchführung erstreckt sich über eine Dauer von fünf bis sechs Wochen. Innerhalb dieser Zeit wird es sowohl Einzeltermine geben, in denen die Kinder spielerische Aufgaben absolvieren als auch eine Phase, in der die Kinder selbstständig die Lernspiele zur medialen Zeichenkompetenz durchführen. Hunze: „Unsere ersten Rückmeldungen zeigen, dass Kinder bei der Bearbeitung der Aufgaben viel Spaß haben. Als Dankeschön für die Teilnahme an der Studie erhält jeder ein kleines Präsent sowie ein Medienzertifikat.“
Nähere Informationen über die Studie sowie die Möglichkeit sich für eine Teilnahme anzumelden, gibt es auf der Homepage des Projektes:

https://www.tu-chemnitz.de/phil/imf/mp/mzk/

Deutscher Kita-Preis 2021: Das sind die Gewinner

DKJS / F. Schmitt

Das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung haben gemeinsam mit weiteren Partnern fünf Kitas und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung aus ganz Deutschland im großen Finale des Deutschen Kita-Preises ausgezeichnet. Aus über 1.200 Bewerbungen konnten sich 20 Finalisten qualifizieren, die in einem mehrstufigen Prozess ausgewählt wurden.Anfang Juni hat dann eine 17-köpfige Jury aus Wissenschaft, Fachpraxis, Gewerkschaften, Politik und Eltern die zehn Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2021 ausgewählt.

 

Die Preisträger der Kategorie „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

er mit 25.000 Euro dotierte erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“geht nach Oranienbaum-Wörlitz in Sachsen-Anhalt an die Integrative Sprach-Kita „Villa Sonnenschein“.

Die Integrative Sprach-Kita „Villa Sonnenschein“ in Oranienbaum-Wörlitz ist ein beeindruckendes Beispiel
für eine gelebte Gemeinschaft und ein stärkendes Miteinander aller Kinder und Erwachsenen. Kinder mit und ohne Beeinträchtigung werden nicht nur von ihren Fachkräften individuell gefördert und unterstützt, sondern helfen sich im Alltag gegenseitig, z. B. indem ältere Kinder den Jüngeren lernbegleitend  zur Seite stehen. Besonders beeindruckt hat die Jury auch, dass sich Kita und Träger als lernende Organisationen verstehen. Mit vielfältigen Instrumenten und zusammen mit den Eltern wird stetig an der Verbesserung der Qualität gearbeitet.   

Die mit 10.000 Euro dotierten vier zweiten Plätze gehen in die:

Der mit 25.000 Euro dotierte erste Platz in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ geht nach Tarp in Schleswig-Holstein an das Bündnis „BildungsCampus Tarp e.V.“

Der nördlichste Finalist hat im Auswahlprozess die Jury von sich überzeugen können. Sie lobte besonders, welchen Stellenwert Kinder und ihre Beteiligung in der Arbeit des Bündnisses einnehmen: Kinder werden
als Akteure gesehen, die vielfältige Möglichkeiten haben, sich einzubringen. Außerdem ist es dem „BildungsCampus Tarp e.V.“ vorbildlich gelungen, in kurzer Zeit eine professionelle Struktur aufzubauen, sodass auch die besonderen Herausforderungen des ländlichen Raums sehr gut bewältigt werden.

Auch in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ werden vier zweite Plätze vergeben: Über jeweils 10.000 Euro freuen sich die Bündnisse:

  • Qualität im Dialog, Auetal/Rinteln/Hessisch Oldendorf in Niedersachsen
  • Monheim für Kinder, Monheim am Rhein in Nordrhein-Westfalen
  • Erfinderkiste, Oderwitz in Sachsen
  • Thüringer Eltern-Kind-Zentrum „Anne Frank“, Jena in Thüringen

Der ELTERN-Sonderpreis geht nach Trier in Rheinland-Pfalz

Zusätzlich zu den Preisen in den beiden oben genannten Kategorien wurde auch in diesem Jahr der Sonderpreis des Magazins ELTERN vergeben – er geht an die Katholische KiTa Maria Königin, die in einer bundesweiten Online-Abstimmung die meisten Stimmen erhalten hat. Im Rennen waren hier alle zehn Finalisten aus der Kategorie „Kita des Jahres“. Die Einrichtung aus Trier erhält ein Jahr lang alle drei Monate ein Paket mit Kinderbüchern, die von der ELTERN-Redaktion ausgewählt werden.

 

Regionale Preisübergaben und 1.000 Euro für alle Finalisten ohne Auszeichnung

Trotz der besonderen Umstände in Corona-Zeiten wird die Übergabe der begehrten Trophäen auch in diesem Jahr wieder ein besonderer Moment der Wertschätzung: Im August und September übergeben Politikerinnen und Politiker der Landes- und Lokalregierungen den Preisträger-Kitas und -Bündnissen den Deutschen Kita-Preis 2021. Und auch für die Finalisten,
die keine Auszeichnung erhalten, gibt es einen Grund zum Feiern: Sie erhalten jeweils 1.000 Euro als Anerkennung für ihre hervorragende Arbeit.

Übrigens: Bis zum 15. Juli 2021 können sich Kitas und Initiativen noch für den nächsten Durchgang des Deutschen Kita-Preises bewerben. Alle Informationen dazu und rund um die Auszeichnung finden Interessierte auf www.deutscher-kita-preis.de.

Deutscher Kita-Preis 2021: Digitale Preisverkündung

Über den Deutschen Kita-Preis

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, dem ELTERN-Magazin, der Soziallotterie freiheit+ und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

Mehr über den Deutschen Kita-Preis: deutscher-kita-preis.de