September 2021

Sicher und sichtbar zur Schule mit den Angeboten der ADAC Stiftung

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Wie jedes Jahr im Spätsommer machen sich auch dieses Jahr tausende Kinder zum ersten Mal auf den Weg in die Grundschule. Während sie den Schulweg in den ersten Tagen meist noch in Begleitung der Eltern zurücklegen, müssen sie diesen schon bald ganz allein meistern. Nun sind die Erwachsenen gefordert, Rücksicht auf die jungen, ungeübten Verkehrsteilnehmer zu nehmen, die in ihrer neuen Situation besonders zu schützen sind. Aufgrund ihrer Körpergröße werden Kinder leichter von Autofahrenden übersehen und können den Verkehr zudem noch nicht vollständig überblicken. Auch ist unter anderem das Richtungshören in diesem Alter noch nicht vollständig ausgebildet, wodurch ein zusätzliches Risiko beim Überqueren von Straßen entsteht.

Eltern wird deshalb empfohlen, den Schulweg mehrmals gemeinsam mit ihren Kindern abzulaufen und diese so für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren.

"Es ist unser Ziel, Eltern und Lehrkräfte bestmöglich dabei zu unterstützen, ihre Schützlinge fit für einen sicheren Schulweg zu machen. Auf unserer Website verkehrshelden.com finden Sie deshalb ein sehr umfangreiches Angebot an Informationen, Checklisten und vielen weiteren Materialien rund um das Thema Verkehrssicherheit und sicherer Schulweg.", so Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung.

Elterntaxi, allein zu Fuß oder Laufbus?

Eltern meinen es nur gut, wenn sie ihr Kind mit dem Auto bis vor das Schultor fahren. Durch das Halten an Bushaltestellen oder in zweiter Reihe kann jedoch eine Gefahr für die Kinder entstehen, die durch das Aussteigen zur Straße hin oder das Überqueren der Straße hinter Fahrzeugen möglicherweise noch erhöht wird.

Eine gute Alternative, mit der sich Kinder nicht allein auf den Schulweg machen müssen, ist deshalb der Laufbus: Dabei gehen bis zu zwölf Kinder in Begleitung eines Erwachsenen gemeinsam entlang einer festgelegten "Buslinie" zur Schule.

Der Kleidungscheck

Sicherheit im Verkehr hängt wesentlich von der Sichtbarkeit ab. Es sind oft Meter und Sekunden, die im Straßenverkehr zählen - gerade bei Dunkelheit und schlechter Sicht. Deshalb ist helle oder reflektierende Kleidung ein wichtiger Aspekt, der dazu beiträgt, dass die Schulkinder frühzeitig von herannahenden Autofahrenden erkannt werden.

Damit Kinder das wichtige Thema Sichtbarkeit aber nicht nur in der Theorie kennenlernen, verteilt die ADAC Stiftung im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms Aufgepasst mit ADACUS kostenfreie Sicherheitswesten an teilnehmende Kitas und Kindergarten-Gruppen, um die Kinder für einen sicheren Schulweg zu wappnen.

Weiterführende Infos und Tipps für pädagogische Fachkräfte 

  • Wie genau ein Laufbus funktioniert, können Sie hier nochmals nachlesen.
  • Tipps zum Thema Sichtbarkeit finden Sie hier.
  • Weiterführende Infos rund um das Thema Schulweg gibt es hier.
  • Eine Checkliste für einen umfangreichen Schulweg-Check finden Sie hier.
  • Alle Infos zur Teilnahme an Aufgepasst mit ADACUS sind hier zusammengestellt.

Verkehrshelden unterwegs – Abenteuer mit Frieda & Felix

Über die ADAC Stiftung:

Die gemeinnützige und mildtätige ADAC Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, um mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten. Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit und Innovation im Amateur-Motorsport. Die Stiftung unterstützt außerdem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen, die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Mit dem Förderschwerpunkt Rettung aus Lebensgefahr unterstützt die ADAC Stiftung die Luftrettung im In- und Ausland und die Verbesserung der akut- und notfallmedizinischen Versorgung von Notfallopfern. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist eine 100-prozentige Tochter der ADAC Stiftung und eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa.

 

Kinderzeit-Podcast: So gelingt der Tagesablauf in der Kita

Kinderzeit-Podcast: So gelingt der Tagesablauf in der Kita (© 2021 stock.adobe.com/NDABCREATIVITY)
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Kinderzeit – der Kita–Podcast für Erzieher:innen in Krippe, Kindergarten und Schule

In dieser Folge des Kinderzeitpodcasts geht es um den Kita-(All)Tag. Bei dem hat sich in den letzten Jahren viel getan. Starre Spiel–, Essens- und Schlafenszeiten sind selten geworden. Stattdessen wird auf Mitbestimmung der Kinder und ein vielfältiges Angebot gesetzt. Was dieses pädagogische Umdenken für den Kita-Alltag bedeutet, erklärt unsere Interviewpartnerin Vanessa Klingen. Die Kindheitspädagogin arbeitet beim Bildungsträger Klax und hat an einem Buch mit dem spannenden Titel: "So gelingt der Tagesablauf im Kindergarten“ mitgewirkt. Mit ihr sprechen wir über einen kindgerechten und abwechslungsreiche Tagesablauf, über Rituale und Freiräume. Viel Spaß beim Hören.

Kinderzeit-Podcast: So gelingt der Tagesablauf in der Kita

DJI: Arbeitsfeld Kita unter Zugzwang

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Auch fünfzehn Jahre nach Beginn des Ausbaus der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren setzt sich die Personalexpansion in Kindertageseinrichtungen ungebremst fort. Mittlerweile arbeiten dort ähnlich viele Fachkräfte wie Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. Dabei fällt es den Einrichtungen zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen – und das, obwohl die Länder die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher in den letzten Jahren enorm ausgeweitet haben. Der beschlossene Rechtsanspruch auf die ganztägige Bildung und Betreuung von Grundschulkindern wird das Arbeitsfeld vor eine weitere Belastungsprobe stellen. „Mit welchem Personal und mit welchen fachlichen Standards dieser Rechtsanspruch verwirklicht werden soll, muss von Politik und Trägern rasch geklärt werden“, fordert Professor Dr. Thomas Rauschenbach, DJI-Direktor und Leiter der Autorengruppe Fachkräftebarometer. Insbesondere im Westen zeichnet sich bereits jetzt ein akuter Personalengpass in der Betreuung von Kindern vor dem Schuleintritt ab. Verbessert haben sich dagegen die Beschäftigungsbedingungen für die Fachkräfte. Das sind zentrale Ergebnisse des heute veröffentlichten Fachkräftebarometers Frühe Bildung 2021 der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF).

Personalbedarf wirkt sich positiv auf die Beschäftigungsbedingungen aus

Im Jahr 2020 arbeiteten bundesweit rund 675.650 pädagogisch und leitend Tätige in Kindertageseinrichtungen. Dies entspricht einer Steigerung um 92% seit 2006. Allein zwischen 2018 und 2020 wurden rund 55.000 zusätzliche Fachkräfte von den Kita-Trägern eingestellt. Zwischen 2012 und 2020 ist der Teilarbeitsmarkt Frühe Bildung mit einem Zuwachs von 40% dreimal so stark gewachsen wie der gesamte Arbeitsmarkt in Deutschland (+13%). Der anhaltend hohe Personalbedarf wirkt sich positiv auf die Beschäftigungsbedingungen aus: Die Zahl der befristet Angestellten hat sich in Kitas seit 2015 von 15 auf 12% verringert. Gestiegen sind auch die Gehälter: Der Median des Bruttomonatsentgelts für eine Vollzeitstelle in der Frühen Bildung lag 2019 bei 3.428 Euro und damit 22% über dem von 2012.

Offene Stellen sind schwer zu besetzen

Mit dem Wachstum geht ein Fachkräfteengpass in Kindertageseinrichtungen einher. Während 2008 noch 750 arbeitslos gemeldete Erzieherinnen und Erzieher auf 100 offene Stellen kamen, waren es 2020 nur noch 70. Im Durchschnitt dauert es aktuell etwa 90 Tage, um eine offene Stelle zu besetzen – mehr als doppelt so lange wie 2008. Auch wenn die Corona-Krise die Arbeitslosenquote zwischen 2019 und 2020 von 1,1 auf 1,5% hat ansteigen lassen, liegt diese immer noch weit unter der des Gesamtarbeitsmarkts. Wie Vorausberechnungen zeigen, wird sich der Fachkräftemangel in Westdeutschland bis 2025 massiv verschärfen. Hier könnten – je nach Szenario – zwischen 20.400 und 72.500 zusätzliche Fachkräfte für die Betreuung von Kindern vor dem Schuleintritt fehlen. Im Osten könnten hingegen bis zum Jahr 2030 etwa 30.000 bis gut 50.000 ausgebildete Fachkräfte voraussichtlich nicht in den Arbeitsmarkt einmünden. „Hieraus ergäbe sich ein Spielraum für eine Qualitätsoffensive, mit der die Personalschlüssel zumindest auf die durchschnittlichen Standards in Westdeutschland angehoben werden könnten“, so Professor Rauschenbach.

Ausbildungssystem kann Fachkräftelücke nicht schließen

Zusätzliche Fachkräfte sollen vor allem über den Ausbau der Fachschulen für Sozialpädagogik, die Erzieherinnen und Erzieher ausbilden, gewonnen werden. Im Schuljahr 2019/20 haben erstmals über 41.000 Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher begonnen und damit doppelt so viele wie im Schuljahr 2007/08 (+98%). Insbesondere in den letzten beiden Schuljahren ist das Interesse an der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung wieder deutlich gestiegen. Dazu tragen zum einen in nahezu allen Ländern gelockerte Zugangswege bei, etwa in Bezug auf die geforderten beruflichen Vorerfahrungen, und zum anderen die Einführung von neuen vergüteten Ausbildungsformaten. Mittlerweile bieten 13 Länder eine berufsbegleitende Teilzeitausbildung und weitere zehn eine praxisintegrierte Ausbildung (PIA) an. Im Hinblick auf die für Westdeutschland prognostizierte Fachkräftelücke reichen die Bemühungen voraussichtlich dennoch nicht aus. Hier würde in den nächsten Jahren mindestens ein kompletter, im ungünstigsten Fall sogar mehr als drei Jahrgänge an Neuausgebildeten fehlen.

Bei den kindheitspädagogischen Bachelor-Studiengängen, die ebenfalls vorranging auf eine Tätigkeit in der Kindertagesbetreuung zugeschnitten sind, hat sich die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in den letzten fünf Jahren bei nur etwa 2.500 pro Jahr eingependelt. „Um die Akademisierung in der Frühen Bildung ist es erstaunlich still geworden. Der Personalmangel und die steigenden Qualitätsanforderungen werden ohne eine stärkere Öffnung für hochschulisch ausgebildete Fachkräfte nicht zu bewältigen sein. Dafür braucht es länder- und trägerübergreifende Strategien“, so WiFF-Leitung Professorin Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, die die Autorengruppe gemeinsam mit Professor Rauschenbach leitet.  

Qualitätsentwicklung tritt auf der Stelle

Trotz einer angespannten Personalsituation haben sich seit 2018 in nahezu allen Gruppenformen der Personalschlüssel und damit die rechnerische Relation zwischen einer vollzeittätigen pädagogischen Fachkraft und der Anzahl ganztägig betreuter Kinder leicht verbessert. Im bundesweiten Mittel verringerte er sich bei Krippengruppen von 4 auf 3,8 und bei Kindergartengruppen von 8,3 auf 8,1. Weiterhin bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern: So variiert der Personalschlüssel bei den Kindergartengruppen zwischen 7,1 und 12 Kindern pro Vollzeitkraft, während im Fachdiskurs ein Personalschlüssel von 1 zu 6 empfohlen wird.
Die Zahl der Kindertageseinrichtungen, die über keine ausgewiesene Leitung verfügen, ist weiter rückläufig. Ihr Anteil sank zwischen 2011 und 2020 von 32 auf rund 9%. Die wöchentlichen Stunden, die eine Leitung für Führungs- und Managementaufgaben freigestellt ist, liegen dagegen nach wie vor bundesweit bei 2,1 Stunden pro Fachkraft im Team. Aufgefangen wird dies zum Teil durch das höhere Qualifikationsniveau der Leitungskräfte, die mittlerweile zu 19% über einen einschlägigen Hochschulabschluss verfügen. Insgesamt ist der Anteil der Fachkräfte mit einem einschlägigen Studienabschluss in Kitas weiterhin gering. Bezogen auf alle pädagogisch und leitend Tätigen liegt er bundesweit bei 6% und damit nur 3% höher als noch 2006.

Prekäre Beschäftigungsbedingungen im schulischen Ganztag

Stark ausgebaut wurden in den vergangenen Jahren auch die außerunterrichtlichen Angebote für Grundschulkinder. Die Zahl der Kinder, die sie in Anspruch nimmt, ist seit 2007 um 146% auf zuletzt 1,6 Millionen gestiegen. Die meisten nehmen am Ganztagsbetrieb an Grundschulen teil, zudem werden rund 490.000 Grundschulkinder nachmittags in Kindertageseinrichtungen/Horten betreut. Dabei fallen die Beschäftigungsbedingungen an Grundschulen gegenüber denen in Kindertageseinrichtungen deutlich schlechter aus. Knapp ein Viertel des pädagogischen Personals an Grundschulen ist geringfügig beschäftigt – im Gegensatz zu nur 4% des Personals in der Frühen Bildung. Auch die Befristungsquote ist höher (15 vs. 9%). In der Kinderbetreuung an Grundschulen gehen 46% der Erwerbstätigen einer Beschäftigung mit einem Stundenumfang von weniger als 21 Wochenstunden nach; 12% arbeiten sogar weniger als zehn Wochenstunden. Darüber hinaus ist die Qualifikation des Personals in Ganztagsangeboten an Grundschulen äußerst heterogen: Während 14% über keinen beruflichen Abschluss verfügen (Frühe Bildung: 5%), können 16% sogar eine akademische Ausbildung vorweisen (Frühe Bildung: 9%).

Fachkräftebarometer Frühe Bildung

Das Fachkräftebarometer Frühe Bildung liefert auf Basis amtlicher Daten ausführliche Informationen über Personal, Arbeitsmarkt, Erwerbssituation sowie Ausbildung und Qualifizierung in der Frühpädagogik. Nach 2014, 2017 und 2019 erscheint die nunmehr vierte Ausgabe des Berichts. Weitere Informationen sowie die Publikation zum kostenlosen Download: www.fachkraeftebarometer.de


Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts e.V. und wird aus Mitteln des BMBF gefördert. Weitere Informationen: www.weiterbildungsinitiative.de 

 

Gütesiegel Buchkindergarten: 56 Einrichtungen für herausragende Leseförderung ausgezeichnet

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Für ihren herausragenden Einsatz im Bereich der frühkindlichen Leseförderung wurden 56 Kindertagesstätten mit dem Gütesiegel Buchkindergarten geehrt. Alle ausgezeichneten Einrichtungen sind unter guetesiegel-buchkindergarten.de abrufbar. Durch Angebote wie die monatliche Vorstellung eines „Buchs des Monats“, den Bibliotheksführerschein für Kindergartenkinder oder Online-Lesenächte vermitteln sie auf spielerische Weise den Umgang mit Büchern. Auch regelmäßige Vorlesezeiten und Aktionen, die die Geschichten der Bücher in den Kindergartenalltag überführen, sind zentraler Bestandteil dieses Engagements. 251 Kindergärten aus ganz Deutschland hatten sich für das Gütesiegel beworben.

Mit dem Gütesiegel Buchkindergarten zeichnen der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) Kindergärten aus, in denen ein besonderer Fokus auf frühkindlicher Leseförderung liegt. Buchkindergärten führen mit kreativen Aktionen rund ums Lesen, Erzählen und Reimen an das Medium Buch heran. Der enge Austausch mit Buchhandlungen und Bibliotheken spielen hierbei eine wichtige Rolle. Das Gütesiegel ist für drei Jahre gültig.

Über die Vergabe des Gütesiegels Buchkindergarten entschied eine Fachjury. Die Mitglieder sind: Jutta Bummel (Buchhandlung Eulenspiegel, Hochheim), Meike Betzold (Stadt- und Schulbibliothek, Kelsterbach), Sara Dencescu (Evangelischer Kindergarten Friedensgemeinde, Kelsterbach), Tanja Eger (Buchhandlung Mäx + Moritz, Baden-Baden), Antje Ehmann (Fachjournalistin und Autorin), Christine Hauke-Dreesen (Erzieherin, Buchhändlerin und Literaturpädagogin), Heike Holland (Referentin für Tagesangebote für Kinder, Der Paritätische NRW) und Dr. Stephanie Jentgens (Universität Halle-Wittenberg).

Gedicht von Schirmherr Paul Maar zur Auszeichnung 2021

Der Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar ist Schirmherr des Gütesiegels Buchkindergarten. Er gratuliert mit einem Gedicht zur diesjährigen Vergabe: www.guetesiegel-buchkindergarten.de/preisvergabe-2021/preisvergabe.html

Das Gütesiegel Buchkindergarten wird 2021 zum dritten Mal verliehen. Förderer sind die Verlagsgruppe Beltz, der Carlsen Verlag, die Buchhandlung Eulenspiegel (Hochheim am Main), der Moritz Verlag, die Verlagsgruppe Oetinger, die Taunus Sparkasse und Thienemann-Esslinger. Die Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins initiierte das Gütesiegel.

Weitere Informationen sind unter www.guetesiegel-buchkindergarten.de abrufbar.

Klimakrise: Kindern helfen Widersprüche und Ängste zu bewältigen

Stiftung Haus der kleinen Forscher / Christoph Wehrer

Die dramatischen Folgen der globalen Klimakrise werden hierzulande immer sicht- und spürbarer. Das bekommen auch junge Kinder mit – sie sorgen sich und brauchen Sicherheit. Wie sollen Eltern darauf reagieren? Wie können Kitas und Grundschulen Zukunftsängste kindgerecht auffangen und zu Orten werden, in denen Kinder Antworten finden und Selbstwirksamkeit erfahren? Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ bereitet Pädagoginnen und Pädagogen gezielt darauf vor. Hier ein Einblick – auch für Eltern –, worauf es dabei ankommt.

Wenn es darum geht, Kindern einen guten Umgang mit Ängsten und schwierigen Situationen nahezubringen, zählen zunächst einmal die scheinbar simplen Dinge: Reden, Fragen stellen, Zuhören. Das gilt zu Hause am Küchentisch genauso wie in Kita, Hort und Grundschule.

Wesentlich ist, die Sorgen der Kinder nicht klein zu machen. Also nicht zu sagen „Mach dir keine Sorgen!“. Stattdessen sollten Erwachsene möglichst gute Vorbilder sein. Auch sie können angesichts der zahlreichen Krisen Ängste und Sorgen haben – wichtig ist, wie sie damit umgehen. Dabei geht es nicht darum, Kindern die Welt oder gar die Klimakrise zu erklären oder Werte einfach vorzuschreiben. Im Gegenteil. Ist Autofahren etwas Schlechtes? Ist Fleischessen ok? Für Kinder ist es elementar, wenn Eltern und Lernbegleitende in Kita und Grundschule mit ihnen gemeinsam versuchen, schwierigen Fragen nachzugehen. Und dass die Kinder dabei eigene Ideen und Alternativen entwickeln und ernsthaft ausprobieren dürfen.

Kinder werden aktiv und lernen nachhaltiges Handeln

Nah an der Alltagswelt der Kinder zu bleiben, ist dabei ein wichtiger Punkt. Beim neusten Angebot der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung geht es beispielsweise darum, die Kinder über den Umgang mit ihrem Spielzeug an Möglichkeiten heranzuführen, wie unser Konsumverhalten nachhaltiger wird.

Wie viel braucht man zum Spielen? Welche Materialien und Ressourcen stecken in Spielzeugen? Wie lassen sich kaputte Dinge reparieren? Indem sie sich mit Fragen wie diesen auseinandersetzen – und das ohne Vorgaben und Verbote –, erfahren Kinder, dass sie Einfluss haben und Dinge verändern können. Sie lernen, selbst aktiv zu werden und nachhaltig zu handeln. Diese Erfahrungen helfen ihnen, bei gesellschaftlichen Krisen mutig zu sein und nicht zu verzweifeln.

Darauf kommt es an – ein Überblick:

  • Mit Kindern über Sorgen und Ängste sprechen und sie ernst nehmen.
  • Vorbild sein im Umgang mit Ängsten wie auch beim nachhaltigen Handeln.
  • Nah am Alltag der Kinder bleiben.
  • Kindern die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen zu machen und Alternativen zu entwickeln.
  • Keine Werte vorgeben und auf Verbote verzichten.

Unterstützung für Kitaleitungen, Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte

All diese Punkte sind auch relevant in der Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Hier werden Erwachsene und Kinder motiviert und befähigt, nachhaltig zu denken, zu handeln und mitzugestalten. Pädagogische Methoden aus der BNE wie das gemeinsame Philosophieren mit Kindern oder das Entdecken und Forschen und alles, was sonst noch dazu gehört, können Pädagoginnen und Pädagogen in Fortbildungen und Onlinekursen der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ kennenlernen.

Mehr über die BNE-Angebote der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gibt es unter www.hdkf.de/bne

Kinderzeit-Podcast zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Umfrage des Deutschen Kitaverbands: Finanzielle Lage und Fachkräftemangel bleiben große Probleme

Lukas von Pexels

Jahresumfrage 2021 des Deutschen Kitaverbandes

Fachkräftemangel, Corona-Krise, Flutkatastrophe: Den freien Kita-Trägern in Deutschland blieb in den vergangenen beiden Jahren nichts erspart. Und die Unzufriedenheit ist deutlich spürbar. In der jährlichen bundesweiten Umfrage des Deutschen Kitaverbands unter Kita-Expert*innen gaben nur sechs Prozent an, das Kita-System sei sehr gut oder gut gegen weitere Krisen gerüstet. Hinzu kommt, dass die Branche sich nicht genug wertgeschätzt fühlt. Den Stellenwert der frühkindlichen Bildung in der Öffentlichkeit halten die meisten Teilnehmer*innen für gering oder eher gering. Und das Ansehen habe sich im vergangenen Jahr auch nicht verbessert. Bei der Steuerung von Kitas sehen die Teilnehmer*innen die größte Belastung hauptsächlich im immer größeren Zeitaufwand, den die Kita-Verwaltung einnehme

Die Bundesvorsitzende des Deutschen Kitaverbands, Waltraud Weegmann, ordnet die Ergebnisse ein: „Wir brauchen dringend positive Signale aller Stakeholder im Kita-Bereich, wirkliche Verbesserungen angehen zu wollen: im Personalbereich, in der Finanzierung und bei der Qualitätsentwicklung von Kitas. Wir brauchen Ideen, Innovationen und den Willen für Reformen. Die Politik muss den Mut haben, verkrustete Strukturen und Regelungen anzugehen. Sonst laufen wir Gefahr, wichtige Entwicklungen zu verpassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass alle Kinder in Deutschland ein Recht auf eine optimale frühkindliche Bildung haben. Das gebietet die Chancengerechtigkeit.“ 

NEU: TRÄGER KRITISIEREN UNTERFINANZIERUNG DER KITAS DEUTLICH 

Überhaupt nicht ausreichend oder nicht ausreichend empfinden 53 Prozent der Befragten die Kita-Finanzierung in ihrem Bundesland. Den höchsten Wert weist hier mit 68 Prozent Brandenburg auf. Die finanziellen Eigenanteile, die freie Träger aufbringen müssen, halten 49 Prozent für überhaupt nicht gerechtfertigt oder nicht gerechtfertigt. 16 Prozent enthalten sich hier. Die Ablehnung ist am höchsten in Berlin und Brandenburg. 

Die finanzielle Gesamtlage der Kita-Träger bewerten die Fachleute mehrheitlich mittelmäßig (28 Prozent eher schlecht oder 27 Prozent eher gut). 16 Prozent finden sie schlecht und sieben Prozent sehr schlecht. 

Um nachhaltig Verbesserungen zu erzielen, muss der Bund dauerhaft in die Finanzierung einsteigen. Die Kita-Expert*innen sind deshalb mehrheitlich der Meinung: das sogenannte Gute-Kita-Gesetz müsse reformiert werden. Als häufigste Gründe für einen Reformbedarf werden genannt, dass die Maßnahmen nicht weit genug gingen und nicht alle Bildungsbereiche intensiv gefördert würden und dass das Gesetz nicht auf Langfristigkeit angelegt sei. 

Nicht jede Maßnahme habe Auswirkung auf die Qualität und käme eher den Eltern als den Kindern zugute. Gelder seien in die Beitragsbefreiung der Eltern geflossen - und somit weder in die Kitas noch in die Qualität, so die Kritik der Befragten. 

KITASYSTEM STEHT UND FÄLLT MIT PERSONALAUSSTATTUNG 

Die Teilnehmer*innen haben klare Erwartungen an eine neue Bundesregierung: 75 Prozent wünschen sich eine Fachkräfteoffensive und 71 Prozent eine Verbesserung der Finanzsituation. Denn für die Befragten – 87 Prozent nennen das – ist der Fachkräftemangel weiter die größte Herausforderung. Auch wenn man nach Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in Kitas fragt, sehen die Befragten den Schlüssel hierzu in der Verbesserung des Fachkraftschlüssels, bei einer höheren Anzahl an qualifizierten Fachkräften und bei der Stärkung der Kita-Leitung.

Befragt nach den geeignetsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, sehen die Kita-Expert*innen weiterhin in einer besseren Bezahlung der Fachkräfte die Lösung. Mehr ausbilden und neue Zielgruppen erschließen: Die Teilnehmer*innen setzen auch auf eine bundesweite Einführung der praxisintegrierten Ausbildung, die es in einigen Bundesländern schon gibt und bezahlt ist. Mehr Männer und Quereinsteiger*innen für die Kita zu gewinnen werden außerdem als lohnende Maßnahmen eingestuft. 

GEGEN CORONA GEWAPPNET 

Gegen Corona sehen sich die Kitas mittlerweile gewappnet: Die Corona-Krise wird - überraschenderweise - nur von 42 Prozent der Befragten als eine der größten Herausforderung im 

Kita-Bereich gesehen. Auch beurteilt über die Hälfte der Befragten die aktuellen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz in den Einrichtungen als vollkommen ausreichend oder als ausreichend. Die Impfquote unter Erzieher*innen wird als hoch eingeschätzt. Die häufigsten zusätzlichen Maßnahmen, die sich die Befragten in einer offenen Frage wünschen, sind: Testpflicht bei den Kindern, Luftfiltergeräte und eine Impfpflicht für pädagogisches Personal. 

Kein einheitliches Bild ergibt sich bei der Frage nach einer möglichen Corona-Impfung von Kita-Kindern: 12 Prozent machen keine Angabe, 23 Prozent würden dies ablehnen, 27 Prozent sind zögerlich, 38 Prozent würden dies begrüßen. 

DIE UMFRAGE 

Der Befragungszeitraum der Online-Umfrage erstreckte sich vom 17.8.2021 bis zum 07.09.2021. Insgesamt wurden 433 Fragebögen vollständig ausgefüllt. Die Teilnehmer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet sind Geschäftsführer*innen und Führungskräfte von Kitaträgern sowie Leiter*innen von Kitas. Weiter finden sich unter den Teilnehmer*innen Mitarbeiter*innen verschiedener Fachverbände, Parteien, Interessensgruppen und Wissenschaftler*innen im Bereich der frühkindlichen Bildung.

Mehr zur Umfrage gibt es unter: deutscher-kitaverband.de

 

Deutschen Kita-Preis 2022: 25 Kitas und 15 lokale Bündnisse sind eine Runde weiter!

DKJS / F. Schmitt

Von rund 1.200 Bewerbungen haben es 25 Kitas und 15 Initiativen unter die Nominierten geschafft. Bereits zum fünften Mal vergeben das Bundesfamilienministerium sowie die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern den Deutschen Kita-Preis. Die Auszeichnung wird in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ verliehen. Insgesamt ist die Auszeichnung mit 130.000 Euro dotiert. Die Erstplatzierten pro Kategorie dürfen sich auf ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen. Zudem warten auf vier Zweitplatzierte in beiden Kategorien je 10.000 Euro.

Die 40 Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet: Aus Nordrhein-Westfalen sind insgesamt sieben Kitas und Bündnisse dabei, gefolgt von Baden-Württemberg mit sechs Nominierten. Vier Nominierte kommen aus Brandenburg und jeweils drei aus Rheinland-Pfalz und Thüringen. Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind pro Bundesland mit je zwei Anwärtern vertreten. Aus Bremen, Hamburg und dem Saarland ist jeweils eine Einrichtung oder Initiative nominiert. Ausgewählt wurden die 40 Kitas und Initiativen von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Internationalen Akademie Berlin (INA) und dem Institut für Bildung, Forschung und Entwicklung „Welt:Stadt:Quartier“.

Wer schafft es ins Finale des Deutschen Kita-Preises?

Die nominierten Kitas werden im nächsten Schritt aufgefordert weitere Unterlagen einzureichen, die von den Expertinnen und Experten begutachtet und ausgewertet werden. Die nominierten Initiativen der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ stellen in Telefoninterviews ihre Arbeit detaillierter vor. Im Auswahlprozess achten die Expertinnen und Experten vor allem darauf, wie sich die pädagogische Arbeit an den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder orientiert und ob Kinder, Eltern und Mitarbeitende im Alltag mitwirken können. Entscheidend ist zudem, inwieweit die Kita- und Bündnisteams ihre Arbeit reflektieren und weiterentwickeln, und ob Partner aus dem Umfeld einbezogen werden, um gemeinsam die Bedingungen für gute frühe Bildung zu verbessern. Wer es ins Finale auf einen der zwanzig beliebten Finalistenplätze schafft, verkündet die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bereits Mitte Dezember. Im Frühsommer 2022 werden schließlich in Berlin die Preisträger im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung des Deutschen Kita-Preises bekanntgegeben.

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis, zu den Bewerbungsmodalitäten und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.

Diese 25 Kitas und 15 Bündnisse sind für den Deutschen Kita-Preis nominiert

Baden-Württemberg

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Familienzentrum Olgakrippe, Heilbronn
  • NIKOlino, Stuttgart
  • Kindergarten Holzhausen, March
  • Kinder- und Familienzentrum Goerdelerstrasse, Korntal
 
Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Netzwerk Startpunkt Leben, Konstanz
  • HappelKids, Heilbronn
 
 
Bayern

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kinder- und Familienzentrum Wilhelm Löhe, Gunzenhausen
 
Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • DigiMINTKids, Amberg
 
 
Berlin

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kita Wortschmiede, Berlin-Reinickendorf

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Bildungsforum im Falkenhagener Feld, Berlin-Spandau
 
 
Brandenburg

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Wald- und Wiesenhopser, Bad Saarow
  • Wukaninchen, Biesenthal
  • Zwergenhaus am See, Senftenberg

 
Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Netzwerk Kind, Meyenburg
 
Bremen

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Zusammenleben in Huchting, Bremen
 
 
Hamburg
 
Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Sprachkitabande, Hamburg
 
 
Hessen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

  • AWO Kita Rödgen, Gießen


Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Familiennetzwerk im Stadtteil, Frankfurt am Main
 
 
Mecklenburg-Vorpommern

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kita „7 Raben“, Greifswald
  • WABE-Kita Naturtalent, Ludwigslust
 
 
Niedersachsen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Ev. - Luth. Familienzentrum Kita Mittenmank, Braunschweig

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Kinder- und Familienzentrum Dissen, Dissen
 
 
Nordrhein-Westfalen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • AWO Familienzentrum Xanten, Xanten
  • Über den Wolken, Bocholt
  • Städtische Kindertageseinrichtung Burgstraße, Münster
  • DRK- Kita Wolkenland, Dülmen

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Familienzentren im Arnsberger Modell, Arnsberg
  • Bündnis Hochfeld, Duisburg
  • Kulturkitas Dortmund, Dortmund
 
 
Rheinland-Pfalz

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kita St. Willibrord Plaidt, Plaidt
  • FamilienkiTa Emmaus, Gillenfeld
  • Kita Kinderplanet, Ramstein-Miesenbach
 
 
Saarland

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kath. Kita Pastor Hein, Sulzbach
 
 
Sachsen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kinderkrippe Entdeckerland, Leipzig

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Netzwerk Familienfreundliche Kommune Hainichen, Hainichen
 
Sachsen-Anhalt

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Evangelische Kindertagesstätte Gröperstraße, Halberstadt

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Frühe Hilfen und Kita-Sozialarbeit, Sangerhausen
 
Thüringen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
 
  • Kindergarten Gartenkinder, Bleicherode
  • Betriebskindergarten Gipfelstürmer, Weimar

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
 
  • Hüttengeister, Lauscha

Über den Deutschen Kita-Preis

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Marke ELTERN, der Soziallotterie freiheit+ und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis und zur Auswahl der Preisträger finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de

Buchtipp: Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten

Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten. 33 Ideen für die ästhetische Bildung im Kindergarten

33 Ideen für die ästhetische Bildung im Kindergarten

In dem neuen Buch "Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten" (Bananenblau - Der Praxisverlag für Pädagogen) finden Sie tolle Lernideen zu den Themen der ästhetischen Bildung:

  • Mengen und Formen
  • Gegenstand, Abbild, Spiegelbild
  • Muster und Strukturen
  • Farben, Licht und Schatten
Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten finden Sie tolle Lernideen zu den Themen der ästhetischen Bildung
Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten

In der ästhetischen Bildung geht es darum, die Wahrnehmung der Welt als Ausgangspunkt von Lernen zu verstehen und sich dies in der Anregung von Lernprozessen zunutze zu machen. Es fällt uns leichter, uns auf eine Lernherausforderung einzulassen, wenn das Thema oder der Gegenstand, um den es dabei geht, uns fasziniert und neugierig macht. Besonders im Kindergarten gelingt dies über die Anregung der Sinne – durch Farben, taktile Reize, Gerüche und die emotionale Anbindung der Kinder. Lernarrangements sollen neugierig machen und die Kinder dazu verlocken, die Dinge ganz genau zu betrachten, kleine Details wahrzunehmen und Zusammenhänge zu erkennen. Dazu eignen sich Aktionstabletts hervorragend.

Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten finden Sie tolle Lernideen zu den Themen der ästhetischen Bildung
Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten

Das Prinzip der Aktionstabletts unterstützt selbstständiges Lernen und die Selbsterkenntnis über den eigenen Lernstand. Tabletts geben dem Kind einen klar abgegrenzten Rahmen, in dem es eine Aufgabe vorfindet, sie erkennen und lösen kann. Es kann den eigenen Lösungsweg nachvollziehen, die Lösung überprüfen und noch einen Schritt weiter gehen, indem es selbst neue Aufgabenstellungen aus dem angebotenen Materialarrangement heraus entwickelt. Die neue Variante der farbigen, transparenten Lerntabletts hat einige Vorteile. Die Lichtdurchlässigkeit und die hellen, leuchtenden Farben sorgen für Aufmerksamkeit und faszinieren die Kinder. Diese Tabletts eignen sich deshalb besonders für die Arbeit mit Mustern, für Spiel mit Licht und Schatten, aber auch für die Untersuchung von Wasser und anderen fließenden Materialien.

Lassen Sie sich durch das Buch Aktionstabletts – Muster in Licht und Schatten zu neuen Ideen im Kindergartenalltag inspirieren. Dabei besticht dieses Buch nicht nur durch seine Text-Inhalte, sondern auch durch Fotos direkt aus der Praxis. Bei der Gestaltung des Buches wurde besonders auf die Alltagstauglichkeit, aber auch auf ein ansprechendes Design geachtet. So verfügt dieses Buch über ein gutes Aufschlagverhalten und der neue coole Look lädt zum Stöbern und kreativ werden ein.

Werfen Sie einen Blick in das Buch oder bestellen Sie dieses direkt versandkostenfrei über den Bananenblau Online-Shop!

Kinderbuchtipps zum Thema Wald

Photo by Markus Spiske on Unsplash

Wir stellen euch regelmäßig neue und besonders lesenswerte Kinderbücher für kleine Leser*innen im Kita-Alter vor. Diesmal geht es um Kinderbücher zum Thema Wald.

Hörst du, wie die Bäume sprechen?: Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald

Den Wald erleben, staunen und Spaß haben mit Peter Wohlleben! Haben Bäume eine eigene Sprache? Müssen Baumkinder in die Schule gehen? Warum haben Waldtiere Angst vor Menschen? Peter Wohlleben beantwortet Fragen, die ungewöhnlich, originell und oft sehr lustig sind. Seine leicht verständlichen und fast immer überraschenden Antworten lassen Kinder das Leben im Wald mit ganz anderen Augen sehen. Der begnadete Erzähler schöpft dabei aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Förster und Naturschützer und stützt sich darüber hinaus auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Das Buch ist ein toller und vor allem kindgerechter Aufruf für mehr Achtsamkeit, Naturschutz und Nachhaltigkeit von Bestsellerautor und Waldexperte Peter Wohlleben

Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald. von Peter Wohlleben und Stefanie Reich (Illustrator), Dagmar Herrmann (Illustrator). Oetinger Verlag. ab 5 Jahre. 128 Seiten. Preis: 18,00 Euro. ISBN:  978-3-7891-0822-8

 

Waldtage!

Eine Woche lang stapft die Kindergarten-Igel-Gruppe jeden Tag in den waldgrün duftenden Wald. Aber was ist das für ein komisches Knacksen? Sind das wilde Tiere? Wildschweine, Einhörner, Wölfe und so? Die Kinder lassen sich allerhand einfallen, um die Tiere aus dem Gebüsch zu locken. Doch am allerletzten Tag erleben die fünf Waldkinder ihr blaues Wunder. Vor allem haben sie einen Heidenspaß. Eine herrliche Geschichte von großartigen kleinen Kindern, die sich erst vorsichtig, dann immer sicherer den Wald erobern.

Das Bilderbuch weckt Lust in den Wald zu gehen und zeigt gleichzeitig auf sehr humorvolle Weise, wie sehr wir uns Großen doch vom Wald entfremdet haben. 

Waldtage! von Stefanie Höfler und Claudia Weikert. Beltz. ab 4 Jahre. 34 Seiten. Preis: 12,95 Euro. ISBN 978-3-407-75810-1

 

Mein großes Sachen suchen: Bei uns im Wald

Komm mit, wir gehen zusammen in den Wald! Auf 11 großen, naturgetreuen Wimmelbildern werden die Tiere und Pflanzen lebendig. Wie heißen sie? Haben die Tierkinder eigene Namen? Und was kann man alles in einem Waldkindergarten machen? Die stimmungsvollen Bilder zeigen den Wald und seine Bewohner in allen Jahreszeiten, und die kleinen Suchbilder am Rand der Seiten laden zum Suchen, Finden und Entdecken ein. Ein besonderes Pappbilderbuch, dass Groß und Klein neugierig auf das spannende Thema Wald macht.

Dieses Buch nimmt die Kleinsten mit auf eine Erkundungstour in den Wald. Auf großen, stimmungsvollen Bildern werden Pflanzen und Tiere im Wald gesucht und viele Details entdeckt.

Mein großes Sachen suchen: Bei uns im Wald von Anne Ebert und Susanne Gernhäuser. Ravensburger. Ab 2 Jahre. Preis: 8,99 Euro. ISBN: 978-3-473-43843-3

Corona-KiTa-Rat ruft noch nicht geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas zur Impfung auf

Gustavo Fring von Pexels

Aufruf zur Impfung

Der Corona-KiTa-Rat hat in einem Schreiben noch nicht gegen Covid-19 geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas und Kindertagespflegepersonen aufgerufen, sich impfen zu lassen:

„Mit einer Corona-Schutzimpfung schützen Sie sich – und alle, die ungeimpft sind. Das sind vor allem Kinder unter 12 Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist. Helfen Sie mit, Kinder zu schützen. Helfen Sie mit, dass Kitas und Kindertagespflegestellen geöffnet bleiben können. Lassen Sie sich impfen, damit Kinder und ihre Familien nicht weiter die Hauptlast der Pandemie tragen.“

Mittlerweile haben laut der Corona-KiTa-Studie des Robert Koch-Instituts und des Deutschen Jugendinstituts über 80 Prozent des pädagogischen Personals in Kitas mindestens eine Impfung erhalten. Dies ist ein großer Erfolg. Allerdings zeigen sich noch große Unterschiede zwischen den Ländern. So reichen die Erstimpfungsquoten in den Ländern von rund 60 Prozent bis hin zu etwa 90 Prozent (vgl. 5. Quartalsbericht der Corona-KiTa-Studie vom 13.09.2021, Seite 25-26, https://corona-kita-studie.de/quartalsberichte-der-corona-kita-studie).

Um Corona erfolgreich zurückzudrängen und die Einrichtungen sowie Kindertagespflegestellen offen zu halten, braucht es noch mehr Menschen, die mitmachen.

Der Corona-KiTa-Rat tauscht sich regelmäßig zu den Entwicklungen in der Kindertagesbetreuung während der Corona-Pandemie aus. Er wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingerichtet. Ihm gehören Vertreterinnen und Vertreter der Länder, der Kommunen, von Trägerverbänden und Gewerkschaften, der Bundeselternvertretung, des Bundesverbands für Kindertagespflege sowie der Kinder- und Jugendärzte an.