Februar 2018

PAW Patrol: Male Dein Dschungel-Abenteuer

Die PAW Patrol besteht aus den sechs heldenhaften Hundewelpen Chase, Marshall, Skye, Rubble, Zuma und Rocky. Angeführt wird die Gruppe von dem zehnjährigen Jungen Ryder. In ihren neuen Abenteuern sind die mutigen Hunde der PAW Patrol im Dschungel im Einsatz und begegnen dabei vielen wilden Tierarten. Außerdem bekommen die Helfer auf vier Pfoten Verstärkung von einem neuen Vierbeiner namens Tracker. Bei dem großen PAW Patrol Malwettbewerb können Kinder ihr eigenes Dschungel-Abenteuer malen und mit etwas Glück großartige Preise gewinnen.

Zudem gibt es tolle Gratis-Downloads zum Ausmalen und Spielen.

Am 15.04.2018 ist die Abgabefrist für die Teilnahme am Malwettbewerb abgelaufen. 



Das Prinzip der Achtsamkeit

Motivation und Erfolg

Der Schlüssel für die Bewältigung vieler Probleme ist die praxisbezogene und kontinuierliche Entwicklung einer selbstbewussten und souveränen Persönlichkeit. Nur so lässt sich auf die gewachsenen gesellschaftlichen Anforderungen angemessen reagieren.

Im hektischen Kindergartenalltag brauchen ErzieherInnen Ruhe und Gelassenheit, um die zahlreichen Anforderungen zu bewältigen. Die Motivation, achtsam und aufmerksam zu leben, und die Motivation, klar und zielbewusst zu handeln, reduzieren die Gefahr, immer wieder von Neuem in die „Stressfalle“ zu tappen.

Gruß an die Morgendämmerung
Sieh diesen Tag!
Denn er ist Leben, ja das Leben selbst. In seinem kurzen Lauf
liegt alle Wahrheit. Alles Wesen deines Seins:
Die Seligkeit zu wachsen,
die Freude zu handeln, die Pracht der Schönheit;
denn Gestern ist nur noch ein Traum,
und Morgen ist nur ein Bild der Fantasie,
doch Heute, richtig gelebt, verwandelt jedes Gestern
in einen glückseligen Traum
und jedes Morgen in ein Bild der Hoffnung.
So sieh diesen Tag genau!
Das ist der Gruß der Morgendämmerung.
Kalidasa (indischer Dramatiker)

Das Leben, erkennen wir zu spät, muss gelebt werden, in jedem Augenblick des Tages und der Stunde.
Stephen Leacock

Achte auf deine Gedanken – sie werden Worte.
Achte auf deine Worte … sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen – sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten – sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter – er wird dein Schicksal.
Konfuzius

Achtsamkeit ist Wertschätzung des Augenblicks. Achtsamkeit führt hin zur Entdeckung des Wesentlichen. Achtsamkeit sensibilisiert unsere Wahrnehmung nach innen wie nach außen. Achtsamkeit schult unsere Sinne und lehrt Konzentration. Achtsamkeit ermöglicht Präsenz, nämlich im Moment da zu sein. Achtsamkeit ist Wachsein, das unser Bewusstsein für das Tun und für das Aufnehmen von Geschehnissen schärft. Der Dalai Lama fasst die Bedeutung von Achtsamkeit so zusammen: „Achtsamkeit kommt aus einem stark entwickelten Bewusstsein für die eigenen körperlichen und verbalen Handlungen, was sich auch auf die Traumwelt überträgt. Wenn man dem eigenen Verhalten beim Essen, Kommen und Gehen, Stehen und Sitzen und so weiter sehr genau Beachtung schenkt, dann schlagen die Bedingungen für Achtsamkeit kräftige Wurzeln.“

Das Handeln (Tun) und die Achtsamkeit (Präsenz) sind ein „unschlagbares Team“ für ein gelungenes, erfülltes und glückliches Leben – ein „Traumpaar der Motivation“. Unser Grundverständnis für das Handeln und die Achtsamkeit ist der Türöffner für ein bewussteres Leben, für mehr Lebensqualität und für Lernfähigkeit (Veränderungsfähigkeit). Passt dieses Verständnis von Achtsamkeit überhaupt in unsere Kultur- und Lebenswelt, mögen Sie, liebe/r LeserIn, sich (selbst-)kritisch fragen. Sie stellen sofort einen Bezug her zu Ihrer unmittelbaren Lebens­umwelt in der Privatsphäre und im Beruf und betrachten dabei die Geschäftigkeit des Alltags, Ihres Alltags: die Hektik, die Beschleunigung, das unerhörte Tempo des Informationszeitalters, die rasante Vermehrung des Wissens, die wachsenden beruflichen Anforderungen und der kaum noch zu ertragende Zeitdruck. Sie sehen sich in einer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen zunehmend die Orientierung und den Sinn für ihr Tun zu verlieren scheinen und in der dies unmittelbar an den Kindern im Kindergarten abzulesen ist, die mit steigender Tendenz Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Doch genau mit dieser Wahrnehmung der (Um-)Welt spüren Sie allmählich, dass Sie sich mittendrin befinden in der Anpassungs- und Beschleunigungsfalle.

Wir leben in einer Weit des Multitasking, was übersetzt in etwa heißt, dass wir mehrere Aufgaben zur gleichen Zeit erledigen (müssen). Das konkrete Bild ist Ihnen vertraut, wenn Sie über einen Zeitraum von vielleicht mehreren Tagen Ihre Kindergartengruppe allein zu betreuen haben, weil Ihr/e KollegIn erkrankt und keine Vertretungsregelung möglich ist. Gezielte elementarpädagogische (Projekt-)Arbeit ist dann kaum möglich, weil die Einflüsse der Kinder und die organisatorischen Aufgaben, abgesehen von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Vorhaben, kumulieren. Sie haben das Gefühl, nur noch zu reagieren, und sind mit der Lösung Ihrer Aufgaben mehr als unzufrieden. Diese Situation kostet Ihre Kraft und Energie, und nachmittags bzw. abends fahren Sie erschöpft nach Hause – ach ja, da ist ja noch Ihre Familie und/oder der Haushalt. Ist es nicht so? Sie nehmen Ihre beruflichen Sorgen mit nach Hause und „sorgen“ oder gar „ängstigen“ sich vor dem Morgen. Schließlich spürt Ihr privates Umfeld Ihre Unruhe und bekommt überdies Ihre Nervosität zu spüren – das harmonische, ausgleichende und aufbauende Miteinander leidet. Und ­morgens, wenn Sie aufwachen, möglicherweise nach einer unruhigen Nacht. haben Sie das Gefühl, Hunderte von Dingen an diesem Tag erledigen zu müssen. Ihre Gedanken fahren Achterbahn. Nichts geschieht in voller Achtsamkeit und Konzentration. William Osler sagt hierzu: „Wenn die Bürde von morgen mit der von gestern ge­tragen werden muss, wankt auch der Stärkste“, fügt hinzu: „Der Rettungsanker ist das Heute!“, und meint die Bewältigung der Aufgaben, und zwar Schritt für Schritt.

Wenn wir also nicht eins nach dem anderen tun, langsam und gleichmäßig, so wie die Körner durch die Sanduhr rinnen; wenn wir nicht konzentriert und bewusst die auf uns einfließenden Aufgaben angehen, dann werden wir irgendwann körperlich und geistig zusammenbrechen. Die Motivation, achtsam und aufmerksam zu leben, und die Motivation, klar und zielbewusst zu handeln (zu verändern), verhindert oder reduziert zumindest die Gefahr, immer wieder von Neuem in die „Stressfalle“ zu tappen. Prof. Dr. Dr. Spitzer beschreibt die Stresssituation so:

Wer etwas tun kann (in einer Situation), der hat keinen Stress; wer hingegen nicht weiß, was auf ihn zukommt und die Situation nicht beeinflussen kann, der hat Stress.“

Kommen wir noch einmal zurück auf den Eingangssatz: „Achtsamkeit ist Wertschätzung des Augenblicks.“ Diese Erkenntnis beginnt immer bei der Person selbst und meint die Wertschätzung sich selbst gegenüber; sie meint die Selbstachtung, das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein. Allein aus dieser Erkenntnis heraus können Sie Ihre persönliche Lebensstrategie entwickeln und alles dafür tun, bewusster und würdevoller mit sich selbst umzugehen. Sie haben immer die Chance, „Ihren eigenen Garten nach Ihren Vorstellungen zu pflegen“ und die Samen einzupflanzen, die Wachstum und Reife ermöglichen (vgl. hierzu den Abschnitt „Self-Coaching“).

Ohne die eigene, persönliche Wertschätzung ist die Wertschätzung des anderen oder des menschlichen Umfeldes kaum vorstellbar, erfahrbar und lebbar. Wer das Leben nicht genießt, wird ungenießbar oder – bitte verzeihen Sie mir diese Provokation – wer mit seinem Leben nicht fertig wird, hat die Tendenz, andere fertig zu machen! In diesem Zusammenhang wird das 3. Prinzip der Lebenswerte bedeutsam, nämlich sich ein klares Wertebild darüber zu machen, was richtig oder falsch, gut oder schlecht usw. ist. Und schließlich meine ich die Achtsamkeit gegenüber Objekten und Sachverhalten, die Voraussetzung dafür ist, sich und das Leben zu erschließen, Ereignisse und Handlungen zu verstehen.

Entwickeln Sie eine „Objektsprache “, die Sie für das Detail sensibilisiert, sei es am Beispiel „Faszination Natur (,Der Blütenzauber!‘), Farbe oder (menschlicher) Körper“, also alles, was Form und Inhalt hat. Entwickeln Sie eine Körpersprache, die achtsam und aufmerksam im Einklang steht mit Ihrem Denken und Ihrem Gefühl; stellen Sie eine Kongruenz her zwischen Wollen und Machen. Entwickeln Sie Ihre Sprache, Ihren verbalen Ausdruck, und finden Sie das Maß und die Wirkung; denn wir wissen alle, ein Wort zu viel oder zu wenig kann unzählige Steine ins Rollen bringen und schlimmstenfalls hinterlassen sie einen Geröllhaufen. Seien Sie also ein Meister der bewussten Wahrnehmung; Sie erreichen die „Meisterschaft“ nur durch Handeln und Achtsamkeit. Theodor Fontane hilft in diesem Prozess ungemein, wenn er erkennt: „In der Ruhe liegt die Kraft.

Wir wissen, dass unser Gehirn nur einen Gedanken zurzeit denken kann, nicht mehrere Gedanken auf einmal. Wir denken analog. Und weil das so ist, können wir eine Aufgabe nur Schritt für Schritt lösen und nicht mehrere Dinge gleichzeitig. Es ist ein Irrglaube (häufig von Frauen angeführt!), dass Frauen mehrere Dinge zur selben Zeit „besser“ als ihr geschlechtliches Pendant ausführen können. Dies und wie so vieles andere ist keine Geschlechterfrage. Gehen Sie Ihren Aufgaben konzentriert und Schritt für Schritt nach, und entwickeln Sie dabei eine innere oder gar „gespannte“ Ruhe, dann spüren Sie die Kraft, die Fontane meint. Franz Werfel fasst das eben Gemeinte treffend zusammen: „Zwischen zu früh und spät liegt immer nur ein Augenblick.“

10 Übungen zur Entwicklung der persönlichen Strategie: Bewusst machen – Standort bestimmen – verändern

  1. Betrachten Sie Ihren Tagesablauf, und stellen Sie die Phasen dar,
    a) in denen Sie konzentriert und aufmerksam Ihren Aufgaben nachgehen (können).
        beruflich:
        privat:
    b) in denen Sie mehrere Aufgaben zur gleichen Zeit er­ledigen (müssen).
        beruflich:
        privat:
  2. Woran liegt es, dass Sie sich
    a) Ihren Aufgaben voll widmen können bzw.
    b) der Wahrnehmung Ihrer Aufgaben nicht konzentriert und in Ruhe Schritt für Schritt nachgehen können?
  3. Machen Sie sich klar, welche Aufgaben/Tätigkeiten Sie
    a) gern ausführen:
    b) ungern ausführen:
  4. Welche Motivation steht bzw. welche Beweggründe stehen
    a) hinter den Aufgaben, die Sie gern ausführen:
    b) hinter den Aufgaben, die Sie ungern ausführen:
  5. Schauen Sie sich Ihren Tagesablauf einmal genauer an, und machen Sie sich klar, welche Tätigkeiten Sie routiniert ausführen und welchen Grad der Beachtung Sie diesen Routinetätigkeiten schenken!
  6. Was hindert Sie daran, Ihren Aufgaben konzentriert nachgehen zu können?
    a) Äußere Einflüsse:
    b) Wechselnde Gedanken (berufliche/private Probleme):
    c) Andere Einflüsse:
  7. Beobachten Sie sich: Welche Gedanken haben Sie, wenn Sie morgens aufwachen? Schreiben Sie an einem Morgen auf, welche Gedanken Sie beschäftigen!
  8. Trainieren Sie Ihre Achtsamkeit. Machen Sie sich immer wieder von Neuem Ihre Tätigkeiten bewusst! Achten Sie darauf, ob Sie das Essen genießen, ob Sie morgens mit Freude und nicht allein der Hygiene wegen duschen, ob Sie bewusst gehen und nicht nur durch die Gegend hetzen …
  9. Trainieren Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit. Schildern Sie den Weg zu Ihrer Arbeitsstätte, protokollieren Sie eine Nachrichtensendung oder ein wichtiges Gespräch, beschreiben Sie Gegenstände, Klänge, Düfte …
  10. Trainieren Sie Ihr Namensgedächtnis. Konzentrieren Sie sich auf Namen, und bringen Sie diese mit Bildern, Eigenschaften und besonderen Details in Verbindung! Probieren Sie diese Übung in Ihrer beruflichen und privaten Praxis aus.

Das hilft Ihnen: 10 Empfehlungen für das Prinzip der Achtsamkeit

  1. Seien Sie bei allem, was Sie tun, aufmerksam, und finden Sie sich hinein ins „Hier und Jetzt“.
  2. Worte haben Zauberkraft: Schreiben Sie nur fünf Buchstaben auf den wertvollsten Untergrund, den Sie kennen und den Sie unmittelbar sehen, z. B. wenn Sie am Morgen Ihre Augen öffnen: „HEUTE“ . So machen Sie sich immer wieder von Neuem bewusst, worauf es ankommt, nämlich voll und ganz bei sich und im Augenblick zu sein.
  3. Beginnen Sie den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück! Beziehen Sie Ihr Umfeld ein, entdecken Sie (wieder) den Genuss, und lassen Sie Ihre/n PartnerIn, Ihre Kinder daran teilhaben. Das ist „Ihr Gruß an die Morgendämmerung“ und ein gelungener Tagesbeginn.
  4. Nehmen Sie sich am Abend 15 Minuten Zeit und schreiben Sie in Stichpunkten die Dinge auf, die Ihnen gelungen sind oder über die Sie sich gefreut haben. Sie werden mindestens drei positive Beispiele finden. Das sind in der Woche 21, im Monat 90 und im Jahr 1.080 wirklich stattgefundene positive Erlebnisse! Schon nach kurzer Zeit wird Ihnen bewusst, dass Ihnen viel mehr gelingt, als Sie annehmen bzw. zuvor angenommen haben. Und Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Selbstsicherheit werden wachsen.
  5. Schreiben Sie auch die Dinge auf, die Ihnen am Tag nicht gelungen sind oder die Sie als negativ empfunden haben. Mit dieser Strategie vermeiden Sie z. B. die Häufigkeit von Fehlern und sind bestens darauf eingestellt, künftig angemessener und souveräner zu reagieren.
  6. Schauen Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz gedanklich in einen Spiegel, auf dem zu lesen steht: „So sieht mich meine Familie, mein/e PartnerIn bzw. so sehen mich die Kinder, Eltern und KollegInnen heute!“ Auf diese Weise entwickeln Sie Humor; Ihnen wird zunehmend bewusst, welche Bedeutung Ihre Ausstrahlung hat und vor allem, dass ein Lächeln – so schwierig die persönliche Situation im Moment auch sein mag – eine positive Wirkung sowohl nach innen als auch nach außen hat. „Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen!“ (Tschechischer Sinnspruch)
  7. Fangen Sie noch heute damit an, sich nach innen und außen Grenzen zu setzen. Sagen Sie nicht „Ja“, wenn Sie „Nein“ meinen. Und zeigen Sie nach außen, dass das, was Sie in Ihren Verhaltensweisen verändert haben, Ihnen guttut und schließlich auch Ihrem Umfeld zugutekommt. So werden Sie sich immer mehr zutrauen und mehr leisten.
  8. Organisieren Sie jeden Tag so gut wie möglich, und schreiben Sie die wichtigsten Schritte auf. Diese Technik schult Ihre Selbstdisziplin und Konzentration. Sie werden sukzessive feststellen, dass Ihnen immer mehr gelingt.
  9. Machen Sie sich bewusst: „Weniger ist mehr!“ Setzen Sie diesen Grundsatz in Ihrer Sprache, Ihren Ansprüchen und Ihrem Verhalten um. Allmählich schält sich das Wesentliche, das, worauf es ankommt, heraus. Dabei lernen Sie vor allem, dass Sie nicht immer alles begründen oder legitimieren müssen.
  10. Belohnen Sie sich in Phasen, in denen Sie sich negativ gestresst fühlen. Dies kann eine kleine Auszeit sein, die Sie auch an hektischen Arbeitstagen nehmen können. Ein kurzer Spaziergang zum Durchatmen und Abstand gewinnen, ein Cappuccino im nahe gelegenen Café oder gar im Kindergarten, ein „Rückzugsgespräch“ mit einer Ihnen vertrauten Person oder KollegIn: Dies sind kostengünstige Möglichkeiten und ersetzen mitunter den teuren Psychologen.

Zusammenfassung

  • Das Prinzip der Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung des Augenblicks.
  • Achtsamkeit ist Wertschätzung sich selbst gegenüber, sie stärkt die „Selbstachtung“ und fördert das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.
  • Achtsamkeit unterstützt die „bewusste Annahme des unmittelbaren menschlichen und sächlichen Umfeldes“ und entwickelt die Wertschätzung des „Außen“.
  • Die volle „Aufmerksamkeit des Augenblicks“ fördert Konzentration und Selbstdisziplin.
  • Achtsamkeit verhilft zu einem bewussteren Leben und erschließt das Wesentliche in den kleinen und großen Dingen. Dies führt zu der grundsätzlichen (Lebens-)Erkenntnis, dass „weniger mehr ist“ und zum richtigen Maß des (verbalen, nonverbalen oder schriftlichen) Ausdrucks, von der die Wirkung beeinflusst wird.
  • Achtsamkeit sensibilisiert Ihre Wahrnehmung.
  • Der achtsame Umgang mit sich selbst, der Körpersprache und dem Ausdruck, mit anderen Menschen, der Natur, Objekten und Sachverhalten verbessert die Kommunika­tion, soziale Kompetenz und persönliche Ausstrahlung.
  • Fehler entstehen zumeist aus Unachtsamkeit oder einem Mangel an Aufmerksamkeit, weniger aus Unkenntnis oder Unwissenheit. Deshalb sollte man sich bei jedem Fehler zunächst offen und ehrlich die selbstkritische Frage stellen, ob man bei der Aufgabe zu 100 Prozent bei der Sache war.
  • Achtsames Handeln ist „Da-Sein“, also die volle Präsenz schlechthin; es führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität, zu einem erfüllteren und glücklicheren Leben.
  • Jede Aufgabe lässt sich nur Schritt für Schritt erfolgreich ausführen, wir können nur einen „Gedanken zurzeit“ denken und lernen daraus, dass der Glaube, mehrere Aufgaben seien gleichzeitig zu lösen, letztlich ein Irrglaube ist. Bismarck sagte dazu: „Jage niemals zwei Hasen auf einmal!“
  • „Carpe diem“ heißt „Nutze den Tag“ und meint die volle Aufmerksamkeit für das „Hier und Jetzt“. Es bedeutet auch „Genieße den Tag!“, damit man nicht für sich selbst und andere „ungenießbar“ wird!

Meine Diamanten

Ich halte folgende drei Punkte fest, die mir zum Prinzip der Achtsamkeit besonders wichtig sind:

1._______________________________________

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Foto: Martina Taylor/pixelio.de

Diesen Artikel haben wir aus Ulrich Pommerenkes Buch mit dem Titel „Motivation und Erfolg“ entnommen. Das Buch ist bei Burckhardthaus erschienen.

Ulrich Pommerenke
Motivation und Erfolg
Strategien und Self-Coaching für Erzieherinnen
Broschur, 212 Seiten
ISBN 978-3-934548-05-0

Mehr dazu auf www.burckhardthaus.de.

Nachhaltigkeit im Kindergarten als Bildungsziel

Projekt FaireKITA unterstützt Tageseinrichtungen

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Das Projekt FaireKITA und die Auszeichnung als solche unterstützen Fachkräfte darin, Bildung für nachhaltige Entwicklung Schritt für Schritt in den Einrichtungsalltag zu implementieren.

Globales Lernen beginnt im Kindergarten

Globales Lernen beginnt bereits im Kindergarten. Kinder können lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft haben. Ein Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen Teilen der Welt, die etwa Baumwolle für unsere T-Shirts anbauen, kann helfen die Welt zu verstehen. Eltern und ErzieherInnen können Verantwortung übernehmen für einen fairen und nachhaltigen Konsum. Nur wenn künftige Generationen von klein an für diese Inhalte sensibel sind, können sie dazu beigetragen, dass das Konzept eines nachhaltigeren Konsums (bio, fair, regional, saisonal) im Mittelpunkt der Gesellschaft steht. Eine Auszeichnung als FaireKITA schafft für die Einrichtung neue Möglichkeiten und Perspektiven. Nicht nur die Qualifizierung der ErzieherInnen steigt, sondern auch das Bewusstsein der Eltern über nachhaltigen Konsum und ausbeuterische Kinderarbeit.

Das Projekt

Das Projekt FaireKITA hat das Netzwerk Faire Metropole Ruhr bereits 2013 initiiert, mit dem Ziel Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen langfristig im Elementarbereich zu verankern. Am Beispiel des Themas Fairer Handel sollen Kinder, wie auch Erzieherinnen und in einem zweiten Schritt die Familien für einen nachhaltigen, fairen Konsum sensibilisiert werden. Vor allem Tageseinrichtungen für Kinder sollen konkrete Unterstützung erfahren, Bildung für nachhaltige Entwicklung Schritt für Schritt in den Einrichtungsalltag zu implementieren.

Wer kann sich bewerben?

  • Kindertagesstätten
  • Kindergärten
  • Elterninitiativen
  • Familienzentren
  • Träger

Wie werde ich FaireKITA?

  1. Beschlussfassung

Sie fassen einen Beschluss durch ein Gremium wie etwa den Kindergartenrat oder den Vorstand des Vereins – je nach Organisationsstruktur – dass die Einrichtung als FaireKITA ausgezeichnet werden möchte.

  1. Das Faire Team

Sie bilden ein Faires Team, mindestens bestehend aus:

1 x Vertretung der KITA-MitarbeiterInnen.

1 x Vertretung der Eltern.

Auch Ihr Leitungsteam kann diese Funktion übernehmen, sollte jedoch die Eltern hinzuziehen. Das Faire Team sorgt für die Umsetzung und kontinuierliche Einhaltung der Kriterien.

  1. Verwendung von Fairen Produkten

In der KITA erleben die Kinder, die ErzieherInnen und die Eltern den Fairen Handel im Alltag, indem mindestens zwei fair gehandelte Produkte verwendet werden:

  • Mindestens ein Produkt für Erwachsene wie Kaffee, Tee, Zucker ...
  • Mindestens ein Produkt für Kinder wie Saft, (O-Saft, Multivitamin-, Mango-, Bananensaft), Rotbuschtee, Zucker, Kakao, Schokolade, exotische Trockenfrüchte (Bananen, Mangos), Nüsse ...

Erweiterbar zum Beispiel um Bälle, Baumwollprodukte, Musikinstrumente oder regionale Produkte.

  1. Bildungsarbeit

Sie arbeiten mit den Vorschulkindern zum Thema Fairtrade. Der Faire Handel ist Bestandteil der Arbeit in der Kita und wird im Alltag thematisiert. Fortbildungen für ErzieherInnen und Eltern können vom Netzwerk angeboten und vermittelt werden.

  1. Öffentlichkeitsarbeit

Sie berichten über mindestens zwei ihrer Aktivitäten rund um FaireKITA etwa bei Elternabenden, über Pressemeldungen, in Elternbriefen und auf Ihrer Internetseite.

Die Bewerbung

Für Ihre Bewerbung füllen Sie bitte den Vordruck auf der Internetseite der Initiative aus und legen die nötigen Nachweise (Beschluss, Presse, Aktivitäten etc.) bei. Der Titel FaireKITA wird für drei Jahre vergeben. Nach diesem Zeitpunkt steht eine Titelerneuerung an.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung FaireKITA an:

Informationszentrum 3. Welt Dortmund e. V. Projekt FaireKITA

Jasmin Geisler (V. i. S. d. P.)

Schürener Straße 85 · 44269 Dortmund

Telefon 0231 / 28 66 20 61 · E-Mail info@faire-kita-nrw.de

 

(Alle Fotos: FaireKITA)

Work-Life-Balance in der Kita

Reif für die Insel

Eine Woche zur Entspannung für Erzieherinnen, das bietet die Caritas in Windeck an. Dr. Grunow leitet das Seminar in den Räumen seiner Philosophisch-Theologischen Praxis.

Sie fühlen sich manchmal müde und ausgepowert? Ihnen kommt irgendwie Energie abhanden, ohne dass Sie genau wissen, wo die „Energiefresser“ nagen? Sie sind mit vollem Elan in Ihren sozialen Beruf gestartet, mit großen Hoffnungen, Erwartungen und Freuden. Ein Berufsleben der Erziehung von Kindern widmen. Ein total erstrebenswerter, schöner, beflügelnder Gedanke.

Doch jetzt nach einigen Jahren spüren Sie fast nur noch die Anstrengung, die er Ihnen bereitet. Ihre Frustrationstoleranz sinkt. Ständige Neubeschreibungen Ihrer Arbeitsstelle, der Druck, der sich zyklisch aufzubauen scheint, steigende Anforderungen, sich durchziehende, lästige Konflikte, die Lautstärke, die Kinder produzieren können und vieles mehr machen auf ihre Weise mürbe.

Meditative Übungen zu Ihren Werten und Visionen, thematische Spaziergänge, die wieder etwas in Fluss bringen, Lockerungs- und Dehnungsübungen, Übungen zu Gelassenheit und innerer Sicherheit (incl. kleinem Stimmtraining), Persönlichkeitstraining nach dem Enneagramm und gute Gespräche über eigene und „fremde“ Bedürfnisse, Strategien und den besten Mix aus Familie und Arbeit. Das sind die Inhalte der Fortbildung.

Ort: Philosophisch-Theologische Praxis Grunow, Im alten Weiher 1, 51570 Windeck
Datum: 12.03. - 16.03.2018
Uhrzeit: 09:00 - 16:00 Uhr
Anmeldeschluss: 05.03.2018
Kosten: 225,00
Referent: Dr. Hubert Grunow

Weitere Informationen und Anmeldung hier

Fotos: Anja Lusch

Kinderreport 2018

Umfangreiche Maßnahmen gegen Kinderarmut nötig

Mehr Fachkräfte in Schulen und Kitas, mehr Beratung, zum Beispiel in staatlichen Einrichtungen und eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze für Kinder das fordert ein Großteil der Bevölkerung. Ebenso eine bessere Unterstützung von einkommensschwachen Familien mit Lehrmittelfreiheit, kostenfreie Beteiligungsmöglichkeiten an Bildung, Kultur und Sport, sowie kostenlose Ganztagsbetreuungen und kostenfreies Essen in Schulen und Kitas.

Knapp zwei Drittel der befragten Erwachsenen wären bereit, mehr Steuern zu bezahlen, wenn damit das Problem der Kinderarmut in Deutschland wirksam bekämpft würde.

Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland stellt Staat und Gesellschaft ein schlechtes Zeugnis bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland aus. Rund drei Viertel sind der Ansicht, dass diese "eher wenig" oder "sehr wenig" tun, um Kinderarmut wirkungsvoll entgegenzutreten. Neben diesem unzureichenden Engagement sind zu geringe Einkommen der Eltern durch prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die zu geringe Unterstützung für Alleinerziehende die wichtigsten Auslöser für Kinderarmut in Deutschland.

Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Politikforschungsinstituts Kantar Public im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Kinderreport 2018.

Der Kinderreport 2018 des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt, dass die Menschen in Deutschland Staat und Gesellschaft in der Pflicht sehen, entschiedener als bisher die Kinderarmut in unserem Land zu bekämpfen. Hier braucht es ein Gesamtkonzept, das mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und umfangreiche Reformen bündelt.

Grundsätzlich setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für die Einführung einer Kindergrundsicherung ein, die das Existenzminimum von Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, der Familienform und dem bisherigen Unterstützungssystem gewährleistet.

Außerdem plädieret es für ein Bundeskinderteilhabegesetz, das Kindern und Heranwachsenden aus Familien in prekären Lebenslagen einen besonderen Rechtsanspruch auf Förderung und Teilhabe gibt, bundeseinheitliche Standards setzt und Fachgesetze für mehr Teilhabe und effektive Armutsprävention systematisch ändert und ergänzt. Ziel ist dabei insbesondere Teilhabe durch eine bedarfsgerechte Infrastruktur im direkten Lebensumfeld zu garantieren.

Quelle: Pressemitteilung dkhw

Entdeckungen im Zahlenwald

- Advertorial -

Mathematik als gemeinsames Waldabenteuer

Das Projekt Entdeckungen im Zahlenwald von Prof. Gerhard Preiß zeigt, wie eine frühe mathematische Bildung im Rahmen von Waldtagen oder -projekten sowie in Waldkindergärten umgesetzt werden kann. Es wendet sich an Kinder zwischen drei und acht Jahren und bildet einen Rahmen für zahlreiche und phantasievolle Aktivitäten der Kinder, durch die sie einen Blick für Zahlen und ihre Eigenschaften entwickeln. Tiere des Waldes, Frau und Herr Dachs, der Specht und das Eichhörnchen, begleiten und beleben die Ausflüge.

„Im Zahlenwald sollen die Kinder lernen, im Buch der Natur, das aufgeschlagen vor ihnen liegt, zu lesen.Dort können sie die Spuren der Zahlen und der geometrischen Formen entdecken und aus diesen 'Buchstaben' Worte der mathematischen Sprache formen.“
Prof. Gerhard Preiß

Fortbildungsseminar

Das eintägige Fortbildungsseminar zu den Entdeckungen im Zahlenwald stellt die Grundgedanken des Projekts vor und zeigt vielfältige Methoden auf, wie frühe mathematische Bildung im Wald umgesetzt und mit Umweltbildung verbunden werden kann. Es macht Lust darauf, die Welt der Zahlen und Formen mit guter Laune im Abenteuerraum Wald zu erleben und zu erfühlen.

 „Mit praktischen, einfachen Mitteln, auch Dingen aus der Natur, den Umgang mit Zahlen und deren Einteilung spielerisch zu begreifen. Ein ganz ausgewogenes, interessantes Programm. Unbedingt weiter zu empfehlen.“
Rückmeldung zum Zahlenwaldseminar am 7.09.2017 in 58642 Iserlohn - Letmathe

Fragen, die das Forschen unterstützen

Offener Online-Kurs, Einstieg jederzeit möglich

Dialoge sind ein wesentliches Instrument ko-konstruktiver Lernbegleitung. In diesen Dialogen stellen Kinder aber auch Erwachsene oft Fragen, denn Fragen signalisieren Aufmerksamkeit, regen zum Nachdenken und Handeln an und helfen, das eigene Vorgehen zu reflektieren.

Im Online-Kurs „Fragen, die das Forschen unterstützen“ erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick, welche Fragearten Kinder beim Entdecken und Forschen unterstützen. Kleine Aufgaben laden ein, die eigene Fragetechnik zu überprüfen und sich die eigenen Stärken und die Bedeutung der Fragen ins Bewusstsein zu rufen.

Nach der Registrierung auf der Lernplattform Campus ist der Einstieg in den Kurs jederzeit möglich. Wer den Online-Kurs vollständig durchführt und zwei Beiträge im Forum verfasst haben, erhält sogar eine Teilnahmebescheinigung.

Online-Lernen auf der Plattform Campus

Mit den Online-Lernangeboten der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ können sich pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie Trainerinnen und Trainer fortbilden. Dafür ist eine Registrierung auf der kostenlosen Lernplattform Campus notwendig. Die Online-Lernangebote unterstützen pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, Kinder beim Entdecken und Erforschen von mathematischen, technischen, informatischen und naturwissenschaftlichen Themen (MINT) sowie zur Bildung für nachhaltige Entwicklung zu begleiten. Mitglieder haben die Möglichkeit, sich mit anderen über ihren pädagogischen Alltag auszutauschen und zu vernetzen.

Weitere Online-Kurse und Webinare im Überblick:

Fotos: © Haus der kleinen Forscher/Christoph Wehrer

Spielerisch Mathematik begreifen

„Pythagoras transparent“ aus der Dusyma Ideenwerkstatt

Kinder lernen am besten im Spiel durch eigenes Entdecken und Tun. Dabei kennt der Forschergeist keine Grenzen. Genau hier setzt das Spiel „Pythagoras transparent“ aus der Dusyma Ideenwerkstatt an. Spielerisch begreifen die Kinder die mathematischen Grundlagen des Satzes des Pythagoras.

Daneben unterstützt der spielerische Umgang mit „Pythagoras transparent“ noch viele weitere Fähigkeiten. Dazu gehören etwa Motorik, Auge-Hand-Koordination, Erfassen räumlicher und farblicher Beziehungen, logisches Denken und planerisches Vorgehen und Konzentration. Durch seine Vielseitigkeit hat das Spiel einen hohen ästhetischen, pädagogischen und didaktischen Wert.

Der Grundbaustein für die gesamten Formteile ist das rechtwinklige Dreieck – der Ausgangspunkt für den Satz des Pythagoras. Von hier aus ergeben sich eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten der Teile untereinander und der Aufgliederung der einzelnen Flächen.

Der Satz des Pythagoras:
a2 + b2 = c2

Der Satz des Pythagoras gehört zu den bekanntesten mathematischen Sätzen. Er besagt, dass die Inhalte der beiden Quadrate über den Seiten des Dreiecks, die den rechten Winkel bilden (=Katheten) zusammen genauso groß sind, wie der Inhalt des Quadrats über der langen Seite, die dem rechten Winkel gegenüber liegt (=Hypotenuse).

 

Spielvarianten für Kinder ab drei Jahren

Schon die Dreijährigen können die einzelnen Teile des Spiels als kreatives und dekoratives Legematerial verwenden. Die ästhetisch ansprechenden Elemente haben einen hohen Aufforderungscharakter und die Kinder lernen einfache geometrische Formen miteinander in Beziehung zu setzen. Dabei sind mehrere Spielvarianten möglich.

Freies Gestalten

Durch selbstständige eigene Kombinationen von Formen und Farben können die Kinder sowohl rein dekorative als auch figürliche Motive legen. Das unterstützt ihre Kreativität.

Farbspiel

Durch das Übereinanderlegen verschiedener Formen und Farben erleben die Mädchen und Jungen die einfachen Regeln der Farbharmonie und Farbmischung visuell. Der transparente Deckel der Holzkiste ist mit seinem erhabenen Rand so konzipiert, dass die Kinder die Formenteile ein- und übereinander legen können und das entstehende Farbenspiel gegen das Licht oder eine Lichtquelle gehalten, erkennen. Besonders eindrucksvoll wirkt dieses Farbspiel auf dem Dusyma Leuchtkasten oder dem Dusyma Leuchttisch.

Nachlegen

Durch das Nachlegen vorgegebener Bildvorlagen üben die Kinder die differenzierte Wahrnehmung wie das genaue Hinschauen. Sie müssen planen, vergleichen, kombinieren und nachbauen. Das fördert zudem die Konzentrationsfähigkeit.

Zuordnung

Sortieren und Zuordnen (Formen zu Formen oder Farben zu Farben) fördern mathematische Vorläuferkompetenzen. Geometrische Grundsätze zeigen sich deutlich: Obwohl die Formen unterschiedlich sind, können die Kantenlängen gleich sein.

Domino

Die Kinder können auch eine Art Domino spielen, wenn sie versuchen Teile mit übereinstimmenden Seitenlängen aneinander zu fügen. Hierbei entstehen interessante geometrische Figuren.

Quadrate legen

Mit allen 62 Teilen können die Spieler Quadrate legen, die anschließend in den Kasten passen. Hierzu können Sie eine in der Spielanleitung vorgegebene Zeichnung als Vorlage verwenden.

Spielmöglichkeiten für die Altersgruppe ab zehn Jahren

In der Altersgruppe ab zehn Jahren kann das Legespiel als optisches Demonstrationsmittel für den Satz des Pythagoras im Unterricht oder außerschulisch angewandt werden.

Mit PHILIPP rechnen lernen

Fördert Zahlenverständnis, Vorstellung von Größen und Mengen

Wenn Zahlen als Freunde erscheinen, wird das Rechnen zum Spiel und das Lösen von Aufgaben zum Erfolgserlebnis.

Mit Philipp als liebenswertem Begleiter und den Zahlen als Spielgefährten fassen Kinder rund um das Schuleintrittsalter schnell Vertrauen in die zuvor noch so rätselhaften Gestalten. Dafür sorgen die, der kindlichen Lebenswelt entnommenen fröhlichen und kreativen Förderaufgaben im Gewand von unterhaltsamen Rechenspielen.

Auch die Brett- und Legespiele im Heft n diesem Heft eröffnen einen motivierenden Zugang ins Reich der Zahlen. Nur wer richtig rechnet, wird seine Rechenhäschen und Ameisenscharen ins Ziel bringen. Die Spielpläne und Karten der Legespiele können die Kinder aus dem Heft herausnehmen und lange weiter nutzen.

Einfache Zahlenrätsel nach Art der Sudokus, bei denen es darum geht, größere bzw. kleinere Zahlen richtig einzuordnen, sind eine gute Vorübung fürs Rechnen und schulen das logische Denken.

Kinder brauchen für die (pädagogisch geprüften) Aufgaben anfangs etwas Unterstützung von Erwachsenen. Dann können sie die Aufgaben gut alleine lösen.

Mit PHILIPP rechnen lernen
Norbert Landa, Hanne Türk
Oberstebrink
ab 4 Jahren, 36 Seiten
ISBN: 9783934333710
4,95 €
Mehr unter: www.oberstebrink.de

Hier kostenlos zum Herunterladen zwei Seiten aus: „Mit PHILIPP rechnen lernen“



Bundesweiter Mitmachtag: „Entdeck, was sich bewegt!“

„Tag der kleinen Forscher“ am 21. Juni 2018

Kitas und Grundschulen können am 21. Juni 2018 beim „Tag der kleinen Forscher“ mitmachen. Dieses Jahr lautet das Motto: „Entdeck, was sich bewegt!“ Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat schon jetzt Aktionsmaterial mit Forscherideen und Projektvorschlägen zum Download bereitgestellt.

Wie kommen wir tagsüber von einem Ort zum anderen? Wie schaffen es Ameisen, sich gemeinsam auf engstem Raum zu bewegen – und das ganz ohne Stau? Warum haben wir das Gefühl, dass die Figuren in Comics laufen können? Was können wir alle gemeinsam bewegen?

Auf diese und viele andere Fragen zum Thema Bewegung können Kinder am bundesweiten Mitmachtag selbst nach Antworten suchen.

Alle Kitas, Horte und Grundschulen sind eingeladen, zum Aktionstag Projekte durchzuführen und Forscherfeste zu veranstalten. Aber auch Familien, Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Interessierte können sich beteiligen.

Dabei erforschen Kinder nicht nur, was sich wie bewegt, sondern auch, was uns bewegt und was wir gemeinsam bewegen können. Sie betrachten „Bewegung“ aus den verschiedenen Blickwinkeln. Die Kinder erleben sich bewusst in Bewegung und erkunden ihre vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten mit und ohne Hilfsmittel. Sie lernen, dass alles, was sie tun, eine Auswirkung hat – nicht nur das Zusammenleben mit anderen Menschen, sondern auch unsere Umwelt betreffend.

Schon jetzt gibt es auf der Aktions-Website viele Ideen zum Mitforschen für Kitas, Horte und Grundschulen und einiges an Material zum Download. www.tag-der-kleinen-forscher.de

Hier finden Sie die Broschüre zum Download als PDF:

Das ganze Aktionsmaterial (Forscherideen, Projektvorschläge, Forscherdiplom, Forscherpass …) gibt es hier.

Foto: © Haus der kleinen Forscher/Christoph Wehrer