2021

Kinderzeit-Podcast: Wie gelingt eine Bildungspartnerschaft zwischen Kita und Eltern?

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Kinderzeit – der Kita–Podcast für Erzieher:innen in Krippe, Kindergarten und Schule

Was macht eigentlich eine gute Kindertagesstätte aus? Wie steht um den Kinderschutz im Kita-Alltag? Wie begegnen man als Kita-Leitung dem Fachkräftemangel? Wie können wir Kinder ihre Talente und Interessen fördern? Was macht eine gute digitale Bildung für kleine Kinder aus? Diesen und anderen wichtigen Fragen des Kita-Alltags widmet sich der Kinderzeit-Podcast. Birk Grüling spricht mit spannenden Expert:innen aus der frühkindlichen Bildung. Praxisnah und mit nützlichen Impulsen für die tägliche Praxis in Krippe, Kindergarten und Schule – so wie ihr es als Erzieherin und Erzieher vom Kinderzeit-Newsletter gewohnt seid.  

Kinderzeit-Podcast: Wie steht es eigentlich um die Inklusion? Zu Gast: Elisa Diaz Perez

Zu Gast in dieser Folge unseres Kinderzeit-Podcasts sind Marion Lepold und Theresa Lill von der Qualität in Kitas Onlineakademie. Mit den beiden Pädagoginnen spricht Kinderzeit-Redakteur Birk Grüling über Bildungspartnerschaft zwischen Kita und Eltern, wie Elternarbeit gelingt und wie sich Konflikte lösen lassen. Viel Spaß beim Hören!

Diese Folge wird euch präsentiert von Betzold.de – seit 50 Jahren der Experte für Kindergarten, Kita, Krippe und Schule. https://www.betzold.de

Shownotes:

Die Homepage von Marion Lepold

https://www.marionlepold.de

Die Homepage von Theresa Lill

https://theresa-lill.jimdofree.com

Qualität in Kitas Onlineakademie GmbH

https://qualitaet-kita.de

Ein Gastbeitrag zum digitalen Portfolio 

Diese Folge wird euch präsentiert von Betzold.de – seit 50 Jahren der Experte für Kindergarten, Kita, Krippe und Schule.
 

Veranstaltungshinweis: 10. Dresdner Kita-Symposium am 18. Juni 2021 (Online)

John Schnobrich unsplash

m Frühjahr 2020 hat Corona auch Einrichtungen und Beschäftigte in der Kindertagesbetreuungunvorbereitet getroffen: Von jetzt auf gleich stand der gewohnte Betrieb still. Kein langer Vorlauf, keine Auswahl an Möglichkeiten, keine Szenarien in der Schublade. Corona-Virus, Lockdown und Wiedereröffnung im eingeschränkten Regelbetrieb haben in kürzester Zeit altbewährte Konzepte und Strukturen in den Kitas hinweggefegt. Oft konnten Beschäftigte nur reagieren – für intensivere Überlegungen blieb kaum Zeit.

Der Umgang mit diesen rasanten Veränderungen, die Überraschungen dieser herausfordernden Zeit – positiv wie negativ – und aktuelle Forschungsergebnisse zur pädagogischen Arbeit in Krisenzeiten sind Themenschwerpunkte des 10. Dresdner Kita-Symposiums, das am 18. Juni 2021 als Online-Veranstaltung stattfindet.

Im Vordergrund steht dabei der Austausch über persönliche Erfahrungen im Arbeitsumfeld, über gewonnene Erkenntnisse und über Strategien zum gesunden Umgang mit solch unerwarteten Situationen. In sieben parallelen Foren können die Gäste des Symposiums ihr Wissen vertiefen und sich themenspezifisch austauschen. Dabei geht es z. B. um das Kontakthalten mit den Familien, um psychische Belastungen und um Achtsamkeit während der Corona-Pandemie.

Das Dresdner Kita-Symposium richtet sich an Erzieher/innen und Kindertagespflegepersonen, an Kita-Leiter/innen und Fachberater/innen, Präventionsbeauftragte der Unfallversicherungsträger und Krankenkassen, Vertreter/innen von Trägereinrichtungen sowie Elternvertreter/innen und alle an den Themen Interessierte.

Dresdner Kita-Symposium
Die Veranstaltungsreihe Dresdner Kita-Symposium beschäftigt sich seit 2004 mit Themen rund um die Sicherheit und Gesundheit in Kindertageseinrichtungen. Veranstalter ist das Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) in Kooperation mit der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung und mit Unterstützung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und der Unfallkasse Sachsen.

Weitere Informationen und Anmeldung

www.kita-symposium.de

Tagungsgebühr

Bei Anmeldung bis zum 30.04.2021: 75,00 €
Bei Anmeldung ab dem 01.05.2021: 85,00 €

 

Neue Datenbank für Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend

Charlotte May von Pexels

Die bundesweit erste Datenbank für qualifizierte Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend ist online gegangen: Aufgebaut wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Kooperationsprojekt. Fortbildung ist ein zentraler Baustein in der Prävention sexualisierter Gewalt. Mit der „Fortbildungsnetz sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend“ erhält sie nun auch eine digitale Infrastruktur. 

Der Bedarf an Qualifizierung ist angesichts der Dimension sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen hoch. Um junge Menschen vor sexualisierter Gewalt schützen zu können, brauchen Fachkräfte und Ehrenamtliche im pädagogischen Handlungsfeld aktuelles Wissen und erprobte Handlungskompetenzen für die Umsetzung von Prävention und Intervention. In qualifizierten Fortbildungen zum Thema können pädagogisch Tätige ihr berufliches Handeln im Umgang mit sexualisierter Gewalt reflektieren, erweitern und auffrischen. Das befähigt sie, verlässliche und unterstützende Ansprechpersonen für Betroffene zu sein, aber auch selbst präventiv tätig zu werden.

Mit dem „Fortbildungsnetz sG“ verbinden DGfPI und BZgA ihre Aufgaben und Expertisen und bieten so eine nachhaltige Struktur in der Qualifizierung von Fachkräften zu Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend.

Die neue Datenbank erleichtert den Zugang zu qualifizierten Fortbildungen und fördert die Vernetzung von Fachkräften: Fortbildende aus Institutionen oder Freiberufliche aus dem ganzen Bundesgebiet sind eingeladen, ihre Arbeitsschwerpunkte und fachspezifischen Fortbildungsangebote auf der Webseite www.fortbildungsnetz-sg.de kostenfrei einzupflegen und die Datenbank zur Netzwerkarbeit zu nutzen. Fortbildungssuchende erhalten auf der Webseite Informationen zu Qualitätskriterien, Basisfortbildungen und Angebote zu spezifischen Themen in ihrer Region und können online Rückmeldung zu den von ihnen besuchten Veranstaltungen geben.

DGfPI: Die DGfPI ist ein Zusammenschluss von ca. 700 Fachkräften aus dem gesamten Bundesgebiet und angrenzenden Ländern, die sich zum Ziel gesetzt haben, aktiv für eine Verbesserung des Kinderschutzes einzutreten. Die DGfPI schafft ein fachöffentliches Problembewusstsein und informiert über seelische, körperliche und sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen. Sie fördert die Professionalisierung von Fachkräften in sozialen Berufen zu Themen des Kinderschutzes, bietet bundesweit interdisziplinäre Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an, etabliert multiprofessionelle Kooperationsbündnisse auf nationaler und internationaler Ebene und fördert den Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft: www.dgfpi.de

„Trau dich!“ bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) setzt seit dem Jahr 2012 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs um. Die Initiative „Trau dich!“ ist Teil der Strategie der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung: www.multiplikatoren.trau-dich.de

Ich kann kochen!-Sinnesübung: Kräuter mit allen Sinnen erleben

© Sarah Wiener Stiftung | photothek

Frühlingszeit ist Kräuterzeit! Die ersten frischen Kräuter wie Löwenzahn oder Bärlauch blühen schon fröhlich in den Wäldern und sind bereit für die Ernte. Wer nicht unbedingt wilde Kräuter ernten möchte, kann sie auch ganz einfach zu Hause oder in der Kita anpflanzen. Die Ich kann kochen!-Sinnesübung erklärt, wie man Kräuter mit allen Sinnen erleben kann.

Ob im Garten, auf der Fensterbank oder auf dem Balkon – Kresse, Petersilie, Schnittlauch und Co. wachsen schnell und sind pflegeleicht. Vor allem frische Kräuter aus dem eigenen Anbau geben Speisen nochmal das gewisse Etwas und verleihen einen intensiveren Geschmack als getrocknete. Aber aufgepasst: Wer mit Kindern kocht, sollte wissen, dass die Geschmacksnerven von Kindern noch viel sensibler sind als die von Erwachsenen. Da sich die Sinne der Kinder noch in der Entwicklung befinden, schmecken sie intensiver. Da kann Minze schonmal zu scharf und Thymian zu bitter sein. 

Damit sich die Sinne von Kindern bestmöglich entwickeln, können mit Sinnesübungen in der Kita oder auch zu Hause mit 20-30 Minuten Zeit alle fünf Sinne geschult werden. Dazu eignen sich Kräuter besonders gut - denn viele Kinder wissen gar nicht, wie Kräuter aussehen, riechen, sich anfühlen, wie sie klingen und vor allem wie sie schmecken. Um eine solche Sinnesübung durchzuführen, werden lediglich zwei Töpfe mit frischen Kräutern wie zum Beispiel Petersilie oder Minze, Schneidebretter, einen Mörser oder Löffel und eine Küchenschere benötigt. Damit jedes Kind mitmachen kann, bekommen alle ein eigenes Brettchen mit einem gewaschenen und getrockneten Kräuterstängel. Der zweite Topf mit frischen Kräutern dient als Anschauungsmaterial. 

Um den Sehsinn im ersten Schritt anzusprechen, können die Kinder zum Einstieg beschreiben, was sie sehen. Anschließend ist der Geruchssinn gefragt. Dazu riechen die Kinder an ihren Kräuterstängeln und versuchen in Worte zu fassen, welche Gerüche sie wahrnehmen. Um den Tastsinn zu aktivieren, können die Kinder die Kräuter in die Hand nehmen und beschreiben, was sie fühlen. Im vierten Schritt hören die Kinder einmal ganz genau hin. Rascheln die Kräuter? Welche Geräusche machen sie? Abschließend geht es um den Geschmackssinn. Wer möchte, darf die Kräuter essen oder daran lecken und beschreiben, welche Geschmäcker sie oder er wahrnimmt. Vielleicht kennt das ein oder andere Kind den Geschmack bereits und kann erzählen, in welchem Gericht er zu finden ist. So lernen die Kinder nicht nur die Kräuter kennen, sondern trainieren gleichzeitig all ihre Sinne und erweitern ihren Wortschatz. 

Neben Sinnesübungen können Aktivitäten mit Kräutern auch ein erstes Verständnis von Sähen und Ernten vermitteln. Es bietet sich zum Beispiel an, gemeinsam mit Kindern Kräuter auszusähen und mit ihnen den Entwicklungsprozess bis zur Ernte zu beobachten. Die selbst angepflanzten Kräuter zu ernten, mit allen Sinnen zu erforschen und mit ihnen die nächste Mahlzeit zu verfeinern, ist für Kinder ein besonders interaktives Erlebnis. 

Download: Sinnesübung mit Kräutern für die Kita

Download: Sinnesübung mit Kräutern für die Kita (PDF) (892,0 KiB)

Kinderzeit-Podcast: Warum sollten wir mit Kindern kochen? Zu Gast: Lisa-Maria Kadow, Genussbotschafterin bei "Ich kann kochen"

Über die Initiative Ich kann kochen!

Sarah Wiener Stiftung und BARMER haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder frühestmöglich für eine vielseitige Ernährung zu begeistern. Ich kann kochen! vermittelt praxisnah und alltagstauglich, wie viel Spaß es macht, sich selbst eine frische Mahlzeit zuzubereiten. Die Initiative fördert praktisches Wissen über ausgewogene Ernährung und hilft Krankheiten wie Adipositas, Diabetes Typ 2 und Herz-und-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. In den vergangenen fünf Jahren hat Ich kann kochen! bereits mehr als eine Million Kinder erreicht. Sie ist damit die größte bundesweite Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kita- und Grundschulkindern. Ich kann kochen! ist ein IN FORM-Projekt der Bundesregierung.

Mehr: www.ichkannkochen.de

 

„Film ab“ für nachhaltige Bildung

Charlotte May von Pexels

Save Our Future - Umweltstiftung lädt pädagogische Fachkräfte und Fachschüler*innen herzlich zu der Online-Veranstaltungsreihe „Film ab“ für Nachhaltigkeit ein, die am 19. April mit dem Film „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ startet. Nach einer 24-stündigen on demand-Bereitstellung der Filme gibt es die Gelegenheit zur gemeinsamen Reflexion und Diskussion im Kontext von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.

19.04.2021 – „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ 

26.04.2021 – „ThuleTuvalu“ 

03.05.2021 – „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen 

10.05.2021 – „More than Honey“ 

Die Veranstaltungsreihe „Film ab“ für Nachhaltigkeit präsentiert an vier Terminen verschiedene Filme zu zukunftsrelevanten Themen, die sich gut im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) betrachten lassen. Nach einer 24-stündigen on demand-Bereitstellung der Filme (jeweils ab Sonntag 18:00 Uhr) gibt es anschließend die Gelegenheit zur gemeinsamen Reflexion und Diskussion im Austausch mit NUN-Zertifizierten (jeweils Montag 18:00 Uhr). 

Ziel der Filmabende ist es, auf eine visuelle und interaktive Weise die Relevanz und Vielschichtigkeit von nachhaltiger Entwicklung zu thematisieren. Es geht darum, den Blick über den Tellerrand zu öffnen, Wertschätzung für Natur und Ressourcen, für Menschen und Dinge zu fördern und zu sensibilisieren für individuelle Handlungsoptionen mit Umsicht, Fairness, Solidarität und Toleranz. 

Anmeldung unter: 

www.saveourfuture.de/aktuelles/anmeldung-bne-filmabende/ 

Forscheridee des Monats: Papierbrücke

Stiftung Haus der kleinen Forscher

Am 16. Juni 2021 ist „Tag der kleinen Forscher“. In diesem Jahr dreht sich bei dem Aktionstag alles um einen wichtigen und besonders bei Kindern beliebten Werkstoff: das Papier. Unter dem Motto „Papier – das fetzt!“ entdecken Mädchen und Jungen die Eigenschaften und Fähigkeiten von Papier noch einmal neu. Im April können sie ausprobieren, wie stabil Brücken aus Papier sind.

Papierbrücke

Die Kinder probieren, wie stabil Brücken aus Papier sind.

Material:

  • Zeitungspapier
  • Papp- und Papierreste
  • Spielzeugauto

So geht’s:

Lassen sie die Kinder zunächst überlegen, welche Art Brücke sie bauen möchten oder ob die Brücke einen bestimmten Zweck erfüllen soll. Soll die Brücke eine große Distanz überbrücken oder so breit sein, dass ein kleines Spielzeugauto hinüberfahren kann? Soll sie eine möglichst schwere Last tragen? Soll eine bestimmte Brückenart, wie z. B. eine Hängebrücke, Pfeilerbrücke, Bogenbrücke oder Zugbrücke entstehen? Aus dieser Planung ergeben sich Anforderungen an die einzelnen Elemente der Brücke, z. B. ob flächige oder lange Teile benötigt werden. Vor Beginn der eigentlichen Konstruktion erproben die Kinder deshalb unterschiedliche Methoden, die dem Papier Stabilität und Festigkeit geben und sich jeweils für unterschiedliche Brückenelemente besonders eignen.

Einige Tipps dafür:

Papier in mehreren Lagen legen: Zeitungspapier oder Seiten aus Katalogen in mehreren Lagen aufeinander stapeln. So kann eine dicke ebene Fläche gebaut werden.

Papier einrollen: Mehrere Lagen Zeitungspapier werden übereinandergelegt, verklebt und eingerollt. Papierrollen können für das Geländer, Säulen oder zur Wabenstruktur weiterverarbeitet werden.

Papier falten: Verschiedene Altpapierreste wie eine Ziehharmonika falten. Diese Methode ergibt eine stabile, flächige Struktur.

Wabenstruktur: Aus selbst hergestellten Papierrollen, Toilettenpapierrollen, Verpackungsmaterial etc. kann eine so genannte Wabenstruktur gebaut werden. Diese Struktur erhöht die Stabilität deutlich.

Stabile Dreiecke: Mehrere Dreiecke aus Karton- oder Papierresten aneinandergereiht, ergeben eine äußerst stabile geometrische Form. Es entsteht ein Fachwerk.

 

Tag der kleinen Forscher

Am 16. Juni 2021 ist „Tag der kleinen Forscher“. In diesem Jahr dreht sich bei dem Aktionstag alles um einen wichtigen und besonders bei Kindern beliebten Werkstoff: das Papier. Unter dem Motto „Papier – das fetzt!“ entdecken Mädchen und Jungen die Eigenschaften und Fähigkeiten von Papier noch einmal neu. Papier ist aus dem Alltag von Kindern nicht wegzudenken: Gefaltet, zerrissen, zusammengeknüllt – schon im jüngsten Alter sammeln Kinder Erfahrungen mit diesem Werkstoff. Später nutzen Mädchen und Jungen Papier, um darauf zu schreiben und zu zeichnen oder um daraus dekorative Objekte und raffinierte technische Konstruktionen zu gestalten. Papier bietet unzählige Möglichkeiten, unterschiedlichste Basiskompetenzen von Kindern zu stärken – Möglichkeiten, auf die der „Tag der kleinen Forscher“ 2021 aufmerksam machen möchte.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

2x ergobag Schultaschen-Sets zu gewinnen

Wir greifen Familien unter die Arme!

ERGOBAG Schultaschen-Sets

Derzeit ist das Leben vielerorts aus den Fugen geraten und Familien trifft die Situation ganz besonders hart. Wir wollen deshalb zwei Familien eine Freude bereiten und ihnen ein Schultaschen-Set von ergobag für den bevorstehenden Schulstart zur Verfügung stellen. So kann die Einschulung ganz sorgenfrei zum Highlight werden.

Die beiden Schultaschen-Sets möchten wir deshalb einer Bildungseinrichtung, Kita oder einem Kindergarten zur Verfügung stellen, damit sie von dort an die Familien weitergegeben werden können, die diese Unterstützung besonders gut gebrauchen können.

Über die ergobag-Schultaschen

Vor zehn Jahren hat ergobag mit der ergonomischen Schultasche den Markt revolutioniert. Denn das innovative „Your-Size-System“ der Kölner Marke orientiert sich an dem bewährten Tragesystem von Rucksäcken aus dem Bergsport und verlagert einen Großteil des Gewichts der Schultasche von den Schultern auf den stabilen Beckenbereich. Doch damit nicht genug: Das System schmiegt sich außerdem dem Kinderrücken an und wächst mit dem Kind mit, damit der ergobag von der ersten bis zur vierten Klasse perfekt passt. Das hat auch das IGR, das Institut für Ergonomie und Gesundheit, überprüft und die ergobag-Schultaschen mit dem Gütesiegel „Ergonomisches Produkt“ ausgezeichnet.

Um an der Verlosung teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihre Daten, die Daten Ihrer Bildungseinrichtung und das Stichwort: "ergobag" in das Formular ein. Das Gewinnspiel läuft bis zum 1. Mai 2021.

Jetzt teilnehmen und gewinnen!

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Teilnahmebedingungen*

Die Hinweise zum Datenschutz und zugleich Information der Betroffenen gemäß Artikel 13 und Artikel 14 EU-Datenschutzgrundverordnung habe ich gelesen.

Bitte rechnen Sie 3 plus 8.

Gastbeitrag: Waldbaden mit Kindern

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Unsere Gastautorin Petra Dölker nimmt euch diesmal mit in den Wald. Mitten in der Natur können Kinder frei spielen, Abenteuer erleben und voller Achtsamkeit zur Ruhe finden. Auftanken pur! 

Der Wald ist ein ganz besonderer Ort. Badest du im süßen Duft des Waldes, wirst du seine magische Wirkung spüren. Durch die frische Waldluft und Stille können sich Stress und Anspannungen lösen. Zeit im Wald zu verbringen, fühlt sich wie ein Kurzurlaub vom Alltag an.

Dem schnellen Alltag entfliehen

Im Wald drosseln wir wie von selbst das Tempo und achten intensiver auf die Umgebung. Wir nehmen das Zwitschern der Vögel wahr, beobachten, wie der Wind die Blätter bewegt und spüren den Boden unter unseren Füßen. Der Wald schenkt uns Achtsamkeit.

Allein schon die grüne Farbe der Blätter hat eine beruhigende Wirkung. Studien konnten belegen, dass Stresshormone sich verringern, wenn Menschen auf Bäume, blühende Sträucher oder Blumen blicken. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass Kinder sich im Unterricht besser konzentrieren können, wenn sie durch das Fenster auf grüne Bäume schauen. Doch eigentlich spüren wir intuitiv, wie gut es sich anfühlt, Zeit in der Natur zu verbringen. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen die Ruhe des Waldes suchen, wenn sie sich nach Entspannung sehnen.

Genauso wie wir Erwachsene spüren auch Kinder die beruhigende Wirkung des Waldes. Damit Kinder ganzheitlich zur Ruhe kommen können, brauchen sie neben der Stille auch Bewegung. Zudem brauchen Kinder Spielangebote, die sie mit all ihren Sinnen erkunden und erleben können. Der Wald ist ein Ort, an dem Kinder all diese Erfahrungen sammeln können.

Erlebe Achtsamkeit

Kinder sind oft starken Reizen ausgesetzt. Lautstärke, Termindruck und Medien sorgen dafür, dass es Kindern zunehmend schwer fällt, zur Ruhe zu finden. Umso wichtiger sind regelmäßige Auszeiten, um Kindern die Möglichkeiten zu geben, ihre Erlebnisse verarbeiten zu können. Der Wald ist dafür der perfekte Ort. Denn mitten in der Natur können Kinder ihrer natürlichen Neugierde nachgehen. Jede Rindenmulche wird mit den Händen untersucht. Die Ameisen, die über den Baumstamm laufen, werden genau beobachtet und an jedem Moos wird gerochen, um herauszufinden, wie es riecht.

Kinder erkunden spielerisch ihre Umgebung. Das machen sie mit all ihrer Aufmerksamkeit. Sie sind ganz im Hier und Jetzt.

Die Natur lädt Kinder zum Anfassen, Betrachten und Staunen ein.

Gehe gemeinsam mit den Kindern auf Erkundungstour! Was könnt ihr alles entdecken? Welche Geräusche könnt ihr hören? Wie fühlen sich die Naturmaterialien auf der Haut an? Wie riechen die frischen Blumen und Kräuter am Wegrand?

Lasse dir von Kindern die Welt zeigen. Beobachtet zusammen die Natur. Kinder zeigen uns, was es bedeutet, die Natur zu erleben und mit aller Achtsamkeit wahrzunehmen.

Wenn Kinder Achtsamkeit erleben, lernen sie im Laufe der Zeit auch ihre eigenen Bedürfnisse immer besser kennen. Achtsamkeit hilft dabei, sich selbst zu spüren. Das ist sehr wichtig, denn Selbstwahrnehmung gehört zu den wirksamsten Schutzstrategien gegen Stress.

Übung: Greiffüße

Sammele mit den Kindern Naturmaterialien (Stöcke,  Zapfen, Moos etc.), lege sie auf den Boden und probiere aus, ob du sie mit den Zehen der nackten Füßen greifen, anheben und festhalten kannst. Wer schafft es, einen Stock weiterzugeben ohne die Hände zu benutzen?

Gelingt es leichter im Sitzen oder im Stehen?

Ruhe und Bewegung

Für Kinder ist der Wald ein Ort, an dem sie Stille erleben, gleichzeitig aber auch ihrem Wunsch nach Bewegung nachkommen können.

Die Natur bietet Kindern vielfältige Bewegungsimpulse, die dazu beitragen, dass Kinder ihren eigenen Körper besser kennenlernen. Natürlich macht es aber in erster Linie eine Menge Spaß, über einen Baumstamm zu balancieren, über Pfützen zu springen oder einen Hügel hoch zu rennen. Jede einzelne Bewegung ist wichtig und wertvoll.

Übung: Zauberfee

Nimm eine Klangschale mit in den Wald und erzähle den Kindern von der Klangfee, die Bäume verzaubern kann. Bitte die Kinder, mit ihrem Körper einen Baum darzustellen, die Augen zu schließen und sich vorzustellen, unter ihren Schuhen würden Wurzeln in die Walderde wachsen. Sobald die Klangschale ertönt, beginnen die „Bäume“ im Wald zu tanzen. Beim nächsten Klangschalen-Ton wird es wieder still im Wald. Alle Bäume stehen wieder „angewurzelt“ da.

Kinderyoga im Wald

Wie du siehst, ist der Wald für Kinder ein großes Abenteuer. Neben der Bewegung und Ruhe ist der Wald auch ein Ort der die Kreativität und Fantasie der Kinder beflügelt. Blätter werden zu Schiffen, die über die Pfützen schwimmen. Steine zu kostbaren Schätzen und Stöcke verwandeln sich in Stifte, die Bilder auf dem Weg hinterlassen.

In einer entspannten und offenen Atmosphäre können Kinder all ihre Ideen ausprobieren und ausleben. Wie wäre es, diese Kreativität für eine Kinderyoga-Einheit zu nutzen?

Lasst euch von der Natur inspirieren. Welche Yoga-Haltungen fallen den Kindern wohl ein, wenn sie im Wald sind? Wie wäre es gemeinsam ein Natur-Mandala zu legen oder ganz entspannt einer Traumreise zu lauschen?

Übung: Erde-Meditation

Wir stehen barfuß im Kreis, halten uns an den Händen, schließen die Augen und konzentrieren uns aufs Fühlen.

Wir stehen fest und sicher auf der Erde. Wir schließen die Augen und halten uns aneinander fest. Unter den Füßen fühlen wir den Waldboden. Wie fühlt er sich an? Weich, kribbelig, stachelig? Wir öffnen wieder die Augen und erzählen, was wir gespürt haben.

Zeit im Wald zu verbringen, bedeutet, die frische Luft und die Jahreszeiten zu erleben. Mit allen Sinnen ganz im Hier und Jetzt zu sein. Wenn Kinder bereits früh erfahren, wie bereichernd der Wald sein kann, dann werden sie auch als Erwachsener immer wieder den Weg in die Natur finden. Dabei werden sie die Schönheiten des Waldes entdecken und zugleich einen Ort finden, an dem sie durchatmen und neue Kraft tanken können.

Die Übungen aus dem Artikel stammen aus „Waldbaden mit Kindern“ von Regina Bestle-Körfer. Du findest in dem Buch tolle Übungen, wie du mit Kindern voller Achtsamkeit den Wald erleben kannst. Es eignet sich für Kinder im Kita- und Grundschulalter.

Mehr über Yoga in der Kita

Noch mehr Infos und Tipps für Erzieher:innen und Yogalehrende findest du auf https://PLUS.Kinderyoga.de - dem großen deutschsprachigen Kinderyoga-Portal Dort findet ihr mehr solcher Inspirationen für Yoga und Natur. Zusätzlich hast du als Mitglied Zugriff auf Hunderte an Stundenbildern, praktischen Ideen für deine Kinderyoga-Einheit sowie Hintergrund-Beiträge zu Didaktik und Pädagogik.

Die Autorin

Petra Dölker hat als Erzieherin und Sozialpädagogin langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Als Kinderyogalehrerin ist es ihr ein besonderes Anliegen, Kinder darin zu unterstützen, sich zu starken, resilienten Persönlichkeiten zu entwickeln. Weitere Infos unter www.starke-yoga-kinder.de

Kinderzeit-Podcast: Wie steht es eigentlich um die Inklusion?

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Kinderzeit – der Kita–Podcast für Erzieher:innen in Krippe, Kindergarten und Schule

Was macht eigentlich eine gute Kindertagesstätte aus? Wie steht um den Kinderschutz im Kita-Alltag? Wie begegnen man als Kita-Leitung dem Fachkräftemangel? Wie können wir Kinder ihre Talente und Interessen fördern? Was macht eine gute digitale Bildung für kleine Kinder aus? Diesen und anderen wichtigen Fragen des Kita-Alltags widmet sich der Kinderzeit-Podcast. Birk Grüling spricht mit spannenden Expert:innen aus der frühkindlichen Bildung. Praxisnah und mit nützlichen Impulsen für die tägliche Praxis in Krippe, Kindergarten und Schule – so wie ihr es als Erzieherin und Erzieher vom Kinderzeit-Newsletter gewohnt seid.  

Kinderzeit-Podcast: Wie steht es eigentlich um die Inklusion? Zu Gast: Elisa Diaz Perez

Zu Gast in dieser Folge unseres Kinderzeit-Podcasts ist Elisa Diaz Perez, Expertin für Frühförderung. Mit ihr spricht Kinderzeit-Redakteur Birk Grüling über Inklusion im Kindesalter und Kita-Alltag und die Situation der Familien mit Kindern mit Behinderung. Viel Spaß beim Hören!

Diese Folge wird euch präsentiert von Betzold.de – seit 50 Jahren der Experte für Kindergarten, Kita, Krippe und Schule. https://www.betzold.de

Shownotes:

Die Homepage von Elisa Diaz Perez

https://elisadiazperez.com

Der Blog von Elisa

https://elisadiazperez.com/blog-familien-mit-behindertem-kind/

Kinderbuchtipps zum Thema Inklusion

Diese Folge wird euch präsentiert von Betzold.de – seit 50 Jahren der Experte für Kindergarten, Kita, Krippe und Schule.
 

 

Forderung: Deutschland braucht einen DigitalPakt für die frühe Bildung

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Kinder wachsen mit digitalen Medien auf. Aber obwohl der Alltag vieler Kinder maßgeblich von der Digitalisierung geprägt ist, bleiben ihnen Funktionsweisen und Nutzungsmöglichkeiten technischer Geräte oft verborgen. Um Kinder für die Herausforderungen in einer digitalisierten Gesellschaft fit zu machen, um sie zu einem kompetenten und reflektierten Nutzer digitaler Medien zu erziehen und um sie zu einem sicheren, verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien zu befähigen, sind dringende Maßnahmen erforderlich. Der Ausschuss Frühe Bildung des Didacta Verbandes hat diese Maßnahmen konkretisiert. Zusammen mit Partnern fordert er einen DigitalPakt Kita.

Prof. Dr. Julia Knopf, Mitglied im Vorstand des Didacta Verbandes und Vorsitzende des Ausschusses Frühe Bildung: "Die Welt, in der unsere Kinder aufwachsen, ist digital. Daran besteht kein Zweifel. Mit dem DigitalPakt Kita wollen wir Kinder auf spielerische Weise an digitale Themen und Geräte heranführen, ohne dabei das analoge Spiel zu vernachlässigen."

Im Ausschuss Frühe Bildung kommen Unternehmen der Bildungswirtschaft, Verbände, Träger, Bildungsforscher und pädagogische Fachkräfte zusammen, die sich im Spektrum der frühen Bildung engagieren und Verantwortung übernehmen. Der Ausschuss analysiert bildungspolitische Themen und bezieht Stellung dazu.

 

Warum: Digitalisierung ist gesellschaftliche Realität, wir müssen jetzt anfangen, die Kinder darauf vorzubereiten.

Kindertageseinrichtungen haben die Aufgabe, der nachwachsenden Generation grundlegende Kompetenzen, Werte und soziale Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben – dazu gehört auch die Mündigkeit in einer digitalisierten Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, folgende Bedingungen für Bildungsinstitutionen im Zeitalter der Digitalisierung anzuerkennen:

1. Es ist pädagogischer Auftrag aller Bildungsinstitutionen, Kindern die Erschließung ihrer Umwelt, auch in Bezug auf die Veränderungen durch die Digitalisierung, zu ermöglichen. Dabei birgt Digitalisierung auch Risiken. Um mit diesen in Zukunft verantwortungsvoll und achtsam umzugehen, brauchen Kinder Kompetenzen und eine kritische Grundhaltung. Frühpädagogische Fachkräfte müssen in der Lage sein, sie dazu zu befähigen.

2. Das Wissen über digitale Systeme, Informationsverarbeitung und Funktionsweisen technischer Geräte sind wichtige Lerninhalte in der digitalisierten Gesellschaft. Im Zentrum steht dabei die Stärkung früher, digitaler Kompetenzen, wie

  • Erfahrungen und praktische Kenntnisse im Umgang mit digitalen Angeboten und Geräten zu gewinnen,
  • die Kompetenz, digitale Angebote für eigene Anliegen, für Fragen und sozialen Austausch zu nutzen,
  • die Verarbeitung und Reflexion des eigenen Umganges mit digitalen Lernangeboten,
  • die Reflexion über Art und Funktion von digitalen Angeboten.

3. Frühpädagogische Bildungseinrichtungen sind ein sensibler Bereich, der ein behutsames Vorgehen verlangt: Digitale Bildungsinstrumente müssen immer das Miteinander und die soziale Gemeinschaft unterstützen und verstärken, denn echtes Lernen kann nur in echten Beziehungsmomenten zwischen Kindern untereinander und zwischen Kindern und Erwachsenen gelingen. Vereinzelungs– und Ersatzsysteme sind im pädagogischen Alltag abzulehnen. Es ist daher essenziell auf eine kreative und verantwortungsvolle Verbindung beider Lernwelten, der analogen und der digitalen, abzuzielen.

4. Kinder brauchen kompetente Erwachsene, um den Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich begegnen zu können. Dabei müssen sich frühpädagogische Fachkräfte als Mit-Lerner verstehen.

Wie: Es ist Zeit, für ein Umdenken in der Durchführung pädagogischer, politischer und wirtschaftlicher Maßnahmen.

Wir fordern:

1. Aktualisierung der Bildungspläne für Kindertagesstätten zur Implementierung digitaler und individuell abgestimmter Bildungsinhalte in die bestehenden Bildungsbereiche.

2. Eine Modernisierung der Professionalisierung frühp.dagogischer Fachkräfte, die dabei auch die Herausforderungen aus der Digitalisierung berücksichtigt, sowie differenzierte Weiterbildungsmöglichkeiten und eine fachliche Begleitung.

3. Eine Digitalisierung aller Kindertagesstätten sowie anschlussfähige und standardisierte digitale IT-Systeme zur Kita-Verwaltung, Elternkommunikation und Bildungsdokumentation.

4. Ein eigenes digitales Endgerät wie Laptop und beziehungsweise oder Tablet für jede frühpädagogische Fachkraft.

5. Die Implementierung moderner Lern- und Problemlösetechniken wie Projektarbeit, Inquiry-based learning und Design Thinking.

6. Eine ergänzende Grundausstattung für alle Kitagruppen mit digitalen Medien sowie Bau-, Werk- und Kreativmaterial zum spielerischen Erwerb digitaler Kompetenzen.

7. Die Möglichkeit, die dafür erforderlichen Mittel schnell und unbürokratisch abzurufen. Die Fehler aus dem DigitalPakt Schule dürfen sich hier nicht wiederholen!