August 2020

Gute-Kita-Online-Seminare für Kita-Leitungen

Kelly Brito Unsplash

"Impulse für gute KiTa" ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Teil dieses Programms sind auch Fortbildungsangebote. Im September startet eine neue Web-Seminar-Reihe zum Thema „Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung unter herausfordernden Bedingungen“. 

Mittwoch, 16. September 2020 I 15:00-17:00 Uhr
„Hygienekonzepte und offene Arbeit – Wie kann das gehen?“
Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier:
 https://eveeno.com/Gute-KiTa-Web-Seminar_offene-Arbeit

Freitag, 25. September 2020 I 10:00-12:00 Uhr
„Führen in Veränderungsprozessen: Kita-Leitung und Teamentwicklung in herausfordernden Zeiten“
Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier:
https://eveeno.com/Gute-KiTa-Web-Seminar_Fuehrung

Donnerstag, 15. Oktober 2020 I 17:00-18:30 Uhr
„Kinderschutz im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Familien in Krisenzeiten“
Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier:
  https://eveeno.com/Gute-KiTa-Web-Seminar_Kinderschutz

Die Web-Seminare sind unabhängig voneinander aufgebaut und können frei nach Interessen gewählt werden. Um den Dialog und Austausch zu ermöglichen, sind die Web-Seminare auf 30 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Kinderbuchtipps im August

Cottonbro Pixels

 

Ab sofort stellen wir an dieser Stelle jeden Monat drei neue und besonders lesenswerte Kinderbücher für kleine Leser im Kita-Alter vor. Im August sind zwei Bücher über den Wald dabei und eins erklärt die Welt unter dem Meer.   

 

Lotta entdeckt die Welt: Im Wald

Lotta, Opa und Hund Zottel spazieren durch den Wald. Oh, sind die Bäume aber hoch! Die Sonne glitzert zwischen den Zweigen hindurch und unter Lottas Füßen raschelt das Laub. Nanu, was huscht denn da den Stamm hinauf? – Ein kleines Eichhörnchen! 

Diese erste Vorlesegeschichte nimmt Groß und Klein mit auf einen abwechslungsreichen Ausflug in den Wald. Lotta sammelt Stöcke, klettert über umgestürzte Bäume, sie entdeckt viele spannende Tiere und staunt über so manches, was ihr in der Natur begegnet.

Ganz besonders macht die Lotta-Bücher die Kombination aus Fotos und bunten Illustrationen. Zahlreiche kleine Bildchen, die sich in den Fotos verstecken, wecken den Entdeckergeist und bieten viele Gesprächsanlässe im Kita-Alltag.  

Lotta entdeckt die Welt: Im Wald von Katja Senner und Sandra Grimm. Ravensburger. ab 18 Monate, , 7,99 Euro. ISBN: 978-3-473-43878-5

Matti und das Leben im Wald

Mit diesem witzig illustrierten Sachbilderbuch von François Moutou begeben sich Kinder gemeinsam mit dem neugierigen Baummarder Matti auf eine spannende Entdeckungsreise durch den Wald und die Jahreszeiten. Dabei treffen sie auf ganz unterschiedliche Waldbewohner und erfahren Erstaunliches, zum Beispiel dass der Wald seine eigene Gesundheitspolizei hat oder auch warum Spechte senkrecht an den Bäumen hoch- und runterlaufen können. Die letzte Doppelseite vermittelt zusätzliche, nützliche Tipps für den nächsten Waldspaziergang.

Matti und das Leben im Wald ist ein tolles Buch, um den nächsten Waldtag im Kindergarten vorzubereiten.

Matti und das Leben im Wald von François Moutou. magellan Verlag. ab 4 Jahren. 40 Seite. ISBN: 978-3-7348-6009-6

 

Lerne uns kennen: Die Fische

Unter Wasser gibt es eine faszinierende Welt zu entdecken – und dort leben unzählige spannende Fischarten. In dem Buch "Lerne uns kennen: Die Fischen" lernen Kinder viel über die Meeresbewohner, zum Beispiel, warum manche Haie mit offenem Maul schwimmen und wie sich Heringe unterhalten. Ein kleiner roter Fisch nimmt die kleinen und großen Leser mit auf eine Reise in die Tiefen der Ozeane, Flüsse und Seen und stellt ihnen seine Freunde vor – ob bunt und auffällig oder perfekt versteckt.

Ein sehr tolles und vor allem lehrreiches Buch über die Meere und ihre Bewohner. So manches Detail wird auch "großer" Leser noch überraschen. 

Lerne uns kennen: Die Fische. Von Autorin & Illustratorin Lucia Scuderi ab 4 Jahre. 40 Seiten Preis: 15,00 EUR. ISBN 978-3-7348-6005-8

Ausgewogene Ernährung in der Pause

Beim gemeinsamen Frühstück in der Kita dürfen Vitamine, Mineralstoffe und andere wertvolle Nährstoffe nicht fehlen. Daher sollten Lebensmittel wie Joghurt, Obst, Rohkost und Vollkornbrot in jeder Brotdose sein, um die Kleinen für den Tag zu stärken. Außerdem sorgt ein ausgewogener Pausensnack dafür, dass der Hunger aufs Mittagessen nicht so groß wird.

Pausenbrot-Power mit Pepp

Pausenbrote lassen sich ganz leicht aufpeppen: mit knackigem Gemüse wie Gurken, Möhren, Salat oder Kirschtomaten und mit frischem Obst wie Weintrauben, Äpfeln oder Birnen, das am besten schon in mundgerechte Stücke geschnitten wurde. Ausgewogene Pausenbrote unterstützen nicht nur die Erziehung zu einer gesunden Ernährung, sondern fördern auch die Konzentration und beugen Übergewicht vor. Zusätzlich tanken die Kleinen ausreichend Energie für den Tag. 

Zuckerfreier Vormittag in Kitas

Kinder lieben Süßigkeiten – vor allem in der Pause. Allerdings sollten die süßen Naschereien nur in Maßen genossen werden, am besten nicht jeden Tag. Der zuckerfreie Vormittag zielt vor allem auf die Zahngesundheit von Kindern ab, denn Zähne brauchen Zeit, um sich von den Einflüssen durch Zucker zu erholen. Zuckerfreies Pausenschmausen ist ganz einfach: rohes Gemüse, frisches Obst, Vollkornbrot, Käse und magere Wurst, Nüsse oder Samen, Vollkornflocken mit fettarmer Milch und Magerquark sollten hier ganz oben auf der Liste stehen. Milchprodukte enthalten viel Kalzium und fördern den Zahn- und Knochenaufbau. Als Durstlöscher eignen sich am besten Wasser, Mineralwasser und ungesüßte Tees. Schon gewusst? Knackiges Obst und Gemüse regen als ,,kauaktive‘‘ Lebensmittel den Speichelfluss an. Außerdem ist eine gut entwickelte Kaumuskulatur wichtig für die Sprachentwicklung. Mehr Infos zum zuckerfreien Vormittag gibt es in unserer Infografik.

Mehr Bewegung, Spiel und Fantasie für Kinder: Die bunten Stapelsteine von joboo

Verlosung - Ein Stapelstein RAINBOW-Set und ein Balancebord

Hüpfen, balancieren, wippen, bauen, klettern: Die bunten Stapelsteine von joboo bringen Bewegung und Kreativität in den Alltag von Kindern und verwandeln jeden Raum in einen Abenteuer-Spielplatz. Die vielseitigen Elemente werden klimaneutral in Deutschland produziert und bereichern seit kurzem zahlreiche Kitas. Jetzt steigt auch die Nachfrage für das heimische Kinderzimmer stark an, denn sie benötigen wenig Platz und bringen viel Spaß.

Mit freundlicher Unterstützung von www.stapelstein.de verlosen wir an dieser Stelle den genannten Preis.

Stapelstein: Bewegung und Kreativität in den Alltag von Kindern

Stapelstein: Bewegung und Kreativität in den Alltag von Kindern

Bewegung ist der Schlüssel für eine ganzheitliche gesunde Entwicklung von Kindern. Doch diese verschwindet schleichend aus dem Alltag, obwohl Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang haben. Aber Bewegung braucht Raum – der häufig fehlt. Viele Spielsachen benötigen viel Platz, sind nur einseitig nutzbar und werden nach kurzer Zeit langweilig.

„Wir wollten ein nachhaltiges Produkt gestalten, das Kinder dazu animiert intuitiv zu spielen,  sich dabei zu bewegen und kreativ zu werden“, sagt Stephan Schenk, der die Stapelsteine zusammen mit seiner Partnerin Hannah König entwickelte und produziert. Der 26-Jährige studierte Produktgestaltung und war seit jeher von vielen Pädagogen umgeben. „Da lag es nahe, die vorherrschenden Probleme in diesem Bereich zu analysieren und eine Lösung für das elementare Bewegungsbedürfnis von Kindern zu entwickeln“ so Stephan Schenk. Er besuchte zahlreiche Kindertagesstätten und Schulen in denen er beobachtete, dass mobile, multifunktionale Objekte mit Aufforderungscharakter meist fehlten. „Mit den Stapelsteinen bieten wir ein vielseitiges System, das zum bewegten und kreativen Spielen anregt und langfristig Freude bringt – sogar dann, wenn der Raum begrenzt ist.“

Das Design ist schlicht und zeitlos. „Ich habe versucht, wie ein Kind zu sehen und zu denken und durch minimalistisches Design möglichst viel (Spiel-)Raum für die eigene Fantasie zu lassen“, erklärt Stephan Schenk, „Kinder entscheiden intuitiv und aus der Situation heraus, was sie als nächstes mit den Stapelsteinen spielen möchten.“ Das leichte, aber dennoch sehr robuste Material eröffnet sogar den Kleinsten viele Optionen: Rollen, stapeln, balancieren, sortieren oder transportieren sind nur einige davon. Auch Rollenspiele erfinden die Kinder meist im Handumdrehen und schaffen sich neue Fantasiewelten: So wird das Zimmer zum Bach, in dem von Stein zu Stein gesprungen werden muss, oder die Stapelsteine fungieren als Hüte, Lenkrad, Hocker, Türme oder Schüsseln.

Der Stapelstein unterstützt die Entwicklung und Lernfähigkeit von Kindern ab einem Jahr. Kognition, Kreativität und soziale Kompetenzen werden ebenso trainiert wie die Motorik.

Der 180 Gramm leichte Stapelstein besteht aus ressourcenschonendem EPP und kann sowohl drinnen, als auch draußen oder sogar im Wasser genutzt werden. Es gibt verschiedene Sets wie etwa das SEASONS Set mit drei Stapelsteinen für Krabbelkinder oder den Bestseller RAINBOW great mit acht Stapelsteinen. Die SAFARI-Serie ist aufgrund ihrer dunklen Grundfarbe besonders gut für den Einsatz im Freien geeignet und die Serie PHOENIX ist komplett in schwarz gehalten und damit sogar etwas fürs Wohnzimmer oder Büro. Zudem gibt es ein sogenanntes BALANCE BOARD, das sich mit jedem Set kombinieren und zum Balancieren nutzen lässt.

Wir bewegen Kinder!

Das junge Startup mit Sitz in Stuttgart bringt mit seinen bunten Stapelsteinen mehr Bewegung, Spiel und Fantasie in den Alltag von Kindern. Die vielseitigen Elemente aus dem ressourcenschonenden Material „EPP“ werden in Deutschland produziert. Sie sind frei von Weichmachern oder Treibmitteln und zu 100 Prozent recyclebar. Die Stapelsteine sind sowohl für Krippen, Kindergärten, Schulen und therapeutische Einrichtungen als auch für den privaten Gebrauch zu Hause geeignet. Mehr dazu unter: www.stapelstein.de.

Die Verlosung läuft bis zum 29.09.2020. Um an der Verlosung teilzunehmen, tragen Sie bitte Ihre Daten und das Stichwort: Stapelsteine in das Formular ein.

Jetzt teilnehmen und gewinnen!

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Musikalische Online-Seminare mit Reinhard Horn

Wegen der Corona-Pandemie fallen immer noch zahlreiche Kongresse und Fortbildungen für Pädagog:Innen aus. Deshalb wächst derzeit das Interesse an neuen E-Learning-Formaten. Kindermusiker Reinhard Horn geht mit der Zeit und bietet ab September wieder musikalische Online-Seminare für Erzieher*innen und Lehrkräfte an.

Die Online-Seminare

 

Di, 01.09.2020 Liedbegleitung mit Rhythmus-Instrumenten

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 08.09.2020 Singen ist Kraftfutter für Kinder

17:00–18:00 Uhr Zur Bedeutung des Singens für die Hirnentwicklung bei Kindern (nach Prof. Dr. Gerald Hüther)

Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 15.09.2020 Märchen-Lieder-Zeit Teil 2

17:00–18:00 Uhr Zusammen mit Prof. Dr. Armin Krenz

Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 22.09.2020 Liedbegleitung am Klavier/Keyboard

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 29.09.2020 Aufeinander zugehn, gemeinsam Schätze teilen – Interreligiöse Begegnung

17:00–18:00 Uhr Mit Saida Aderras, Beate Brauckhoff und Ulrich Walter

Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 06.10.2020 Herbstlieder

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 27.10.2020 Release-Onlineseminar: Neue christliche Kinderlieder

17:00–18:00 Uhr CD: Was wir zum Leben brauchen

Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 03.11.2020 Minimusicals zur Advents und Weihnachtszeit

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 10.11.2020 Entspannung und Traumreisen

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 17.11.2020 Neues zu Advent und Weihnachten

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 24.11.2020 Singen ist ’ne coole Sache

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 01.12.2020 Bodenbilder und Geschichten zur Weihnachtszeit

17:00–18:00 Uhr mit Beate Brauckhoff

Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 08.12.2020 Winter-Lieder

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

Di, 15.12.2020 Singen mit Reinhard Horn

17:00–18:00 Uhr Anmeldung unter: onlineseminare.kontakte-musikverlag.de

 

SEMINARE

Die Online-Seminare beginnen um 17:00 Uhr und dauern ca. 50–65 Minuten. Am Ende jedes Online-Seminars gibt es die Möglichkeit per LiveChat Fragen zu stellen. Reinhard Horn oder sein Team werden diese sehr gern beantworten. Auch bereits gehaltene Seminare kann man im Archiv noch nachträglich besuchen.

Die Kosten für die Teilnahme an einem Online-Seminar belaufen sich auf 15,– €.

Darin enthalten ist das ganze Material:
• Noten und Texte (etwa 4 Lieder) • Unterrichtsideen, praktische Anregungen
• Die Lieder als MP3 Download (etwa 4 Lieder) • Eine Teilnahmebescheinigung

Podcasts für Pädagog*innen: #nur30min-Podcast

Photo by BBC Creative on Unsplash

 

Es gibt nicht nur unzählige Familien-Podcasts über Erziehungsfragen oder die Rolle als Mutter oder Vater, sondern auch Formate von "echten" Pädagogen.  Unser Tipp im August ist der tolle #nur30min-Podcast. Patricia Cammarata und Marcus Richter sprechen dabei über Medienerziehung für Kinder und widmet sich wichtigen Themen wie Computerspiele, Cybermobbing und WhatsApp.

Der #nur30min-Podcast vermitteln Eltern und Pädagogen viel Hintergrundwissen über angesagte Plattformen und wissenschaftliche Erkenntnis rundum den Medienkonsum von Kindern. Außerdem berichten die beiden Moderator*innen offen über ihren Familienalltag und liefern den Hörern viele konkrete Beispiele – zum Beispiel zu spannenden YouTube-Kanäle oder altersgerechten Spielen. 

Die Macher sind Patricia Cammarata, Bloggerin, Psychologin und Mutter von zwei Kindern und Marcus Richter, Radiojournalist und Digitalexperte und Bonusvater von zwei Kindern, die er sich mit Patricia Cammarata teilt.

Der #nur30min-Podcast wird vom dem Elternratgeber “SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht” unterstützt.

Ein gleichnamiges und sehr lesenswertes Buch, das sich inhaltlich am Podcastori entiert, erschien im März 2020 im Eichborn-Verlag.

 

So klingt der #nur30min-Podcast

LEGO® Braille Steine: Spielerisches Lernen der weltweit anerkannten Blindenschrift

Lego

Die LEGO Stiftung und die LEGO Gruppe geben heute die offizielle Einführung der LEGO Braille Steine in Deutschland sowie sechs weiteren Ländern bekannt (Dänemark, Brasilien, Frankreich, Norwegen, Großbritannien, USA). Die LEGO Braille Steine unterstützen blinde und sehbehinderte Kinder dabei, taktile Fähigkeiten zu entwickeln und die Brailleschrift spielerisch zu erlernen. Die Steine sind so geformt, dass die Noppen auf der Oberseite die Buchstaben und Zahlen des Braille-Alphabets widerspiegeln und gleichzeitig kompatibel mit dem LEGO System in Play bleiben. Um gemeinsame Spiel- und Lernerlebnisse mit Familienmitgliedern, Freunden, Klassenkameraden und Lehrern ohne Sehbehinderung zu ermöglichen, sind die Steine außerdem mit Buchstaben, Zahlen und Symbolen bedruckt.

„Mit den Braille Steinen hat die LEGO Stiftung eine völlig neue Möglichkeit für Kinder mit Sehbehinderungen geschaffen, Lesen und Schreiben zu lernen“, so David Clarke, Director of Services am Royal National Institute of Blind People, das in Zusammenarbeit mit der LEGO Stiftung die Braille Steine in Großbritannien entwickelt und getestet hat. „Die Punktschrift ist ein wichtiges Hilfsmittel, insbesondere für junge Menschen mit Sehbehinderung. Und diese LEGO Steine ermöglichen es Kindern, die Punktschrift kreativ zu erlernen und sich gleichzeitig auf spielerische und interaktive Weise mit ihren Klassenkameraden auszutauschen.“

YouTube

Jedes Set enthält mehr als 300 LEGO Braille Steine

Das LEGO Braille Set wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Blindenverbänden entwickelt. Begleitet wird es von einem pädagogischen Konzept, das auf spielerischem Lernen basiert. Alle Materialien stehen Lehrern unter www.LEGObraillebricks.com zur Verfügung und bieten Inspiration zur Förderung des Lernens. Um das Konzept der LEGO Braille Steine weiterzuentwickeln, fordert die LEGO Stiftung Lehrer auf, auch künftig Ideen zur Erweiterung des Aktivitätspools einzureichen. Austauschen können Lehrer sich zudem in der Facebook-Gruppe „LEGO Braille Bricks Community“.

Jedes Set enthält mehr als 300 LEGO Braille Steine, die das gesamte Alphabet in der gewählten Sprache, die Zahlen 0 bis 9 sowie ausgewählte mathematische Symbole und Interpunktionszeichen abdecken. Das LEGO Braille Set ist in fünf LEGO Farben erhältlich und enthält außerdem drei Grundplatten sowie einen Elementetrenner für die Steine.

Das Konzept der LEGO Braille Steine wurde 2011 vom dänischen Blindenverband und 2017 von der brasilianischen Blindenstiftung Dorina Nowill an die LEGO Stiftung herangetragen. Seitdem wurde es in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen lokalen Blindenverbänden weiterentwickelt. Im April 2019 wurde das Konzept dann erstmals als Pilotprojekt auf der Sustainable Brands Conference in Paris, Frankreich, der Heimat des Erfinders der Brailleschrift, Louis Braille, vorgestellt. Seither wurde es in verschiedenen Sprachen und kulturellen Kontexten getestet und ist jetzt in sechs Sprachen – Deutsch, Dänisch, Portugiesisch, Französisch, Norwegisch und Englisch – einsatzfähig. Bis Anfang 2021 soll das Konzept in insgesamt elf Sprachen und zwanzig Ländern erhältlich sein.

Basteltipp: Kleine Klorollen-Koalas

TOPP

Wir basteln kleine Klorollen-Koalas

Süße Koalas für Zuhause oder den Kindergarten! Das Bastelbuch "Wir lieben Koalas" von Pia Deges enthält viele, tolle Bastelideen rund um die süßen Bären aus Australien. Für euch haben wir eine Anleitung für kleine Klorollen-Koalas rausgesucht. 

Was braucht ihr?
  • 5 leere Klorollen

  • (Acryl-)Farbe in Grau und Weiß

  • Fotokartonrest in Grau

  • Ein Fineliner oder Stift in Schwarz

  • Wollrest in Hellgrau

  • Schwamm, Klebestift,

  • Pinsel, Draht

Anleitung

Schritt 1: Um eine ganze Koala-Familie zu basteln, schneidest du die Klorollen zuerst auf unterschiedliche Längen zurecht. Bemale sie mit grauer (Acryl–)Farbe und lass sie trocknen.

Schritt 2:  Weiße Acrylfarbe mit einem kleinen Schwamm auf den Bauch tupfen. Wieder trocknen lassen.

Schritt 3: Aus Fotokarton Ohren und Arme ausschneiden. Klebe sie mit Klebestift an die Klorolle. Anschließend bemalst du das Innere der Ohren noch mit weißer Acrylfarbe. Die Gesichtszüge kannst du mit Filzstiften aufzeichnen.

Schritt 4: Für eine Brille schneidest du ein 15 cm langes Stück Draht zu. Wickle es einmal um einen Filzstift, zieh es dann vom Filzstift herunter, lass 2 cm Abstand und wickle es dann erneut um den Stift. Biege die Enden der Brille um und stecke sie dem Koala zwischen Ohren und Klorolle. Überstehende Drahtreste kannst du einfach abschneiden.

Schritt 5: Für eine Koala-Frisur schneidest du ein ca. 10 cm langes Stück Wolle zurecht, bündelst es und klebst es mit Klebestift innen in der Klorolle fest.

 

Buchtipp: Wir lieben Koalas!

Süße Koalas für Zuhause! Das Bastelbuch für Kinder ab 5 Jahren von Pia Deges enthält Bastelideen rund um Koalabären aus verschiedenen Materialien, zum Beispiel - Laterne, Kuscheltier, Blumentöpfe, Lesezeichen, Party-Becher, Umhängetasche, Handy-Tasche, Fensterdekoration. Außerdem gibt es in diesem Kinderbuch zahlreiche Informationen zu den Tieren und warum sie bedroht sind.

WIR LIEBEN KOALAS! Basteln, wissen, helfen - Koala-Freunde tun was von Pia Deges. TOPP im frech Verlag, 64 Seiten. Preis: 11 Euro. ISBN: 9783772449666. Ab 5 Jahren

 

Gastbeitrag: Digitales Portfolio: Mein Ich-Buch auf dem Tablet?

Photo by Dose Media on Unsplash

Das digitale Portfolio ist nach wie vor noch eine recht neue und unbekannte Methode der Entwicklungsdokumentation. Hierbei werden die Einträge mit Hilfe von digitalen Medien, meist dem Tablet, erstellt. Oft werden digitale Portfolios mit einer fehlenden Gestaltungsfreiheit und somit mangelnden Individualität der Einträge gleichgesetzt. Darum stellt sich die Frage, was denn wirklich hinter dem digitalen Portfolio steckt und wie sich dadurch der Portfolioprozess verändern kann. Ein Gastbeitrag von Theresa Lill.

Kurz und knapp bezeichnet das digitale Portfolio in erster Linie den Erstellprozess der Portfolioeinträge. Diese werden meist mittels Portfolio-Apps mit einem Tablet erstellt. Mit der Tablet-Kamera werden Fotos aufgenommen, in ein Layout eingefügt und anschließend mit einem Text ergänzt. Es entsteht damit direkt auf dem Tablet die Portfolio-Seite. Je nach Anwendung, können diese Seiten auch einem Kind direkt zugeordnet werden, sodass ein digitaler Portfolioordner entsteht.

Auf dem Markt gibt es Anwendungen, bei denen das Portfolio ausgedruckt werden kann und solche, die rein auf das digitale Portfolio setzen. Derzeit erscheint es sinnvoll das Portfolio weiterhin auszudrucken, damit die Kinder ihren eigenen analogen Ordner haben, der jederzeit im Zugriff ist. Es ist aber durchaus denkbar, dass sich in einigen Jahren die Ausstattung und Infrastruktur der Einrichtungen so ändert, dass auch die rein digitale Variante den Kindern einen ständigen, selbstbestimmten Zugriff auf das eigene Portfolio erlaubt.

Im Gegensatz zum digitalen Portfolio steht der klassische Portfolioprozess, in welchem Fotos zunächst von der Kamera übertragen, dann ausgewählt, gedruckt oder entwickelt werden. Anschließend werden die Einträge erstellt. In der Praxis können hier durchaus einmal einige Tage ins Land ziehen.

Individuelles Gestalten

Natürlich liegt beim digitalen Portfolio, das meist mit einer Variation an Layouts arbeitet, die Vermutung nahe, dass dabei die Individualität verloren geht. In der klassischen Portfolioarbeit kann man schließlich ganz individuell die Seiten gestalten, die Fotos anordnen, wie man möchte, zurechtschneiden, Dinge dazu malen oder kleben, usw. Dem gegenüber steht das schnell verfügbare Tablet, bei dem man direkt im Geschehen Fotos aufnimmt und Texte dazu formuliert. Die Befürchtung besteht, dass nicht genügend Zeit bleibt, sich mit voller Aufmerksamkeit der Gestaltung des Portfolios zu widmen, die Einträge oberflächlich werden und alle nur noch nach einem Muster angefertigt werden. Da es Übertragungsfunktionen gibt, scheint der Impuls nahezuliegen, dass ein Eintrag, bspw. von einem Ereignis in der Gruppe, einfach direkt auf alle Kinder übertragen wird und der Aspekt der individuellen Entwicklungsdokumentation eines Kindes verloren geht.

Man läuft die Gefahr der Vereinheitlichung, da der Gedanke reizvoll ist, alles schnell fertig zu stellen. Jedoch hängt dies weniger vom genutzten Werkzeug (analog oder digital), als vielmehr vom pädagogischen Konzept der Portfolioarbeit ab. Denn hier wird festgelegt, wie Portfolioeinträge inhaltlich aufgebaut werden und wer diese gestaltet. Wie werden die Kinder eingebunden, wie stark kann sich eine Fachkraft im Erstell- und Entscheidungsprozess zurücknehmen? Ebenso kann die Einrichtung auch eine minimale und maximale Anzahl von Portfolioeinträgen pro Kind festlegen und damit sicherstellen, dass auch beim Portfolio Qualität vor Quantität geht.

Eine neue Methode muss stets zunächst eingeführt und die Arbeit damit reflektiert werden. Doch wenn man bei der Erstellung von Portfolioeinträgen die Entwicklung, Interessen und Individualität eines Kindes im Fokus hat, dann können digitale Methoden sogar zu einer größeren Individualität der Portfolios führen.

Was ist eigentlich Portfolio in der Kita?!

Beteiligung der Kinder

Die Kinder können einfacher direkt bei der Erstellung einbezogen werden, da sie im Geschehen stattfindet. Wo im klassischen Prozess die Einträge häufig in der Vor- und Nachbereitungszeit der Fachkräfte im Büro angefertigt werden, findet dies nun mitten im Geschehen statt. Damit können die Kinder wirklich am Portfolioprozess partizipieren und diesen maßgeblich beeinflussen.

Angefangen bei der Auswahl der Bilder: Im klassischen Portfolio werden die Bilder häufig im Geschehen aufgenommen und im Nachhinein durch die Fachkraft sortiert. Sie selektiert, welche Fotos die Entwicklung, Interessen und das Handeln des Kindes am besten ausdrücken. Beim digitalen Portfolio kann das Kind diese Fotos selbst auswählen, direkt entscheiden, welches am besten passt. Somit wird zum einen die Perspektive des Kindes abgebildet. Zum anderen stellt man auch direkt sicher, dass man das Recht des Kindes am eigenen Bild wahrt, da man nicht über seinen Kopf hinweg entscheidet, welche Bilder verwendet werden.

Auch hier kann man gemeinsam mit dem Kind einen Text formulieren. Die Fachkraft liest diesen dem Kind nochmal vor, damit es weiß, was zu seinem Foto geschrieben wird. So liegt die letzte Entscheidung beim Kind, was das Portfolio wirklich erzählt. Durch die Möglichkeiten der Sprachaufnahme kann man sogar auf das gesprochene Wort zurückgreifen: Das Kind erzählt etwas zu seinem Portfolio. Das Schöne daran ist, dass es das Kind jederzeit auch selbst anhören kann und damit nicht auf einen Erwachsenen angewiesen ist, der ihm vorliest, was geschrieben steht. Manchen Kindern fällt es schwer, Dinge in Worten auszudrücken, jedoch können auch Mimik und Gestik viel erzählen. Vielleicht möchte das Kind auch einfach etwas zeigen, was es kann. Hier bieten die Videoaufnahmen eine wunderbare Ergänzung, da das bewegte Bild ohne viele Worte auskommt. Das Kind gestaltet das Abbild seiner selbst, ohne stets auf die Interpretation seines Handelns durch einen Erwachsenen angewiesen zu sein. Insgesamt wird das Portfolio durch die Sprach- und Videoaufnahmen facettenreicher, da es das Kind lebendiger als ein reines Foto mit Text abbilden kann.

Die Dokumentation über Video- und Sprachaufnahmen intensiviert zudem die Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Entwicklung. Das Kind kann sich selbst hören und damit ganz anders mit seiner Sprache auseinandersetzen. Wenn es Videos betrachtet erkennt es sich selbst und kann Situationen intensiver nachempfinden, es fällt leichter sich zu erinnern. Und es erleichtert auch für die Fachkräfte den Dialog mit dem Kind zu einzelnen Entwicklungsschritten, da man besser auf Details hinweisen kann. Man kann gemeinsam mit dem Kind anschauen, wie genau es etwas gemeistert hat. Oder mit dem Kind über einen Zeitraum hinweg Sprachaufnahmen anhören und die Unterschiede feststellen.

Digitales Portfolio als Ergänzung

Wie eingangs erwähnt, gibt es auch beim digitalen Portfolio die Idee, die Einträge zu drucken, damit sie ihren Weg in den Portfolioordner des Kindes finden. Im Idealfall macht man dies auch direkt, sodass das Kind seinen Eintrag selbst einheften kann. So kann das Kind nicht nur den Schritt der Erstellung, sondern auch den Weg in das Portfolio ganz bewusst erleben. Es erlebt Selbstwirksamkeit, da das Portfolio durch die eigene, aktive Gestaltung immer weiterwächst. Am Rande sei hier auch erwähnt, dass die Digitalisierung der Portfolioeinträge noch einen ganz anderen Vorteil mit sich bringt: Sie sind jederzeit wieder ausdruckbar. Das mag banal klingen, jedoch hilft diese Tatsache einigen Einrichtungen, entspannter mit den Ordnern in der Kinderhand umzugehen. So kann man auch die kleineren Kinder alleine mit ihrem Ordner lassen. Es ist nicht weiter schlimm, wenn ein Blatt durch vieles hin- und herblättern kaputt geht, eine Seite knittert oder verloren geht. Denn sie kann jederzeit ersetzt werden. Und schließlich ist es Teil des Portfolioprozesses, das sich das Kind mit seinen Einträgen beschäftigt. Da bleibt es nicht aus, dass diese mit der Zeit etwas in Mitleidenschaft gezogen werden.

Arbeitet man auch mit Video- und Sprachaufnahmen, muss es hier selbstverständlich eine Ergänzung des analogen Ordners mit dem digital gespeicherten Portfolio geben, damit das Kind auch auf diese Einträge zurückgreifen kann. Hier gilt es aufmerksam dafür zu sein, dass es nicht zu Situationen wie eingangs geschildert kommt, in denen die Kinder keinen Zugriff auf das Tablet haben. Feste Portfoliozeiten können hierbei helfen. Oder auch Eltern-Apps, bei denen die Eltern auf das digitale Portfolio zugreifen können – so können sich Eltern und Kind jederzeit gemeinsam nicht nur die Fotos und Texte, sondern auch Videos und Sprachaufnahmen ansehen und -hören.

Der Zeitfaktor

Zeit spielt für die Qualität der Portfolios eine große Rolle. Hier geht es um die Nähe der Dokumentation zum Ereignis. Umso früher ein Eintrag im Ordner landet, umso greifbarer ist für das Kind die Situation, die im Eintrag angesprochen wird. Ältere Kinder erleben die Nähe durch das Mitwirken am Erstellprozess. Bei kleineren Kindern mag dies nicht immer möglich sein. Dadurch ist gerade bei hier die zeitliche Nähe besonders bedeutsam. Bei der Portfolioarbeit steht vor allem die Reflexion des Kindes im Vordergrund. Das Kind kann anhand der Einträge seine Entwicklungsschritte oder besonderen Momente reflektieren und ein Selbstwertgefühl entwickeln. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn das Kind einen Bezug zu den Einträgen hat und sich an die Geschehnisse tatsächlich erinnert, wenn die Einträge eine aktuelle Situation aufgreifen, die dadurch weiter mit dem Kind thematisiert werden kann. Somit können auch hier digitale Werkzeuge die Bindung des Kindes zum Portfolio stärken.

Zusammenfassend kann man die These aufstellen, dass digitale Tools die Portfolioarbeit weiterentwickeln und Chancen für mehr Individualität bieten. Das Kind kann besser eingebunden werden und die Dokumentation wird facettenreicher. Wie erfolgreich die Arbeit mit dem digitalen Portfolio tatsächlich ist, hängt jedoch immer von der Umsetzung in der Praxis ab. Hier kommt es auf das pädagogische Konzept an, das stets vor dem digitalen Werkzeug stehen muss.

Fragen für die Einführung des digitalen Portfolios:

  • Welche Ziele verfolgen wir mit dem digitalen Portfolio? Was ist unsere pädagogische Intention beim digitalen Portfolio?
  • Was erwarten wir uns von der Arbeit mit dem digitalen Portfolio? Warum wollen wir die Methode überhaupt einsetzen?
  • Wie stellen wir uns das dialogische Portfolio in unserer Einrichtung vor?
  • Wie wollen wir das digitale Portfolio ganz konkret in der Praxis umsetzen? Wie kann es in den Alltag eingebunden werden? Womit fangen wir an?
  • In welchem Maß sollen die Kinder an ihrem Portfolio partizipieren? Wie können wir den Partizipationsbereich entsprechend in der Konzeption ergänzen?
  • Was bedeutet das für unseren Alltag? Welche Auswirkungen hat das auf die Gestaltung des Gruppengeschehens?
  • Wie wollen wir die Eltern an das Thema Portfolio-Arbeit heranführen? Welche Form der Eltern-Beteiligung wünschen wir uns?

Der Beitrag erschien erstmals in klein&groß 06/2019.

Über Theresa Lill

Theresa Lill (M.A.), studierte Pädagogik und Theater- und Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten auf frühkindliche und inklusive Pädagogik. Sie beschäftigt sie sich seit einigen Jahren mit Formen der digitalen Entwicklungsdokumentation. Sie ist Expertin für Portfolioarbeit und begleitet Einrichtungen bei der Einführung von Beobachtungs- und Dokumentationssystemen.

Kontakt

www.qualitaet-kita.de

Online-Kurse zu diesem Thema

Die "Qualität in der Kita"–Online-Akademie bietet zum Thema Portfolio mehrere spannende Kurse an.

Kostenlose, digitale Vortragsreihe: KiTa in Corona-Zeiten

John Schnobrich on Unsplash
Der nach den Sommerferien wieder aufgenommene Regelbetrieb stellt die KiTas vor eine Vielzahl von Herausforderungen: Wie sind die Bedürfnisse der Kinder und die pädagogischen Ansprüche der Fachkräfte mit Abstandsregeln und Hygieneschutzmaßnahmen in Einklang zu bringen? Wie kann die Eingewöhnung unter Corona-Bedingungen erfolgen? Was macht Corona mit den Kindern und was macht Corona mit dem Team? Wie kann Selbstfürsorge und Stressmanagement unter diesen besonderen Umständen aussehen?

All diese Herausforderungen und viele weitere sollen im Rahmen einer kostenlosen digitalen Vortragsreihe des nifbe ab dem 01. September näher beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden. Referent*innen sind u.a. Prof. Dr. Rahel Dreyer, Prof. Dr. Jörg Maywald und Prof. Dr. Susanne Viernickel. Zum Auftakt beleuchtet Prof. Dr. Marjan Alemzadeh die Veränderungen, die sich in der KiTa-Pädagogik durch Corona und entsprechende Hygiene- und Abstandsregeln ergeben haben und hinterfragt, wie eine kindzentrierte und partizipatorische Pädagogik auch unter Corona-Bedingungen realisiert werden kann.

Format und Anmeldung

Die Live-Vorträge unterteilen sich in einen Vortragsteil und in einen Diskussionsteil, der von nifbe-Mitarbeiter*innen moderiert wird. Schon im Vorfeld können Teilnehmer*innen Fragen und Problemstellungen zum jeweiligen Thema über info@nifbe.de an die Referent*innen senden. Das Vortragsthema wird im Anschluss an den Vortrag im nifbe-Forum weitergeführt und gemeinsam diskutiert.

Anmeldung
Die Vorträge finden von September 2020 bis Februar 2021 in Form von Zoom-Konferenzen alle ein bis zwei Wochen Dienstags von 16:00 – 17:30 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt online.

 

Erste Veranstaltungen im September und Oktober

01.09.: Pädagogik unter Corona-Bedingungen
(Prof. Dr. Marjan Alemzadeh)

15.09.: Eingewöhnung unter Corona-Bedingungen
(Prof. Dr. Rahel Dreyer)

22.09.: Was macht Corona mit dem Team?
(Imke Huntemann)

29.09.: Pädagogische Qualität unter Corona-Bedingungen
(Prof. Dr. Susanne Viernickel)

13.10.: Wie Kinder Corona sehen und in der KiTa damit umgehen (Ruben Wendrock)

20.10.: Selbstfürsorge und Stressmanagement
(Goska Soluch)

24.11.: Kinderschutz in Corona-Zeiten (Terminverschiebung vom 27.10.!)
(Prof. Dr. Jörg Maywald)

Die Vortragsreihe geht bis Februar 2021. Die Veranstaltungen werden nach und nach auf der Seite des nifbe ergänzt.