2020

Deutscher Kita-Preis 2021: Diese 25 Kitas und 15 lokalen Bündnisse sind weiter!

DKJS / F. Schmitt

Mehr als 1.200 Kitas und lokale Bündnisse haben sich um den Deutschen Kita-Preis 2021 beworben. Jetzt wurden 25 Kitas und 15 lokale Bündnisse für die Auszeichnung nominiert. Im Frühjahr 2021 erhalten jeweils fünf von ihnen ein Preisgeld von 25.000 oder 10.000 Euro. 

Besonderes Engagement und gute Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung werden auch 2021 wieder mit dem Deutschen Kita-Preis gewürdigt. Während der Corona-Pandemie ist noch einmal besonders deutlich geworden, was für einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag die Menschen in der Kindertagesbetreuung tagtäglich leisten. Über 1.200 Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung hatten sich um die Auszeichnung beworben. Für 40 von ihnen geht es jetzt spannend weiter: 25 Kitas und 15 lokale Bündnisse für frühe Bildung haben es in die nächste Runde der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung initiierten Auszeichnung geschafft. Wer eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich im Frühjahr 2021. Der Deutsche Kita-Preis ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. Die Erstplatzierten der beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ werden mit jeweils 25.000 Euro geehrt. Vier weitere Einrichtungen und vier weitere Initiativen können sich über jeweils 10.000 Euro freuen. Zudem wird eine Kita mit dem ELTERN-Sonderpreis prämiert.

Die Initiatoren des Deutschen Kita-Preises haben die 40 Anwärter gemeinsam mit Fachleuten der Internationalen Akademie Berlin (INA) und der Hochschule für angewandte Pädagogik (HSAP) ausgewählt. Die Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet: Jeweils fünf Nominierte kommen aus Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Niedersachsen ist mit vier Anwärtern vertreten, Berlin, Brandenburg, Sachsen und Schleswig-Holstein mit jeweils dreien. Aus Hessen und Rheinland-Pfalz kommen jeweils zwei Nominierte. Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind mit jeweils einem Bündnis oder einer Kita dabei. 

So geht es weiter

Die nominierten Kitas sind nun eingeladen, weitere Unterlagen einzureichen, in denen sie ihre Stärken umfassend präsentieren können. Die Anwärter in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ können ihre Arbeit in Telefoninterviews genauer vorstellen. Im Auswahlprozess achten die Expertinnen und Experten vor allem darauf, wie sich die pädagogische Arbeit an den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder orientiert und inwiefern Kinder, Eltern und Mitarbeitende im Alltag mitwirken können. Entscheidend ist zudem, inwieweit die Kita- und Bündnisteams ihre Arbeit reflektieren und weiterentwickeln, und ob Institutionen aus dem Umfeld einbezogen werden, um den Kindern durch verschiedene Kooperationen vielfältige Lernangebote anzubieten.

Mitte Dezember entscheidet sich, welche Nominierten eine Runde weiterkommen. Dann werden die 20 Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2021 bekanntgegeben. Diese zehn Kitas und zehn Bündnisse werden Anfang nächsten Jahres von Expertinnen und Experten besucht, die sich ein umfangreiches Bild von der Arbeit vor Ort machen. Sollte die Corona-Pandemie einen Vor-Ort-Besuch nicht möglich machen, werden andere Formate für die weitere Einschätzung genutzt. Anschließend bestimmt eine unabhängige Fachjury, wer mit dem Deutschen Kita-Preis ausgezeichnet wird. Welche Kita den ELTERN-Sonderpreis erhält, wird im April 2021 in einem öffentlichen Online-Voting ermittelt.

Diese 25 Kitas und 15 Bündnisse sind für den Deutschen Kita-Preis 2021 nominiert:

 

Baden-Württemberg

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Kinder- und Familienzentrum Daimlerstrasse, Stuttgart-Bad Cannstatt
• Aichhörnchen Waldkindergarten e.V., Aichwald

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Netzwerk für Bildung, Spielen und Gestalten, Lörrach
• Generationenhaus Stammheim, Stuttgart-Stammheim
• Netzwerk rund um die Helene-Schoettle-Schule, Stuttgart-Bad Cannstatt

 

Bayern

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Evangelische Montessori Kindertagesstätte der Erlöserkirche, Würzburg
• Haus für Familien, Mengkofen
• Evangelisch-Lutherische Kindertagesstätte Weisendorf, Weisendorf

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Bildungs- und Präventionskette im Stadtjugendamt Erlangen, Erlangen
• Familienbildungsstätte Mehrgenerationenhaus Haßfurt, Haßfurt

 

Berlin

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Kita Berlin Kids International, Berlin-Pankow
• Kita Brittendorfer Weg, Berlin-Zehlendorf
• Villa Universum, Berlin-Pankow

 

Brandenburg

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Kita Zwergenland, Rathenow
• Essohlinos, Neuhausen/Spree

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Dorfkinder, Steinhöfel

 

Bremen

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Bücher-Kindergärten - Bücher sind Freunde, Bremerhaven

 

Hamburg

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
• Evangelische Kita Martin Luther King, Hamburg

 

Hessen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“
• AWO Kita Marshallstraße, Gießen

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“
• Forschernetzwerk Lampertheim, Lampertheim

 

Mecklenburg-Vorpommern

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Evangelische integrative Kindertagesstätte "Sonnenkinderhaus", Rostock

 

Niedersachsen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Evangelische Kneipp Kindertagesstätte Bad Bodenteich, Bad Bodenteich
• Waldorfkindergarten Bilohe, Osterholz-Scharmbeck

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Qualität im Dialog, Auetal
• Familien-Garten, Friedland

 

Nordrhein-Westfalen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• KiTa Dürerstraße, Unna
• Kita St. Marien, Kamen
• Familienzentrum Falkenkinder, Marl
• ZEBRA VERDE, Köln

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Monheim für Kinder, Monheim am Rhein

 

Rheinland-Pfalz

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Katholische KiTa Maria Königin, Trier
• Protestantische Kindertagesstätte Albert-Schweitzer, Kusel

 

Sachsen

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Lustiger Tausendfüßler e.V., Priestewitz
• Kita "Fröhliche Strolche", Dresden

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Erfinderkiste, Oderwitz

 

Sachsen-Anhalt

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Integrative Sprach-Kita "Villa Sonnenschein", Oranienbaum-Wörlitz

 

Schleswig-Holstein

Nominiert in der Kategorie „Kita des Jahres“

• Kita Colorito, Kiel

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• "Mama lernt Deutsch Lübeck", Lübeck
• BildungsCampus Tarp e.V., Tarp

 

Thüringen

Nominiert in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“

• Thüringer Eltern-Kind-Zentrum "Anne Frank", Jena

 

Über den Deutschen Kita-Preis

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Gisela-Sdorra-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis, zu den Bewerbungsmodalitäten, der Auswahl der Preisträger und der Preisverleihung finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.

Haus der kleinen Forscher: Wir malen mit den Farben der Natur!

Christoph Wehrer/ Stiftung Haus der kleinen Forscher

Farben sind Teil der Natur. Lassen sich diese Farben herausfiltern? Und können wir sie zum Malen benutzen?

Sie brauchen:

  • farbige Naturmaterialien, z.B. Blüten, Früchte, Gräser, Erde, Hölzer
  • weiße Papierbögen als Untergrund
  • Schüsseln
  • Topf
  • zum Zermahlen: Löffel, Mörser, Reiben, Steine
  • breite Pinsel

So funktioniert's:

Alltagsbezug aufgreifen

Zum Malen oder Schreiben können wir heute aus einer großen Auswahl an Tuschen, Tinten, Kreiden, Faser-, Bunt- und Bleistiften wählen. In vergangenen Zeiten wurden Farben noch nicht industriell hergestellt, sondern Farbstoffe bzw. Farbpigmente aus pflanzlichen und tierischen Produkten sowie aus Erde und Mineralien angerührt. Es ist spannend, sich einmal gezielt auf die Suche nach Farben in der Natur zu begeben.

Finden und sammeln Sie die Farben der Natur

Das geht zu jeder Jahreszeit: Gehen Sie zusammen mit den Kindern auf die Suche nach Blüten, Früchten, Blättern, Gräsern, Erde, Sand oder Steinen. Erstellen Sie daraus eine Sammlung und arrangieren diese z. B. auf einem großen, weißen Papierbogen. Welche Farben haben die Mädchen und Jungen ausfindig gemacht? Sind diese nur typisch für die jeweilige Jahreszeit oder sind die Dinge ganzjährig gefärbt – was denken die Kinder? Lassen sich auch verschiedenfarbige Sandarten finden?

Achtung! Achten Sie darauf, dass die Kinder nur ungiftige Pflanzen bzw. Pflanzenteile nutzen. Manche Pflanzenfarben färben sehr intensiv, daher sollten die Kinder Schürzen oder ausrangierte große T-Shirts oder Oberhemden überziehen.

Bringen Sie Naturfarben auf Papier

Blüten, Früchte wie Beeren oder Blätter lassen sich im Vorfeld trocknen. Was vermuten die Kinder – verändert sich dadurch ihre Färbung? Oder wie ändern sich die Farben der Steine, wenn sie nass gemacht werden?

Probieren Sie gemeinsam aus, ob die gefundenen Pflanzen, Blüten und Früchte (z. B. Holunder- und Johannisbeeren) farbige Spuren auf einem weißen Blatt Papier hinterlassen. Dazu müssen die Pflanzenteile in vielen Fällen anfangs zerkleinert werden – hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie Zerreißen, Schneiden, Stampfen, Reiben oder Quetschen. Lassen Sie die Kinder damit experimentieren. Der dabei austretende Zellsaft enthält Farbstoffe und kann auf dem Papier verteilt werden. Tauschen Sie sich mit den Kindern darüber aus, welcher Teil der Pflanze, z. B. Blütenblätter oder Staubblätter der Blütenmitte, auf dem Papier eine sichtbare Farbe hinterlässt.

Aus der Steinsammlung wählen die Kinder Steine aus und versuchen, damit auf verschiedenen Untergründen zu malen, z.B. Steinplatte, Asphalt, Papier. Entspricht die Steinfarbe der gemalten Liniefarbe? Zeichenkohle, Kohlestücke aus dem Lagerfeuer oder Grillkohle können ebenfalls ausprobiert werden.

Stellen Sie Naturfarben her

Die Kinder zerstampfen die getrocknete und gesiebte Erde, Kreide, Gips, Lehm, Ton oder Sandstein im Mörser. Alternativ nutzen Sie dafür Steine, Hammer und einen harten Untergrund. Das so gewonnene feine Farbpigmentpulver wird in einer Schüssel mit etwas Wasser vermischt bis ein dicker Brei entsteht. Verrühren die Kinder diesen Pigmentbrei am nächsten Tag noch mit angerührtem Tapetenkleister, entsteht daraus Malfarbe. Wie gut lassen sich die Farben auf verschiedene Untergründe auftragen?

Wissenswertes für Erwachsene

Bei Pflanzenfarbstoffen handelt es sich um farbige Inhaltsstoffe, die in allen Pflanzenteilen – Wurzeln, Stängeln, Blättern, Blütenblättern, Rinde oder Holz – vorkommen können. Viele Pflanzen haben solche färbenden Inhaltsstoffe. Aber nur wenige hundert Arten beinhalten Farbstoffe in ausreichender Menge, so dass sie für die Farbstoffgewinnung vom Menschen genutzt werden. Durch das Anritzen und Reiben der Pflanzenteile werden die Pflanzenzellen beschädigt. So kann der Zellsaft austreten, in dem sich jene Zellbestandteile befinden, die die Farbstoffe enthalten.

Weiterführende Links:

Die Präsenzfortbildung „Forschen zu Licht, Farben und Sehen – Optik entdecken“: https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/fortbildungen/bildungsangebot/fortbildungen-vor-ort/forschen-zu-licht-farben-sehen-optik-entdecken

Die Broschüre zu „Forschen zu Licht, Farben und Sehen – Optik entdecken“ mit weiteren Forscherideen und Hintergründen: https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/fileadmin/Redaktion/1_Forschen/Themen-Broschueren/Broschuere-LFS_2015_akt.pdf

Einige der Netzwerkpartner der Stiftung bieten inzwischen wieder Präsenzfortbildungen an. Anbieter in Ihrer Region finden Sie unter: https://www.haus-der-kleinen-forscher.de/de/fortbildungen/lokale-fortbildungsanbieter

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Zähneputzen in der Kita: Mundhygiene in Zeiten von COVID-19

Foto von George Becker von Pexels

Der Alltag in der Kita ist kompliziert genug: Soll man sich denn jetzt auch noch um die Mundhygiene sorgen? Wir meinen, ja! Mundhygiene ist wichtig, sehr wichtig sogar. Wie das Händewaschen und andere Hygieneregeln muss das Zähneputzen zur Routine werden bzw. als Routine erhalten bleiben. Die Unterstützung des Erwerbs dieser Gesundheitskompetenz durch Kitas und Kinderhorte ist unentbehrlich.

Daher hat nun das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn gemeinsam mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege (DAJ) und dem Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienst (BZÖG) eine Handreichung erarbeitet, die Trägerorganisationen und Einrichtungen Mut macht und Hilfestellung anbietet, wie das Zähneputzen auch und gerade in Zeiten von COVID-19 in den Kita-Alltag integriert werden kann.

Hintergrund:

Die Übertragungswege des Erregers SARS-CoV-2, der die Krankheit COVID-19 auslöst, sind zwar noch nicht endgültig aufgeklärt, sicher ist jedoch, dass virusbeladene Tröpfchen und kleinste Tröpfchenkerne einen Hauptübertragungsweg darstellen. Es konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass im Rachen- und auch in der Nasenschleimhaut eine Besiedelung mit SARS-CoV-2 stattfindet, auch bei symptomfreien Menschen. Auch im Speichel konnte SARS-CoV-2 nachgewiesen werden. Dies gilt gleichermaßen für Er- wachsene wie für Kinder und ist auch bei einigen anderen Infektionserregern der Fall.

Einer durch Mundhygiene gesund erhaltenen Mundhöhle kommt daher auch und gerade in Zeiten von COVID-19 eine große Bedeutung zu. Auch das tägliche Zähneputzen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kinderkrippen, Kitas und Ferienfreizeiten ist besonders wichtig und kann unter Einhaltung einiger Hygienemaßnahmen sicher durchgeführt werden, die in dieser Handreichung beschrieben werden.

Über Hygiene-Tipps für Kids

Hygiene-Tipps für Kids ist ein Konzept, das am Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn entwickelt und seit vielen Jahren konkret landesweit umgesetzt wird. Ziel dieser Initiative ist es, grundlegende, wissenschaftlich fundierte Verhaltensregeln zur Vermeidung von Infektionskrankheiten im direkten Umfeld der Kinder zu ritualisieren, so dass sie die Kinder das ganze Leben lang begleiten. Alle an der Gesundheitserziehung beteiligten Personenkreise werden dabei mit einbezogen. Hygiene im Alltag, hier und heute.

Mehr über das Projekt: hygiene-tipps-fuer-kids.de

Webtipp: Neues Portal zu Demokratiebildung in Kita, Hort und Ganztag

Nicole Rim

Auf dem Portal www.kompetenznetzwerk-deki.de informiert das Kompetenznetzwerk „Demokratiebildung im Kindesalter“ über seine Arbeit. Auf der Website finden sich unter anderem umfangreiche Informationen, Empfehlungen und praxisbezogene Tipps rund um das Thema Demokratiebildung mit Kinder. Zudem werden die acht, dem Kompetenznetzwerk zugeordneten Modellprojekte des Bundesprogramms ausführlich vorgestellt. Die Website wird zeitnah mit einem Veranstaltungskalender sowie einer umfangreichen Materialsammlung ergänzt.

Verantwortlich für die Website sind das Deutsche Kinderhilfswerk und das Institut für den Situationsansatz (ISTA) als Träger des Kompetenznetzwerkes. Dieses wird unter dem offiziellen Fördertitel „Kompetenznetzwerk Frühkindliche Bildung und Bildung in der Primarstufe“ seit dem 01. Januar 2020 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Der Fokus der Arbeit liegt auf einer ganzheitlichen, an den Rechten von Kindern orientierten Demokratiebildung in Kindertageseinrichtungen, Ganztagsgrundschulen sowie Schulhorten.

„Wir freuen uns sehr über den Launch der neuen Website, die mit ihrem breiten Informationsangebot zur Demokratiebildung in Kitas und Grundschulen beitragen kann. Demokratie zu lernen erfordert, Demokratie zu erleben. Dabei sind die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die gleichberechtigte Teilhabe aller der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer demokratischen Gesellschaft. Demokratiebildung und gelebte Demokratie mit Kindern und Jugendlichen sollte zu einer Selbstverständlichkeit werden und fortan das Leitbild sowohl für das staatliche als auch das gesellschaftliche Handeln in Deutschland sein“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Ich kann kochen! – Online-Fortbildungen zur praktischen Ernährungsbildung zum Einstieg und für Fortgeschrittene

Sarah Wiener Stiftung | Thomas Köhler

Die Sommerferien gehen nun auch in den letzten Bundesländern zu Ende, und wir alle starten mit frischer Tatkraft in ein neues Kita- und Schuljahr. Sind Sie als LehrerIn oder ErzieherIn auf der Suche nach neuen Impulsen für das Angebot in Ihrer Einrichtung? Haben Sie Spaß am Kochen mit Kindern? Dann ist Ich kann kochen! vielleicht etwas für Sie. Die Initiative bietet Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Sachen praktische Ernährungsbildung – kostenfrei und online. Ziel ist es, Kinder zwischen drei und zehn Jahren für eine vielfältige Ernährung zu begeistern und es ihnen zu ermöglichen, frische Lebensmittel mit allen Sinnen zu entdecken.

Einen guten Start finden Sie mit der digitalen Einstiegsfortbildung, in der Sie zum/zur GenussbotschafterIn werden. Sie lernen die Grundlagen zur Entwicklung des kindlichen Essverhaltens und wie Sie Kinder dabei begleiten können, die Grundregeln guter Hygienepraxis u. v. m. Das Besondere: Das neu erlernte Wissen wird auch praktisch umgesetzt – und zwar zuhause in der eigenen Küche.

Noch mehr Impulse vermittelt die Aufbaufortbildung: Neben wandelbaren Grundrezepten und der Planung von Kocheinheiten mithilfe eines speziell für pädagogische Fach- und Lehrkräfte entwickelten Praxisplaners bietet sie Raum für den Austausch zu Herausforderungen in der Umsetzung praktischer Ernährungsbildung, Erfolgsrezepten und der Einbeziehung von Eltern.

Beide Fortbildungen finden in einer Mischung aus Webinaren und interaktiven Selbstlernmodulen statt und haben einen Zeitumfang von ca. acht Stunden, verteilt über eine Woche. Erfahrene Ich kann kochen!-TrainerInnen begleiten die Teilnehmenden digital und stehen für Fragen während der Dauer der Fortbildung zur Verfügung. Ergänzende Bildungsmaterialien mit vielen Ideen, Hilfestellungen und Rezepten sind im Anschluss jederzeit im Online-Portal verfügbar. Und: GenussbotschafterInnen können für ihre Ich kann kochen!-Projekte bei der BARMER eine einmalige Lebensmittelförderung von bis zu 500 Euro als Starthilfe beantragen.

Alle verfügbaren Termine bis Ende 2020 sowie die direkte Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier: ichkannkochen.de/mitmachen

 

Über die Initiative Ich kann kochen!

Sarah Wiener Stiftung und BARMER haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder frühestmöglich für eine vielseitige Ernährung zu begeistern. Ich kann kochen! vermittelt praxisnah und alltagstauglich, wie viel Spaß es macht, sich selbst eine frische Mahlzeit zuzubereiten. Die Initiative fördert praktisches Wissen über ausgewogene Ernährung und hilft Krankheiten wie Adipositas, Diabetes Typ 2 und Herz-und-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. In den kommenden Jahren will Ich kann kochen! mehr als eine Million Kinder erreichen. Sie ist damit die größte bundesweite Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kita- und Grundschulkindern. Ich kann kochen! ist ein IN FORM-Projekt der Bundesregierung.

Mehr: www.ichkannkochen.de

Gastbeitrag: Mimik und Spracherwerb in Zeiten von Corona

Foto von Polina Tankilevitch von Pexels

Wie kann das dauerhafte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes den Spracherwerb von Kleinkindern beeinträchtigen? Über diese spannende Frage haben sich die Pädagoginnen Elke Mußmann, Maria Sarfo und Rica Sanny im Rahmen einer Arbeitsgruppe der Hamburger ASB-Werkstatt-Kitas Gedanken gemacht. Wir freuen uns, ihren sehr differenzierten Beitrag veröffentlichen zu dürfen.

Wenn Menschen sich in der Corona-Zeit begegnen, ist die untere Gesichtshälfte oft von einem Mund-Nasen-Schutz verdeckt. Dies ist aus Gründen des gegenseitigen Schutzes vor einer Ansteckung im öffentlichen Raum sicher angemessen. Als pädagogisches Fachpersonal müssen wir uns jedoch die Frage stellen, welche Auswirkung diese Regelung auf die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder hat. Hier muss sensibel abgewogen werden, wie hoch das Risiko einer Infektion im Vergleich zu einer zu erwartenden Entwicklungsstörung des Kindes ist. An dieser Stelle nimmt ein Expertenteam aus den Werkstatt-Kitas die Entwicklung des Spracherwerbes im Hinblick auf das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einmal genauer unter die Lupe.

Im Umgang mit Kindern spielt die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht eine besondere Rolle: Kinder sind sehr empfänglich für alle nonverbalen Signale: Die Mimik, die Gestik, die Stimme und die Gefühle, die sich darin ausdrücken, werden von den Kindern wahrgenommen und gedeutet. Insbesondere für den Spracherwerb kann es daher sehr problematisch sein, wenn die Bezugsperson Mund und Nase bedeckt, da dem Kind in diesem Fall wichtige nonverbale Signale fehlen.

Ich möchte sehen, ob ich dir vertrauen kann

Um sich für neue Erfahrungen zu öffnen – also zu lernen –, brauchen Kinder zunächst eine sichere Bindung. Erst wenn sie sich darauf verlassen können, dass sie jederzeit Schutz und Trost bekommen können, sind sie bereit, die Welt zu entdecken und ihrem natürlichen Lerndrang zu folgen.

In der Kita ist es die pädagogische Bezugsperson, die als Erste eine solche sichere Bindung zum Kind aufbauen muss. Dies ist kaum möglich, wenn sie ihr Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Das Kind muss ihr Gesicht und ihre feinfühligen Signale erkennen können, um Vertrauen zu gewinnen und darüber langsam eine Bindung aufzubauen.

Schau mich an, damit ich mich sicher fühle

Auch wenn das Kind bereits gut eingewöhnt ist, wird es immer wieder fragend zu seiner Bezugsperson blicken: „Ist es sicher, was ich tue?“, „Bist du noch da?“. Es braucht dann einen bestätigenden Blick, der ihm signalisiert: „Alles in Ordnung. Ich bin für dich da.“ Damit diese Rückversicherung über die Distanz gut funktionieren kann, ist es weiterhin wichtig, dass das Kind den Gesichtsausdruck erkennt. Es könnte sonst verunsichert und in seinem Entdeckungsdrang gebremst werden.

Spiegele mich, damit ich mich wahrnehme

Von Geburt an sind Babys stark auf menschliche Gesichter fixiert: Sie beobachten fasziniert, welche Gefühle sich darin ausdrücken, und ahmen verschiedene Gesichtsausdrücke nach. Ein starres Gesicht ohne erkennbare Mimik kann Panik bei ihnen auslösen. Im Spiegel des Gegenübers lernt das Kind, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und Gefühlsausdrücke bei anderen zu erkennen – wichtige Voraussetzungen für eine gesunde emotionale und soziale Entwicklung. Je jünger das Kind, desto wichtiger ist es also, ihm mit freiem Gesicht gegenüberzutreten.

Zeig mir deine Mimik, damit ich mit dir in den Dialog gehen kann

Im frühen vorsprachlichen Dialog lernt das Kind grundlegende Dinge über die menschliche Interaktion: Erst ich – dann du; wir beziehen uns aufeinander und vor allem: Es macht Spaß zu kommunizieren! Erwachsene setzen dabei intuitiv eine ausgeprägte Mimik ein und betonen übertrieben. Dies bindet die Aufmerksamkeit des Kindes und öffnet es für den Dialog. Ein Mund-Nasen-Schutz würde diesen emotionalen Austausch erschweren und die Freude an der Interaktion trüben – für das Kind und die Erziehenden. Dies kann ein Risiko für die weitere sprachliche Entwicklung des Kindes bedeuten.

Ich muss dich gut verstehen, um sprechen zu lernen

Auch um sprechen zu lernen, ist es für das Kind sehr wichtig, die Sprache des Gegenübers gut wahrnehmen zu können. Unter dem Stoff des Mund-Nasen-Schutzes klingt die Sprache gedämpft, Laute und Wörter lassen sich nicht mehr so gut unterscheiden. Ein hoher Geräuschpegel, wie er in der Kita oft nicht zu vermeiden ist, erschwert das Verständnis zusätzlich. Auch die natürliche Sprachmelodie kann sich verändern, wenn die Erziehenden sich bemühen, nun besonders laut und deutlich zu sprechen. Dies würde dem Kind ein fehlerhaftes Sprachvorbild geben.

Wenn ich dich nicht verstehe, möchte ich deinen Mund sehen

Ein weiterer wichtiger Orientierungspunkt für das Kind ist das Mundbild. Besonders in frühen Phasen des Spracherwerbs schauen Kinder genau, wie die Laute mit dem Mund gebildet werden. Kinder mit anderer Muttersprache, die erst in der Kita intensiv mit der deutschen Sprache in Berührung kommen, durchlaufen diese Phase erneut. Das heißt, auch im Elementarbereich ist es wichtig, dass die Kinder das Mundbild erkennen können. Dies hilft ihnen übrigens auch bei einem hohen Geräuschpegel. Auch Kinder mit eingeschränktem Hörvermögen sind auf diese zusätzlichen Informationen angewiesen.

Risiken verantwortlich abwägen

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes würde somit vielfältige Risiken für die sprachliche, aber auch die sozial-emotionale Entwicklung der Kinder in der Kita mit sich bringen. Die Fähigkeit, mit anderen Menschen in einen differenzierten sprachlichen Austausch zu gehen, ist stark verknüpft mit der sozial-emotionalen Entwicklung.

Es liegt uns fern, in Zeiten, in denen wir lernen, mit Corona zu leben, in eine Entscheidung über den Schutz der eigenen Gesundheit einzugreifen. Gleichwohl war es uns ein Anliegen, in diesem Zusammenhang auch den Aspekt der sprachlichen Bildung zu beleuchten. Als Pädagog*innen sollten wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen, welche immense Bedeutung unser Kommunikationsverhalten für die uns anvertrauten Kinder hat und wie stark sie sich gerade in jungen Jahren daran orientieren.

Dieses Dokument ist in einer Arbeitsgruppe der ASB-Werkstatt-Kitas entstanden. Mitwirkende: Elke Mußmann, Maria Sarfo und Rica Sanny

Musiktipp: Kinderland von Nadine Sieben und die Zwerge

Alt text

Wir haben mal wieder einen Musiktipp für euch und zwar Nadine Sieben und die Zwerge. Dahinter verbirgt sich die Hamburger Sängerin Nadine Sieben und ihr eigener Kinderchor. Auf ihrem neuen Album "Kinderland" gibt es zwölf Kinderlieder – mal zum Tanzen, mal ganz ruhig. Aufgenommen wurde das wirklich hörenswerte Album von Dieter Faber, der auch so bekannte Werke wie Pettersson & Findus oder Räuber Hotzenplotz produziert hat.Gemeinsam mit ihm hat sie nun moderne Kinderlieder zum Mitsingen, Mittanzen, Zuhören und Träumen geschaffen. Musikalisch beherrscht Nadine Sieben von Hause aus diverse Genres von Oper und Musical bis Schlager, all das ist in ihr Liederschaffen für Kinder mit eingeflossen. Ihr eigener Kinderchor, der passenderweise "Zwerge" heißt, vermittelt außerdem natürliche Sing- und Spielfreude - wie ihre berühmten Vorbilder aus Grimms Märchen.

Nadine Sieben und die Zwerge - Überall ist Musik

 

Besonders gut gefällt uns die große, musikalische Bandbreite des Songs. So ist der titelgebende Song "Im Kinderland" eine Hymne auf die kindliche Imagination, frech, poppig, kindgerecht. Mit "Fun Fun Fun" und "So ein Sommer" wird zusammen mit dem "Eismann-Lied" das "Sommer-Triple" perfekt gemacht. Bei "Tippetipptapp" und "1, 2, 3, 4" stellt Nadine Sieben zwei Kindertanzsongs vor, die auf keiner Kinderparty mehr fehlen dürfen. In der Coverversion des Rolf-Zuckowski-Songs "Überall ist Wunderland" verneigt Nadine sich vor dem großen Liedermacher. Abgerundet wird das Album mit den Titeln "Lieblingskinderlieder", "Nachts im Zoo" und "Wolkenbilder", in denen Nadine sensibel Geschichten, Bedürfnisse und Gedanken von Kindern wie Eltern musikalisch-traumhaft erzählt. 

Eines der absoluten Highlights des Albums ist das Duett mit Rolf Zuckowski. Die beiden interpretieren die schöne Ballade "Abendgold", welche Zuckowski ursprünglich für das Kinder-Musikhörspiel "Cosmo und Azura – Das dunkle Geheimnis der Sonne" solo eingesungen hatte.

 

Nadine Sieben, Rolf Zuckowski - Abendgold

TRACKLISTING:

1 . Überall ist Musik (Tanz Mix) 

2. Im Kinderland 

3. 1,2,3,4 

4. Tippetipptapp (Zwergentanz) 

5. Bim Bim Bimmelimmelim (Das Eismann-Lied) 

6. Fun, fun, fun 

7. Lieblingskinderlieder 

8. So ein Sommer 

9. Überall ist Wunderland 

10. Wolkenbilder 

11 . Nachts im Zoo

12. Abendgold (Duett mit Rolf Zuckowski) aus dem Musikhörspiel „Cosmo und Azura“

 

BONUS INSTRUMENTALS:

13. Überall ist Musik (Tanz Mix)

14. Bim Bim Bimmelimmelim (Das Eismann-Lied)

15. Tippetipptap (Zwergentanz)

16. Lieblingskinderlieder

Wie viel Naschen ist erlaubt?

Süße und salzige Snacks sollten Kinder nur in Maßen zu sich nehmen. Wenn den Kleinen dann nach Naschen ist, stellt sich die Frage, wie groß die Knabberration sein darf. Hier ist es wichtig, das Naschverhalten des Kindes im Überblick zu behalten. Eine bewährte Methode zum richtigen ,,Dosieren‘‘ ist das Vereinbaren von Naschregeln. Diese können beispielsweise so aussehen:

  • Naschen aus der „Naschdose“ – hier kann es sich um eine verzierte Blechdose oder eine bunt bemalte Kiste handeln. In diese wandern Süßigkeiten oder Knabbereien. Einmal täglich dürfen sich die Kinder daraus etwas Kleines nehmen. So lernen sie, sich die Mengen einzuteilen.
  • Einmal täglich naschen in Maßen ist erlaubt.
  • Keine Süßigkeiten vor dem Mittagessen.

Ein weiterer Tipp: Obst nimmt den Heißhunger auf Süßigkeiten. Testen Sie es selbst und bieten den Kindern alternativ zu den Naschereien etwas Obst an. Bei Süßhunger lohnt es sich, eine Mahlzeit mit einem Joghurt mit Obst oder einem Obstsalat abzuschließen.

Süßes gehört dazu!

Nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Naschereien haben einen Platz in der ausgewogenen Ernährung von Kindern. Ein Blick in die Ernährungspyramide zeigt, welche Lebensmittelgruppen an welcher Stelle stehen. Kalorienarme und -freie Getränke wie Mineralwasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen, Gemüse, Obst und Getreideprodukte sollten für eine ausgewogene Ernährung immer an erster Stelle stehen. Snacks, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sind wie ein Sahnehäubchen zu behandeln. Sprich, sie sind das süße oder salzige „Extra“: Höchstens 10 % der täglichen Energiezufuhr sollten aus Süßwaren, Haushaltszucker und Knabbereien kommen. Trotzdem ist nichts gegen maßvolles Naschen einzuwenden. Gerade bei Kindern sind Verbote fehl am Platz, denn sie führen nur zu Heißhunger auf die verbotenen Leckereien. Schließlich sollen sich auch die Kleinen ab und zu ihre Lieblingsnaschereien gönnen. Mehr Infos zum ausgewogenen Naschen gibt es in unserer Infografik.

Kostenloses Malbuch: König COVID und die Kinder, die aufpassen

Nicole Rim

"König COVID und die Kinder, die aufpassen" ist eine Geschichte über das neuartige Coronavirus (Spitzname: König COVID) und die Superkraft, mit der Kinder dagegen ankämpfen können. Das Mal- und Kinderbuch von Autorin Nicole Rim gibt es zum kostenlosen Download.

Ihr Anliegen beschreibt die Autorin auf ihrer Website so: "Ich hoffe, dass dieses Buch (das auch als Malbuch dient) Kinder informieren, ermutigen und befähigen kann, sich um sich selbst und andere zu kümmern, inmitten der Pandemie, mit der wir konfrontiert sind."

Interview mit Nicole Rim

Gute-Kita-Online-Seminare für Kita-Leitungen

Kelly Brito Unsplash

"Impulse für gute KiTa" ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Teil dieses Programms sind auch Fortbildungsangebote. Im September startet eine neue Web-Seminar-Reihe zum Thema „Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung unter herausfordernden Bedingungen“. 

Mittwoch, 16. September 2020 I 15:00-17:00 Uhr
„Hygienekonzepte und offene Arbeit – Wie kann das gehen?“
Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier:
 https://eveeno.com/Gute-KiTa-Web-Seminar_offene-Arbeit

Freitag, 25. September 2020 I 10:00-12:00 Uhr
„Führen in Veränderungsprozessen: Kita-Leitung und Teamentwicklung in herausfordernden Zeiten“
Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier:
https://eveeno.com/Gute-KiTa-Web-Seminar_Fuehrung

Donnerstag, 15. Oktober 2020 I 17:00-18:30 Uhr
„Kinderschutz im Fokus: Die Zusammenarbeit mit Familien in Krisenzeiten“
Zur Anmeldung und zu weiteren Informationen gelangen Sie hier:
  https://eveeno.com/Gute-KiTa-Web-Seminar_Kinderschutz

Die Web-Seminare sind unabhängig voneinander aufgebaut und können frei nach Interessen gewählt werden. Um den Dialog und Austausch zu ermöglichen, sind die Web-Seminare auf 30 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei.