April 2016

Passend zur Fußball EM werden jetzt Lese-Kicker gesucht!

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. verteilt Lese-Kisten mit Fußball Büchern

Lese-Kiste

Wer Spaß daran hat, durch die bunte Fußballwelt im Buch zu stöbern, meldet sich bei der Akademie bis zum 10. Juni 2016 mit seiner Gruppe für eine Fußballrezensionskiste an. Die Fußball-EM endet am 10. Juli. Bis dahin sollten die Rezensionen eingegangen sein.

Die Anmeldung kann hier heruntergeladen werden. Diese dann bitte per Post an die Geschäftstelle in Volkach, oder per Email an info@akademie-kjl.de.

Mitmachbedingungen:
Die Anmeldung muss bis 10. Juni erfolgen.
Die Rezensionen der Bücher sind bis einschließlich 10. Juli einzusenden.

Anmeldungen an:
Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V.
Schelfengasse 1, 97332 Volkach
Tel. 09381/4355 (Di-Do von 9 bis 16 Uhr)
Mail: info@akademie-kjl.de

Mit freundlicher Unterstützung und begleitet vom Bayerischen Fußball-Verband, dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie zahlreichen Kinder- und Jugendbuchverlagen.

Fit fürs Handy! Neuer Handyguide für Kinder

Kostenlose Aufklärungsbroschüre über die Handynutzung - auch für die Grundschule

Cover "Fit fürs Handy - Der Handy Guide für Kinder und Eltern"

"Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert seit vielen Jahren das Bewusstsein von Kindern für eine verantwortungsvolle Handynutzung. Dabei ist es sehr wichtig, dass Kinder die Vor- und Nachteile von Handys kennenlernen, um diese gefahrlos und mit viel Spaß nutzen zu können", sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. "Wir wollen aber auch Eltern und Pädagogen Anregungen mit auf den Weg geben und sie dazu ermuntern, sich gemeinsam mit ihren Kindern über die sinnvolle Handynutzung zu verständigen. Insgesamt trägt der Handy Guide dazu bei, die individuelle Medienkompetenz, aber auch den Austausch über Medienerfahrungen zu fördern."

Was ist iOS, was bedeutet Roaming und worauf muss man bei Mobilfunkverträgen achten? Von Basics wie der PIN, Telefonieren, Surfen oder SMS bis zu Apps, Instant Messaging, der Cloud oder mobilen Spielen - diese und weitere Themen werden anschaulich erklärt. Der Handy Guide erläutert außerdem, warum Privatsphäre und Datenschutz so wichtig sind: Worauf müssen Kinder achten, wenn sie Fotos oder Videos machen oder in sozialen Netzwerken posten? Weitere Themen sind In-App-Käufe und wie hohe Kosten bei Spielen vermieden werden.

"Bei Kindern sind besonders Smartphones beliebt. Deshalb ist es uns wichtig, dass Kinder über den richtigen Umgang mit diesen Alleskönnern informiert sind", sagt Valentina Daiber, Director Corporate Affairs und bei Telefónica Deutschland verantwortlich für Corporate Responsibility. "Die Broschüre soll aber auch Eltern anregen, sich aktiv mit ihrem Kind über ihre Handynutzung auseinanderzusetzen. Nur so können alle Generationen die Chancen der Digitalisierung bestmöglich nutzen und daran teilhaben."

Die Broschüre "Fit fürs Handy - Der Handy Guide für Kinder und Eltern" ist in Kooperation mit Telefónica Deutschland entstanden und kann beim Deutschen Kinderhilfswerk im Online-Shop unter www.dkhw.de/shop/handyguide-deutsch kostenlos bestellt werden und steht dort auch zum kostenlosen Downlaod bereit.

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt die Broschüre zudem an interessierte Kinder, Eltern und Schulen. Die Broschüre ist in diesem Jahr erstmals auch in Kooperation mit der Telefónica Marke AY YILDIZ zweisprachig auf Deutsch und Türkisch unter www.dkhw.de/shop/handyguide-tuerkisch erhältlich.

Ernährungskampagne für Kinder – Ich kann kochen!

BARMER GEK und Sarah Wiener Stiftung mit bundesweiter Ernährungsinitiative

Sarah Wiener mit Kindergruppe und Gemüsesticks.

„Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ ist seit 2007 die Mission der Sarah Wiener Stiftung. Antrieb für Stiftungsgründerin und TV-Köchin Sarah Wiener ist das schwindende Wissen der Kinder über Zubereitung, Herkunft und Vielfalt der Lebensmittel. Nachfolgende Generationen verlieren den Bezug zur Ess- und Kochkultur und die Fähigkeit, sich selbstbestimmt und gesund zu ernähren.

Kern der Stiftungsarbeit sind Train-the-Trainer-Schulungen für Menschen, die mit Kindern arbeiten und leben, sogenannte GenussbotschafterInnen. Die Sarah Wiener Stiftung stattet ihre GenussbotschafterInnen mit theoretischem und praktischem Wissen aus, das diese möglichst hürdenlos in Koch- und Ernährungskursen an Kinder in Kindergärten, Kitas und Schulen weitergeben.

Mit diesem Prinzip erreicht die Stiftung in derzeit gut 650 Einrichtungen jedes Jahr tausende Kinder. Das Team der Sarah Wiener Stiftung wird gemeinsam mit der BARMER im ganzen Bundesgebiet in Train-the-Trainer-Schulungen Genussbotschafterinnen (z.B. LehrerInnen und ErzieherInnen) ausbilden. Geplant sind bis zu 50 Schulungen pro Monat an unterschiedlichen Orten mit Gruppengrößen von durchschnittlich 20 TeilnehmerInnen. Die GenussbotschafterInnen werden sensibilisiert und befähigt, Kochkurse anzubieten und die Ernährungsbildung der Kinder sowie die Ernährungssituation in den Einrichtungen zu verbessern.

Zu der Ernährungsinitiative gehört der Aufbau einer Datenbank mit Bildungsmaterialien, die Rezepte, Spiele, Experimente sowie Erfahrungsberichte und Tipps rund um das Thema Ernährung beinhaltet. Die Datenbank liefert Material für den Schulunterricht und den Kindergartenalltag.

Unter www.ichkannkochen.de finden alle Interessierten weitere Informationen rund um die Initiative. Die Sarah Wiener Stiftung bietet jetzt schon laufend Train-the-Trainer-Schulungen an, ab Mitte 2016 startet dann das breit angelegte Weiterbildungsangebot gemeinsam mit der BARMER. Die Registrierung für die Schulung erfolgt ebenfalls online auf der genannten Webseite. Dort können pädagogische Fach- und Lehrkräfte ab sofort auch ihr Interesse bekunden.

Flüchtlingskinder: 98 Prozent der Kitaleitungen fühlen sich nicht gut vorbereitet

Teilnehmer Kitaleitungskongress

Kitastreiks und Flüchtlingskinder, fehlende Rückendeckung seitens der Politik und zu geringe finanzielle Mittel – das waren die Hauptthemen beim Deutschen Kitaleitungskongress (DKLK) vom 19. bis 20. April 2016 in Düsseldorf.

In einer Politrunde stellte Veranstalter Wolters Kluwer Deutschland drei Kernaussagen seiner neuen BeWAK-Studie (Befragung zur Wertschätzung und Anerkennung von Kitaleitungen) unter der wissenschaftlichen Begleitung von Prof. Dr. Ralf Haderlein von der Hochschule Koblenz vor. Die Studie befasst sich mit Herausforderungen und Ansätzen zum
Thema Integration von Flüchtlingskindern in Kitas. An der BeWAK-Studie 2016 nahmen rund 2100 Kitaleitungen aus ganz Deutschland teil. Die umfassenden Ergebnisse werden auf dem Deutschen Kitaleitungskongress in Berlin vom 14. bis 15. Juni 2016 vorgestellt.

Eines zeigte sich aber auch schon bei der kurzen Vorabpräsentation in Düsseldorf:
Kitaleitungen wünschen sich mehr Rückenwind von der Politik, um Flüchtlingskinder so früh wie möglich aufzunehmen zu können. 98% der befragten Kitaleitungskräfte fühlen sich nicht optimal auf die Herausforderungen mit Flüchtlingskindern vorbereitet. Forderungen nach Personalausbau und -förderung werden nicht nur in den momentanen Tarifverhandlungen lauter, auch auf dem Kongress in Düsseldorf kamen solche Forderungen seitens der Kitaleitungen. „Es ist Aufgabe der Bundes- und Landesregierung Kitaplätze zu schaffen, Fachkräfte zu fördern und deren Arbeit auch finanziell anzuerkennen“, sagte Dagmar Friedrich, Leiterin in der Kindertagesbetreuung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW.“


Die größte Hilfe bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskinder-Problematik erfolge durch das jeweilige Kita-Team sowie die Leitungskräfte, so die Teilnehmer/innen auf dem Kongress. Prof. Dr. Rita Süssmuth, ehemalige Bundesministerin und Präsidentin des Deutschen Bundestages ermutigte in Ihrer Rede die Kongressteilnehmer, die aktuellen Herausforderungen mit Kraft und Energie anzunehmen. Und auch die Veranstalter des Deutschen Kitaleitungskongresses begrüßten die große Aufnahmebereitschaft und möchten die Kitaleitungen darin unterstützen: „Der Deutsche Kitaleitungskongress als größte bundesweite Fortbildungsveranstaltung für Kitaleitungen prägt zunehmend das Berufsbild „Kitaleitung“ in der Öffentlichkeit und lässt die Kitaleitungen Teil eines lebendigen Netzwerks werden, das die Zukunft unserer Kinder mitgestaltet“, so Carola Schneider, Verlagsleiterin Kita-Management beim Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer. Carola Schneider: „Diese Fachkräfte gestalten die Zukunft unserer Kinder, ganz gleich welcher Herkunft, entscheidend mit.“


Der DKLK in Düsseldorf war der erste von vier Kongressen, die in diesem Jahr auch in Berlin (14. bis 15. Juni sowie 20. bis 21. September 2016) und Augsburg (28. bis 29. Juni 2016) stattfinden.


Für weitere Informationen besuchen Sie www.deutscher-kitaleitungskongress.de

Aktuelle Pressemitteilung von Wolters Kluwer

Die erste Geschichte von Onno & Ontje + Malvorlagen

Cover Buch: Onno und Ontje

Der alte Fischer Onno hat sein Leben auf dem Meer verbracht - und ausgerechnet er wird eines Tages seekrank! So kann er seinen Beruf nicht mehr ausüben, und statt seiner fährt nun Olga, seine Frau, zum Fischen hinaus. Für Onno ist das gar nicht so schlimm: Denn die kleine Insel, auf der er, Olga, die Ziege Zieglinde und die Gans Ganslieb leben, ist mit mit dem Apfelbaum, der Hängematte, dem reetgedeckten Häuschen und der Strandkorb so gemütlich, dass Onno wunschlos glücklich ist.

Doch dann spült ihm das Schicksal einen neuen Freund ins Haus: Nach einer Sturmflut landet der kleine Otter Ontje bei Onno - und fühlt sich sofort heimisch. Onno aber bringt das Tierchen, nachdem er es gesundgepflegt und mit Wollmütze und Pullover ausgestattet hat, zu den Robben zurück - denn Onne hät Ontje für eine komische Robben-Unterart...

Wie der Fischer und der kleine Otter schließlich doch noch zusammenkommen und allerbeste Freunde und Hängematten-Genossen werden, erzählen Thomas Springer, u. a. Drehbuchautor und Produzent des Kinofilms „Pettersson und Findus“, und der Illustrator Matthias Derenbach in einem launigen, sympathischen Tonfall und aquarellartigen freundlichen Bildern mit viel Liebe zum Detail. Die charmante Story über eine ungewöhnliche Freundschaft ist bestens als Vorlese- und Schau-mal-da-Buch geeignet - Nebenfiguren wie die „Drei Musketiere“, vorwitzige Taschenkrebse, und die neugierigen Wattwürmer geben der Geschichte noch zusätzliche Würze.

Und „Onno & Ontje“ mögen zwar am Ende der Welt wohnen - aber multimedial sind sie dennoch. Ihre Abenteuer sind auch als Hörbuch erschienen (gelesen vom Hamburger Schauspieler Terje Mierendorf), und auf ihrer Website gibt es jede Woche neue Ausmalbilder, Gute-Nacht-Gedichte und in der Rubrik „Wusstest du schon?“ Antworten auf Wissensfragen, die manchmal nicht hundertprozentig ernst gemeint sind. Mit Onno und Ontje haben zwei neue Figuren ihr Debüt gegeben, deren Geschichten noch vielen Kindern Spaß machen werden. Altersempfehlung: ab 3 Jahren.

(Buchbesprechung von Rolf von der Reith / familie&co)

Bio-Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen

„Bio kann jeder“ macht Schule – neue Broschüre und Workshops

Cover der Broschüre: „Bio-Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen“

Bereits seit über zehn Jahren macht sich die Kampagne „Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule“ stark für biologische Verpflegung in Kitas und Schulen. Mit einer neuen Broschüre geht die bundesweite Initiative in eine neue Runde und bietet seit Jahresbeginn wieder Workshops an.

Hinter der Initiative steht ein Expertennetz, das bundesweit Basisschulungen und vertiefende Workshops rund um das Thema Kita- und Schulverpflegung mit Bio durchführt. Um den Kitas und Schulen einen größeren Praxisbezug zu bieten, liegt zukünftig ein besonderer Fokus der Workshops auf Kochpraxis und Ernährungs- und Ökopädagogik.

Mit der neuen Broschüre „Bio-Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen“ erweitert „Bio kann jeder“ sein Informationsangebot. Sie richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie an Verpflegungsverantwortliche in Kitas und Schulen. Interessierte erfahren in der 44-seitigen Broschüre, was für Inhalte die Workshops vermitteln und wie sie aufgebaut sind. Darüber hinaus werden alle wichtigen Fragen rund um eine nachhaltige Verpflegung in Schulen und Kitas aufgegriffen: Wie sieht eine kindgerechte Ernährung aus? Was gehört zu einem nachhaltigen Verpflegungskonzept? Wie lassen sich Bioprodukte ohne Mehrkosten einführen? Worauf kommt es bei Einführung von Ökolebensmitteln an? Abgerundet wird die Broschüre durch ausgewählte Praxisbeispiele, Rezeptvorschläge, Speisepläne und Hintergrundwissen.

Die Broschüre „Bio-Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen“ wurde initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) und kann unter www.oekolandbau.de, Rubrik Service, Informationsmaterialien, kostenlos angefordert werden. Aktuelle Workshoptermine und Ansprechpartner zur Initiierung von Workshops in der eigenen Region finden sich unter www.biokannjeder.de.

Erklärfilm: Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita

Ein Erklärfilm für das Kita-Personal

Szene aus dem Film

Über die BertelsmannStiftung und jungbewegt

"Menschen bewegen. Zukunft gestalten. Teilhabe in einer globalisierten Welt": Dieser Leitgedanke fasst die Arbeit der Bertelsmann Stiftung zusammen. „jungbewegt“ setzt sich dafür ein, das Engagement von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Projekt will junge Menschen zu Akteuren machen, sie wahrnehmen, ernst nehmen und einbeziehen. Dies geschieht u. a. über Projekte in den Pilotregionen Berlin, Magdeburg, Halberstadt und Mainz. 

Klicken Sie sich einfach in das Video.

Mitentscheiden & Mithandeln in der Kita

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr - Präventionspreis „Der Rote Ritter“

Auszeichnungen für Projekte zur Kindersicherheit im Straßenverkehr

Logo "Der rote Ritter"

Das Themenspektrum des Preises ist weit gefasst: Die Vorschläge zur Unfallverhütung können  für Radfahrer konzipiert sein, für Fußgänger oder Mitfahrer im Auto. Es können Projekte zur  Verkehrserziehung sein, ebenso wie Konzepte zur Schulwegsicherung oder zur Entschärfung  von Unfallschwerpunkten in den Gemeinden.

Kreative Vorschläge sind ebenso gefragt wie Projekte mit Vorbildcharakter. Voraussetzung ist jedoch, dass die Unfallverhütungsmaßnahmen in die Praxis umgesetzt werden können. Die Projekte müssen entweder in den Jahren 2015 und 2016 bereits realisiert worden sein, oder es handelt sich um fertige Konzepte für präventive Maßnahmen.

Der Präventionspreis „Der Rote Ritter“ ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Zum ersten Mal  erhalten die Hauptpreisträger ebenfalls einen eigenen kurzen Film zu ihrem Projekt.  Die Auszeichnung – an einen oder mehrere Preisträger – erfolgt im Herbst 2016.

Wer kann sich bewerben?
Die Teilnahme am Präventionspreis „Der Rote Ritter“ steht jedermann offen. Privatpersonen können ebenso teilnehmen wie Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Polizei, Verkehrswachten, Unternehmen und Vereine oder private und öffentliche Initiativen.

Alle Infos auch zur Anmeldung unter www.kinderunfallhilfe.de.

Praxis-Film: Momente gestalten - Dialoge in Kitas

Videografische Beobachtungen dokumentieren Alltagssituationen in der Kita

DVD Cover "Momente gestalten - Dialoge in Kitas"
Bildunterschrift

Das erste Kapitel greift das Bildungs- und Entwicklungsfeld "Sprache" im Orientierungsplan Baden-Württemberg auf. Sichtbar wird, dass Sprache ein zentraler Schlüssel gesellschaftlicher Teilhabe und entscheidend für die Lernprozesse der Kinder ist. Es folgen fünf Alltagsgeschichten, die die Gelingensfaktoren von Interaktionen dokumentieren. Gedreht wurde in drei städtischen Kitas in Pforzheim, die am Forschungsprojekt "GinA" der Evangelischen Hochschule Freiburg teilgenommen haben.

Was bedeutet GInA?
Wissenschaftliche Befunde weisen hinsichtlich der Bildungs- und Interaktionsgelegenheiten in Kindertageseinrichtungen auf zwei Aspekte hin: Erstens wird im pädagogischen Alltag zu wenig mit den Kindern gesprochen. Zweitens werden die Gespräche nicht bewusst genug gestaltet, um sie als Bildungsgelegenheiten nutzen zu können. Aus der entwicklungspsychologischen Forschung ist die überragende Bedeutung von Sprache für die kognitive Entwicklung im Kindesalter bekannt. Viele Sprachförderkonzepte zielen zwar auf die Verbesserung der sprachlichen Fertigkeiten ab, führen jedoch nicht unmittelbar auch zu einem verstärkten Gebrauch von Sprache im Alltag, wie vergleichende Untersuchungen zeigen.

Ziel des Projekts GInA (2011-2013) war es, in Kindertagesstätten der Stadt Pforzheim die Bildungs- und Interaktionsgelegenheiten im Alltag zu stärken, indem Fachkräfte beim Erwerb und der Anwendung offener Gesprächsführungsmethoden mit Kindern unterstützt werden. Das Projekt wurde über den gesamten Verlauf wissenschaftlich begleitet. Ein besonderes Augemerk kam den Alltagsgesprächen zwischen Fachkräften und Kindern zu, die videographisch, audiovisuell oder schriftlich festgehalten und analysiert werden. Prozessbegleitend wurden mit den Teams gemeinsam Methoden entwickelt, die die (selbst-)reflexive, theorie- und methodenbasierte fachliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Interaktionsverhalten befördern. Bei dem GInA-Verfahren wird dabei auch den Besonderheiten einer hoch komplexen pädagogischen Arbeit in interkulturellen Zusammenhängen Rechnung getragen.

Hier geht es zum Film "Momente gestalten - Dialoge in Kitas" - bereitgestellt vom Zentrum für Kinder- und Jugendforschung im Forschungsverbund FIVE e.V. an der EH Freiburg (www.zfkj.de)

Praxis-Buch zum Kennenlernen der Kinderrechte

Eine Werkstatt für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Cover Praxis-Buch Kinderrechte
Bildunterschrift

Mit den Arbeitsblättern in diesem Praxis-Buch können Kinder ihre Rechte kennenlernen, sie verstehen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Zu jedem der 10 Kinderrechte gibt es 5 Arbeitsblätter, die man alleine oder gemeinsam in der Gruppe bearbeiten kann. Es gibt Aufgaben, Spiele und Übungen zum Nachdenken. Hier geht es zum kostenlosen Download.

Hrsg. von MAKISTA (Macht Kinder stark für Demokratie) und UNICEF.

Hier finden Sie noch weiteres Material für die Grundschule.