Oktober 2020

Tierisch kompetent im Kita-Alltag: Der 4000. FRÖBELMitarbeitende hat vier Pfoten

FRÖBEL e.V. / Marie Baer

Der bundesweit aktive Kita-Träger Fröbel wächst derzeit stark – neue Kitas eröffnen, viele neue Pädagoginnen werden eingestellt. Im September grüßte der Träger seine 4.000 Mitarbeiterin und eine ziemlich besondere dazu: Die fünfjährige Mischlingshündin Happy. Sie hat unlängst ihren Dienst im Integrationskindergarten Fröbelchen im Leipziger Stadtteil Mockau angetreten.

Der Grund: Die Einrichtung arbeitet jetzt mit tiergestützter Pädagogik. Denn Hunde können Kinder mit anderer Muttersprache unter anderem beim deutsch lernen unterstützen. Und sie animieren die Jungen und Mädchen in der Kita dazu, Verantwortung zu übernehmen. Ihren Karriereschritt verdankt Happy ihrer Besitzerin und Kollegin Yvonne Quandt. Die 38-jährige Kita-Fachkraft hat bei ihrem alten Arbeitgeber lange Zeit nur davon träumen können, sich einen eigenen Hund anzuschaffen und seine spezifischen Eigenschaften auch zum Vorteil der von ihr betreuten Kinder einzusetzen.

 2019 hat sie sich dann initiativ bei FRÖBEL beworben – mit der Idee Ihre pädagogische Professionalität und ihre private Leidenschaft zu vereinen: Eine Weiterbildung in der tiergestützten Arbeit mit Kindern sollte dafür sorgen, dass sie den Integrationskindergarten Fröbelchen durch ihr neu erworbenes Spezialwissen bereichern kann. Also haben sie und ihr Vierbeiner eine spezielle Ausbildung als Therapie-Begleithund-Team abgeschlossen. Davon profitieren jetzt natürlich in erster Linie die Kinder in der Leipziger Einrichtung: „Happy hat enorme Wirkung auf die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder“, berichtet Yvonne Quandt. „Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu regulieren, damit sie sich in der Lautstärke und der Bewegung den Bedürfnissen des Hundes anpassen. Sie kümmern sich ganz liebevoll.“

0:05 / 1:32 Tiergestützte Pädagogik im Kindergarten

Bei ihrem neuen Arbeitgeber hat Yvonne Quandt mit ihrer eigeninitiativ präsentierten Idee übrigens offene Türen eingerannt: „Seit Jahren wird es für uns immer schwieriger, gute Fachkräfte zu finden“ erklärt Mathias Wendlandt, Leiter der Fachabteilung Personalgewinnung bei FRÖBEL. „Als Träger geben wir neuen Mitarbeitenden deshalb gerne die Gelegenheit, da wo es passt auch private Herzensangelegenheiten in die Arbeit mit den Kindern einzubringen. Themen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Digitalisierung oder eben die Einbindung von Tieren in den Betreuungsalltag bieten ja nicht nur ihnen, sondern auch den betreuten Kindern und uns tolle Entwicklungschancen. Da überrascht es eigentlich nicht wirklich, dass Happy unsere 4000. Mitarbeiterin geworden ist.“
 

Über FRÖBEL

FRÖBEL ist Deutschlands größter überregionaler freigemeinnütziger Träger von Kindertageseinrichtungen. FRÖBEL betreibt 190 Krippen, Kindergärten und Horte sowie weitere Einrichtungen in zehn Bundesländern. 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei FRÖBEL gemeinsam für die beste Bildung, Erziehung und Betreuung von rund 17.000 Kindern. 

Mehr im Web: www.froebel-gruppe.de

Musiktipp: Lieselotte Quetschkommode

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Kennt ihr Lieselotte Quetschkommode? Die zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen etwas schräge Kindermusikerin hat mit ihrem Song „Einfach weil ich kann“ den „Deutschen Kinderliederpreis“ gewonnen. Auch ihr Album "Glücksbringer" ist ziemlich hörenswert. Lieder wie „Die Schulsekretärin“ oder „Moneten-Plage“ orientieren sich am Kinderalltag. Es wird heiß, bunt und lustig. Mit viel Charme und Wortwitz versprüht Lieselotte Quetschkommode pure Lebenslust. Wenn zum Beispiel die Sekretärin durch ihr Revier „hirscht“ oder die Welt „Pinke Pinke, Schotter, Heuer, heute billig morgen teuer“ ist. Lieder wie „Let´s Move“ laden zum Tanzen und Toben ein: denn „du bist der Vogel, der fliegt.“ Auch Klassiker fliegen auf der neuen Scheibe mit wie ihre legendäre „Fischparty“ oder „Wassermarsch“. Mit ihrer fröhlichen und spontanen Art ist die gute Laune einfach ansteckend. Auch mit dabei: Der Gewinnertitel vom Deutschen Kinderliederpreis 2020, „Einfach weil ich kann“. Hinter Lieselotte Quetschkommode steht die Singer/Songwriterin Astrid Hauke. Mit einer klaren Mission: „Meine Lieder sind der Schlüssel zu schönen Erinnerungen“, betont sie. „Weil meine Songs die Menschen begleiten. Ihre Familien-Erlebnis-Konzerte besitzen längst Kultstatus. „Ich liebe meine Auftritte, egal wie groß die Bühne ist“, sagt sie. „Ob ich für einen Menschen spiele oder 100 Leute da sind. Ich bin immer mit Herzblut dabei.“

 

Lieselotte Quetschkommode – Einfach weil ich kann

Über den Gewinnersong "Einfach weil ich kann“

Sei Pippi und nicht Annika. Wer kennt sie nicht, diese Graffitis und Postkarten, die dem schwedischen Kinderbuchklassiker Pippi Langstrumpf samt ihrer besten Freundin Annika ein Denkmal setzen. Lieselotte Quetschkommode knüpft mit dem Lied „Einfach weil ich kann“ an die Tradition des starken Mädchens an. „Im Leben geht es doch darum, etwas zu tun“, betont die studierte Pädagogin.“ Unsere Gesellschaft sei oft viel zu verkopft. Zuviel Plan. Zuviel Takt. Ohne Zeit für das kleine Glück zwischendurch. 

„Wir fahren unsere Kinder zum Reiten, Schwimmen und Ballett, aber einfach mal das Glück im Kleinen, im eigenen spontanen Handeln zu erfahren fällt unseren Kindern schwer“, sagt sie. In dem prämierten Lied heißt es: Ich kletter auf den Baum/ so hoch, man sieht mich kaum./ Dann seh´ ich den Himmel an,/ einfach weil ich kann.“ Haukes Worten nach sei das natürlich überspitzt und übertrieben, beinhalte aber einen wahren Kern: „Raus gehen und einfach mal machen. Wenn wir an unsere Kindheit zurückdenken, sind doch genau diese Mutproben und Abenteuer, die Streiche, die wir mit anderen Kindern ausgeheckt haben.“

Ratgeber der SOS-Kinderdörfer: Wie Kinder psychisch gut durch die Corona-Pandemie kommen

In Corona-Zeiten ist die psychologische Hilfe der SOS-Kinderdörfer wichtiger denn je. Foto: Faham Foorodi

Angst um die Gesundheit, Stress in der Familie, Corona-Maßnahmen in der Schule und dem Kindergarten: Die Pandemie und ihre Folgen können stark auf das Gemüt von Kindern drücken und im schlimmsten Fall zu Depressionen oder Sucht führen. Zum Tag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober erklärt Psychologin Teresa Ngigi aus Triest, wie Eltern ihre Kinder jetzt am besten unterstützen können. Ngigi arbeitet als Trauma-Expertin der SOS-Kinderdörfer vor allem in Krisengebieten. Sie sagt: „Die psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie die physische und sollte nicht aus Unwissenheit oder Scham unbehandelt bleiben!“

 

  1. Veränderungen des Kindes im Auge behalten

Ngigi rät: „Achten Sie gemeinsam mit Lehrern, Erziehern und anderen Eltern darauf, ob Kinder ein ungewohntes Verhalten zeigen.“ Die soziale Isolation, das Tragen einer Maske oder andere Veränderungen seien für viele Kinder eine Belastung. „Wenn Ihr Kind schweigsamer, aggressiver oder trauriger wird, nehmen Sie diese Warnsignale ernst!“, sagt die Psychologin. 

  1. Verhaltensauffälligkeiten nicht bestrafen

Wenn Kinder Wut, Trotz oder Aggression zeigen, werde das von Eltern oder Lehrern oft als Ungezogenheit betrachtet und bestraft. „Das kann genau der falsche Schritt sein“, sagt Ngigi. „In dieser herausfordernden Zeit sind Verständnis und Zuhören die geeigneten Mittel, um zusammen mit dem Kind einen guten Weg zu finden.“ Eltern sollten versuchen, behutsam die Ursache für das Verhalten ihres Kindes herauszufinden. So fühle sich das Kind nicht verurteilt, sondern unterstützt. 

  1. Hilfe neutraler Personen suchen

Wenn sich ein Kind gegenüber den eigenen Eltern, Lehrern oder Betreuern nicht öffnen möchte oder kann, sei das zu akzeptieren. Vielleicht stecke Scham dahinter oder das Gegenüber sei selbst die Quelle der Angst. Es könne in dem Fall hilfreich sein, eine Vertrauensperson oder professionelle Hilfe aufzusuchen. „Auch, wenn Sie sehen, dass sich ein Nachbarskind oder ein Mitschüler ihres Kindes auffällig verhält, sollten Sie wachsam sein und gegebenenfalls eine soziale Einrichtung kontaktieren“, rät Ngigi. In der Corona-Zeit litten Kinder verstärkt unter häuslicher Gewalt. Es sei Aufgabe aller, sicherzustellen, dass sie nicht in Gefahr sind.

  1. Konflikte nicht vor dem Kind eskalieren lassen

Die Corona-Maßnahmen sind auch für viele Eltern eine Belastungs- und Beziehungsprobe. Doch so bedrückend die Situation sein mag, Ngigi rät: „Lassen Sie Streitereien nicht vor Ihrem Kind eskalieren und zeigen Sie Ihre Ängste nicht ungefiltert. Kinder brauchen jetzt ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.“ 

  1. Neue Routinen schaffen

Kein Vereinssport, keine Übernachtungen bei Freunden – das wirft viele Kinder aus der Bahn. „Versuchen Sie weiter mit den Kindern zu planen und eine gewisse Routine zu schaffen, in der sich die Kinder wohl und 'normal' fühlen“, sagt Ngigi. Zeit in der Natur sei hilfreich, um ein Gefühl von Freiheit und Luft zum Atmen zu spüren. Oder malen Sie zusammen bunte Bilder, klettern auf Bäume und halten per Telefon oder Videochat Kontakt zu lieben Menschen.

  1. Die Selbstheilungskräfte der Kinder wecken

„Oft unterschätzen wir die Selbstheilungskräfte von Kindern. Wenn wir sie ermutigen und unterstützen, sind sie oft in der Lage, mehr zu bewältigen, als sie sich selbst zutrauen“, sagt Ngigi. Durch Aufmerksamkeit und gezielte Aktivitäten könne diese Resilienz aktiviert werden. „Die Kinder müssen spüren, dass sie nicht Opfer der Umstände sind, sondern eine Wahl haben; dass sie es sind, die über ihre Gefühle entscheiden“, erklärt die Psychologin. Beispielsweise könnten Entspannungstechniken oder Meditation der Angst entgegenwirken. Gleichwohl gelte: Sind Ängste und Stresszustände massiv und anhaltend, ist es ratsam, professionelle Hilfe zu holen. 

  1. Den Frust rauslassen

„Schaffen Sie Momente, in denen Ihre Kinder all ihren Gefühlen freien Lauf lassen und auch mal Frust oder Ärger rauslassen können“, rät Ngigi. Das kann mit Worten geschehen, aber auch durch kreative Tätigkeiten wie Malen oder durch Toben, Sport, Gesang oder Tanz.

 

Psychosoziale Hilfe - eine Kernkompetenz der SOS-Kinderdörfer

Die SOS-Kinderdörfer leisten weltweit psychosoziale Hilfe für Kinder und Familien. Um in der Corona-Pandemie weiter effektiv unterstützen zu können, beraten die SOS-Experten aktuell auch verstärkt per Telefon oder Online-Sprechstunde. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen bildet SOS in einem Pilotprojekt weltweit Traumatherapeuten aus.

 Wenn Sie selbst oder Ihr Kind unter psychologischen Problemen leiden, zögern Sie nicht, sich kompetente Hilfe zu holen, zum Beispiel bei der Telefonseelsorge, Tel.: 0800 1110111

Ein bunter Pausensnack mit Verwandlungstalent

FruchtBar – Für Kinder gedacht. Mit Liebe gemacht.

Alle Eltern kennen die Reaktion des Nachwuchses, wenn es um fruchtige und gemüsige Abwechslung auf dem täglichen Speiseplan geht. Mal ist die Freude groß, oft endet es in beiderseitigem Frust.

Das erlebten die beiden Freunde und FruchtBar-Gründer Albrecht und Gordon ebenfalls, als sie vor vielen Jahren ihre Familien gründeten und entschieden, zu handeln.

Es dauerte nicht lang, da begannen sie, ihre Idee in ein Konzept umzuwandeln und kurze Zeit später standen die ersten Sorten Bio-Püree im Quetschbeutel in den Regalen der großen deutschen Drogeriemärkte.

Es waren die Ersten ihrer Art und die Eltern merkten schnell, dass hier und da so ein praktischer Fruchtsnack im Quetschbeutel die eine oder andere Situation retten kann und die Kleinsten mit Leichtigkeit ihre tägliche Obst- oder Gemüseportion sogar genießen.

Interview mit FruchtBar-Gründer Albrecht und Gordon

FruchtBar – Die bunte Quetschie - Familie mit Verwandlungstalent und ihre leckeren Bio-Snack-Geschwister

Bis heute umfasst der innovative FruchtBar – Katalog 53 Bio - Produkte, die nicht nur den Familienalltag erleichtern, sondern auch richtig gut schmecken.

Auswahl an fruchtigen Knusper-Snacks, glutenfreien Mais-Waffeln und saftigen Getreide-Riegeln

Es gibt mittlerweile auch eine große Auswahl an fruchtigen Knusper-Snacks, glutenfreien Mais-Waffeln und saftigen Getreide-Riegeln.

FruchtBar - Waffelig

Sogar zum Frühstück und Mittagessen hat FruchtBar tolle Angebote. Ob Knusper - Frühstücksherzen, die die Milch mit Erdbeerpulver rosa färben oder eine von fünf leckeren Bio-Soßen,

FruchtBar - Frühstückig

die man kinderleicht und schnell über die heißen Nudeln gibt und schon ist das Essen fertig – FruchtBar möchte Familien unterstützen und begeistert bis heute immer mehr Eltern und Kinder.

Natürlich stammen alle Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft und sind frei von Zuckerzusatz und anderem Schnickschnack.

Upcycling – Programm

FruchtBar ist stolz darauf, der innovativste Anbieter von Bio-Pürees und Bio-Snacks zu sein, sieht sich aber auch in der Verantwortung für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.

Deshalb bietet der Quetschie - Hersteller seit fast 10 Jahren seinen Kunden an, die leeren Quetschbeutel an die Firma zurück zu schicken, um sie dann in Kooperation mit verschiedenen Behindertenwerkstätten zu kunterbunten Taschen und Mäppchen upcyceln zu lassen. So konnten bisher schon fast 2,5 Millionen Quetschbeutel vernäht und viele kleine und große Kunden glücklich gemacht werden. Die fertigen Upcycling-Produkte schickt FruchtBar dann kostenlos an die fleißigen Sammler zurück.

Möchtest Du auch Deine leeren FruchtBar – Quetschies in eine bunte Tasche verwandeln lassen? Dann findest Du hier alle Informationen zum beliebten Upcycling – Programm.

10% Rabatt auf Alles - Exklusiv für Kinderzeit Leser!

VIEL SPAß BEIM AUSPROBIEREN!

Kostenloses E-Book: „Haus der kleinen Forscher“ bringt digitales Know-how in Kitas und Grundschulen

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Passen digitale Medien zum Entdecken und Forschen? Auf jeden Fall, sagt die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Im neuen Bildungsangebot „MINT geht digital – entdecken und forschen mit digitalen Medien“ erhalten Erzieherinnen und Erzieher sowie Grundschullehrkräfte Impulse, wie sie digitale Medien sinnvoll in ihrem pädagogischen Alltag einsetzen können. Das kostenfreie E-Book mit Hintergrundwissen und Praxisanregungen ist ab sofort online.

 Den Ausflug in den Wald mit der Digitalkamera dokumentieren, Bodenproben unter einem digitalen Mikroskop betrachten oder per App die Forschungsergebnisse als Diagramm darstellen: „MINT geht digital“ setzt im Alltag der Kinder an und berührt alle MINT-Bereiche, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Basierend auf aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis zeigt die Stiftung in einem E-Book sowie in einem Webinar und einem interaktiven Vortrag, warum digitale Medien und frühe MINT-Bildung gut zusammenpassen und auf was Pädagoginnen und Pädagogen als Lernbegleitung beim Entdecken und Forschen mit digitalen Medien achten können. In einem Online-Forum können Interessierte außerdem Erfahrungen austauschen, untereinander und mit Mitarbeitenden der Stiftung.

 „Digitale Medien können Kindern und auch den Pädagoginnen und Pädagogen ganz neue Perspektiven auf die Welt eröffnen. Dabei sollen digitale Medien analoge Erfahrungen aber nicht ersetzen, sondern ergänzen, erweitern und intensivere Lernprozesse innerhalb des MINT-Bildungsprozesses ermöglichen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. „Ein wichtiger Schritt, um Kinder schon in Kita und Grundschule in der digitalen Welt zu unterstützen.“

Zum neuen Bildungsangebot „MINT geht digital – entdecken und forschen mit digitalen Medien“ gehören:

 

Kostenfreies Kochbuch „Familienküche“ für das Kochen mit der Familie, in Kita oder Schule

Mit dem digitalen Kochbuch „Familienküche“ können Sie als ErzieherInnen Eltern unterstützen und ermutigen, sich mit ihren Kindern in die Küche zu wagen. So sammeln Kinder wertvolle Erfahrungen an Topf und Schneidebrett. Gemeinsam Lebensmittel entdecken, schnippeln, rühren und genießen steht im Vordergrund des digitalen Kochbuchs. Deshalb eignet es sich auch für das pädagogisch angeleitete Kochen mit Kindergruppen in Kita, Grundschule und Hort. Das Kochbuch der Sarah Wiener Stiftung und BARMER enthält Rezepte und Wochenpläne auf 127 Seiten und kann von Ihnen kostenfrei heruntergeladen werden. Entstanden ist es während Bildungseinrichtungen aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen waren. Um Familien in dieser Zeit bei der Essensplanung zu unterstützen und Kinder für vielfältige Ernährung zu begeistern, startete die Ich kann kochen!-Familienküche.

Die 80 Rezepte bieten Kochspaß für Groß und Klein: Mit wenigen und variablen Zutaten, einfachen und wiederkehrenden Arbeitsschritten sind die Rezepte alltagstauglich und besonders für das gemeinsame Kochen mit Kindern geeignet. So können schon die Jüngsten auf den Geschmack einer ausgewogenen Ernährung kommen. Denn selbst kochen ermutigt Kinder, Lebensmittel mit allen Sinnen zu entdecken und auch mal etwas Neues zu probieren. Ob herzhafte vegetarische Paella oder süße Rhabarber-Küchlein – die Wochenpläne erfüllen die Anforderungen an eine vollwertige Ernährung, sind bezahlbar und gelingen sicher. Beliebte Klassiker wie Fischstäbchen und Pizza wurden neu aufgelegt. Das Kochbuch liefert Ihnen auch neue Ideen: Wie wäre es zum Beispiel mal mit Gurken-Möhren-Lollis mit Dip oder Gemüse-Grieß-Schnitten?

Zum gemeinsamen Kochen reichen die üblichen Küchenutensilien, viele Zutaten lassen sich je nach saisonalem und kulturellem Bedarf abwandeln und die Rezepte decken Frühstück, Zwischenmahlzeit, Mittag- und Abendessen ab. Zusätzlich gibt es noch eine Anleitung für Sie, um eigene Wochenpläne zu erstellen.

Familienküche | So geht's: Fischstäbchen machen mit Sarah Wiener | ICH KANN KOCHEN!

Über "Ich kann kochen!"

Mit Ich kann kochen! bieten Sarah Wiener Stiftung und BARMER pädagogischen Fach- und Lehrkräften in ganz Deutschland Präsenz- und Online-Fortbildungen an, um sie für das Kochen mit Kindern in Kitas, Schulen, Horten oder der Tagespflege zu qualifizieren. Die Initiatorinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder frühestmöglich für eine vielseitige Ernährung zu begeistern – Hand in Hand mit Erzieherinnen und Lehrerinnen. Aufgrund der Corona-Pandemie bietet die Initiative derzeit ausschließlich Online-Fortbildungen an. Vorkenntnisse sind für die Einstiegsfortbildung nicht erforderlich – jede/r, der/m das Thema Ernährung in ihrer/seiner Einrichtung wichtig ist, kann mitmachen.

Anmeldung unter: ichkannkochen.de/mitmachen

 

Podcasts für Pädagog*innen: Serial Dads

Photo by BBC Creative on Unsplash

 

Es gibt nicht nur unzählige Familien-Podcasts über Erziehungsfragen oder die Rolle als Mutter oder Vater, sondern auch Formate von "echten" Pädagogen.  Unser Tipp ist diesmal der Kinderserien-Podcast Serial Dads. Darin sprechen zwei Väter über aktuelle und vergangene Kinderserien. Gerade für Erzieher*innen ohne eigene Kinder oder mit älteren Kindern ist der Podcast eine gute Gelegenheit, die Welt von Paw Patrol, Super Wings und Co besser kennenzulernen.

Über den Podcast:

Zwei Kinder der 90er Jahre, die trotz der eindrücklichen Warnung ihrer Eltern, vom zu vielen Fernsehen, eckige Augen zu bekommen, keine Kinderserie ausgelassen haben, sind nun inzwischen selbst Väter von Jungs im Kindergartenalter. Birk Grüling und René Weinmann treibt nur ein Thema um: Kinderserien! In ihrem neuen Podcast „Serial Dads“ geben die beiden überraschende und unterhaltsame Einblicke in die bunte Welt der Kinderserien und diskutieren nicht nur die Helden ihrer Söhne, sondern schauen auch auf die Lieblingsserien ihrer eigenen Kindheit. Experten, Serienjunkies und prominente Gäste gesellen sich in regelmäßigen Abständen zu den beiden Vätern, um die neuesten Trends zu diskutieren und in in Erinnerungen zu schwelgen. 

So klingen die Serial Dads

Tipp: #netzkinder - Online Mediencamp 2020/2021

Kelly Sikkema

Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf, doch wirklich kindgerechte digitale Angebote, Beteiligungs- und Teilhabemöglichkeiten für Kinder gibt es nur wenige. Wie müssen kindgerechte Räume im Netz aussehen und sich weiter entwickeln? Wie können diese gemeinsam und aktiv gestaltet werden?

Diesen Fragen soll auf dem #netzkinder - Online Mediencamp 2020/2021 nachgegangen werden. Das Camp wird von Seitenstark, der Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten, organisiert und durchgeführt. Das Camp bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch und für gemeinsames Lernen in zwei Online-Communities und einer Welbtalk-Reihe. Zudem gibt es sogenannte „Flipped-Angebote“ zur Inspiration und zum Selbstlernen. Die Teilnehmenden entwickeln Ideen, tauschen sich über spannende und kreative Aktivitäten aus und planen zukunftsweisende Projekte.

Alle Medienschaffenden aus dem Bereich digitaler Kindermedien und Interessierte aus Erziehung, Bildung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind herzlich eingeladen, beim Online Mediencamp mitzumachen! Das Mediencamp startet mit einem Warm-Up am 13. Oktober 2020. Dort gibt es weitere Informationen zur Teilnahme und es werden erste Ideen und Fragen gesammelt. Die offizielle Eröffnung des Mediencamps folgt am 23. Oktober 2020 mit einer Eröffnungsrede und Gesprächsrunden im Livestream.

Alle Informationen rund um das Mediencamp gibt es auf der Veranstaltungsseite: seitenstark.de/mediencamp

Sebastian Kauer, Vorstand Seitenstark e.V. zum #Netzkinder Onlinecamop