„SpielRäume schaffen“ knackt Eine-Million-Euro-Marke

Bei dem Projekt „SpielRäume schaffen“ gab es vorab eine umfangreiche Schülerbeteiligung. Hier konnten die Schüler Ideen für die Neugestaltung des Schulhofs einbringen. 

„Die Gemeinschaftsaktion ‚SpielRäume schaffen‘ trägt wesentlich dazu bei, aus Bremen eine kinderfreundliche bespielbare Stadt zu machen. Gerade Kinder, die in Städten aufwachsen, brauchen öffentliche Freiräume, in denen sie frei spielen, sich ausprobieren und die Natur entdecken können. Denn Kinder haben ein Recht auf Spiel. So entdecken sie die Welt. Wir freuen uns sehr, mit der Gemeinschaftsaktion in Bremen nun Projekte für insgesamt über eine Million Euro gefördert zu haben. Wichtigster Aspekt der Projekte bleibt dabei immer die Beteiligung der Kinder. Denn sie sind Expertinnen und Experten, wenn es ums Thema Spielen geht“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das freie Spiel, draußen, im Wohnumfeld oder in der Natur, wird für Kinder immer unerreichbarer“, erklärt Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann. „Dabei belegen viele Untersuchungen den hohen Stellenwert, den das spontane freie Spiel draußen für die geistige und motorische Entwicklung von Kindern hat. Wir sind gut beraten, Kindern diese Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wer die Stadt noch mit Kinderaugen betrachten kann, muss einräumen: Ohne den Fonds wäre sie ein ganzes Stück grauer.“

Seit 1997 unterstützt der Fonds Anwohner- und Elterninitiativen in Bremen dabei, wohnortnahe Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im öffentlich zugänglichen Raum zu schaffen. Seit Bestehen des Förderfonds wurden knapp 400 Anträge für 270 Projekte bewilligt. Außer der nun erreichten einer Million Euro konnten aus den jeweiligen Eigenmitteln der Antragsteller sowie aus Drittmitteln insgesamt über 5,7 Millionen Euro für Spielraumprojekte akquiriert und für die Kinder und ihr Recht auf Spiel eingesetzt werden.

Auch im neuen Jahr möchte die Gemeinschaftsaktion wieder viele Projekte fördern. Anträge an den Förderfonds können von Anwohner- und Elterninitiativen gestellt werden, außerdem von Sportvereinen, Kirchengemeinden, Schulvereinen, Kindergruppen und Kitas, die ihr Außengelände öffentlich zugänglich machen und so die jeweiligen Stadtteile mit Spielflächen bereichern. Unterstützung und Beratung sowie weitere Informationen gibt es beim Verein SpielLandschaftStadt e.V. www.spiellandschaft-bremen.de.

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