Neue Mitmach-Ausstellung bei Zinnober in Hannover

Begleitmaterialien für Erzieher und Lehrer

Vor fünf Jahren hat das Kindermuseum Zinnober seine eigenen Räume in Linden bezogen. Dort wurden mittlerweile bereits zehn verschiedene Mitmach-Ausstellungen präsentiert. Das thematische Spektrum reichte von Kommunikation über mathematische Phänomene bis hin zu traditionellen Handwerksformen. Der Umgang mit allen Themen ist experimentell, spielerisch und kreativ. Mitmachstationen laden zum Ausprobieren ein. Die Kinder begreifen Inhalte mit allen Sinnen.

In den vergangenen fünf Jahren besuchten rund 70.000 Kinder und Erwachsene das Kindermuseum Zinnober. Unter der Woche kommen viele Gruppen aus Kindertagesstätten und Schulen, sonntags sind vor allem Familien zu Gast - mitunter platzen die Ausstellungsräume aus allen Nähten.

Die elfte Mitmach-Ausstellung mit dem Titel „Echt jetzt?! - Kann das wahr sein?“ widmet sich ab 12. Mai unter anderem folgenden Fragen: Was ist echt und was ist eine Fälschung? Wieso sagen wir manchmal nicht die Wahrheit? Wie täuschen Pflanzen und Tiere andere Lebewesen? Welche Tricks wenden Zauberer an? Wann ist schummeln erlaubt? Was sind eigentlich Fake-News?

Die Besucher begeben sich auf eine eher vergnügliche denn moralische Reise durch die Welt der Illusionen und Fiktionen. Zu erleben sind 14 Mitmach-Stationen, darunter ein Ames-Raum, der von Studierenden der Architekturfakultät Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Schmid-Kirsch gebaut wurde und eine faszinierende optische Täuschung hervorruft. Außerdem gibt es Illusionsbilder, verschiedene Spiegeleffekte, einen Pinocchio-Briefkasten für Lügengeschichten und ein virtuelles Labyrinth, das mit einer VR-Brille durchlaufen wird.

Weitere Infos unter www.kindermuseum-hannover.de und telefonisch unter 0511/89 73 34 66.

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