Neue Studie über Männer in Kitas

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Dabei wünschen sich Eltern wie pädagogische Fachkräfte mehr männliche Erzieher in den Kindertageseinrichtungen. Über 98 Prozent der Fachkräfte sind der Auffassung, dass es (viel) mehr Männer in Kindergärten und Horten geben sollte, sowie 84 Prozent, dass dies so auch in Kinderkrippen der Fall sein sollte. Auch die Mehrheit der Eltern ist der Auffassung, dass mehr Männer in Krippen (52 Prozent), in Kindergärten (57 Prozent) und in Schulhorten (62 Prozent) arbeiten sollten.
Beide Gruppen (Fachkräfte über 90 Prozent, 78 Prozent der Eltern) meinen, dass männliche Erzieher für die Entwicklung von Kindern wichtig sind. 62 Prozent aller befragten Eltern finden, dass die Politik sich dafür einsetzen sollte, mehr männliche Erzieher für Kitas zu gewinnen. 
Dennoch: Für weibliche Fachkräfte in Kitas ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag die Normalität (91 Prozent), nicht aber für Männer, von denen nur 77 Prozent einen unbefristeten und 23 Prozent einen befristeten Arbeitsvertrag haben. 
Hier gibt es laut Studie eine systematische Ungleichbehandlung von Frauen und Männern. Die Ursache dafür sieht der Autor der Studie, Prof. Dr. Carsten Wippermann, unter andrem darin, dass Männer „allein aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit ... einem höheren Verdächtigungs- und Misstrauensrisiko ausgesetzt (sind) als Frauen.“
Die Studie „Kitas im Aufbruch – Männer in Kitas“ widmet sich noch weiteren Aspekten. Sie beleuchtet die Rolle von Kitas aus Sicht von Eltern und pädagogischen Fachkräften.

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