Digitaler Kindergarten in Corona-Zeiten

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

 

Alle Kindertagesstätten, Kindergärten und Betreuungsangebote von Tagesmüttern wurden im Zuge der Corona-Pandemie geschlossen. Nur eine Notbetreuung für Eltern mit systemrelevanten Berufen besteht noch. Fünf Wochen ohne Kita sind eine große Herausforderung für viele Eltern (und natürlich auch die Kinder). In der Kita Zauberwind will man die Familien in dieser Zeit etwas unterstützen. Martin Mucha und sein Team produzieren nun täglich Video-Inhalte für die Kinder zuhause – unter anderem einen digitalen Morgenkreis. 

Experiment Homekindergarding

Auch wenn die Schule sich durchaus noch digital bewegen kann, gibt es vereinzelte digitale Angebote für die Schüler*innen, die zu Hause lernen wollen. Bei Kindern im Kita-Alter sieht es da schon schwieriger aus. Digitale Impulse die Kindern in der frühen Kindheit sollten ausgewogen und in Balance zu analogen Reizen stehen. Dazu kommt das digitale Medien eher selten in den Kita-Alltag integriert werden. D.h. die Kinder kennen digitale Medienerfahrung in der Folge wenig bis gar nicht.

"Wir sollten digital als Chance begreifen, um auf kreativen Wegen, neue Erfahrungsräume für unsere Kinder zu öffnen" – Martin Mucha.

Das Team von der Kita Zauberwind hat aus der Not eine digitale Tugend gemacht und bietet nun täglich Video-Inhalte für die Kinder in den Familien zu Hause an. Die Erzieher*innen produzieren dabei Videos von …

  • Morgenkreisen
  • Bewegungsspiele
  • Fingerspiele
  • Kinderlieder
  • Reime
  • usw.

Hier könnt ihr euch die Video-Inhalte der Kita-Zauberwind ansehen.

 

Der Gefühlssmiley der Kita Zauberwind
Über seine Idee und die ersten Erfahrungen spricht Kita-Leiter Martin Mucha auch im neuen Digikids-Podcast

Zurück