2018

Die ganze Welt der Bildung

didacta Bildungsmesse vom 20. bis 24. Februar in Hannover

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Die didacta 2018 in Hannover ist die Messeplattform, auf der sich Besucher effizient und zielgerichtet über die Aspekte des lebenslangen Lernens informieren können – von der frühkindlichen Erziehung über die schulische Bildung bis hin zu beruflichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein besonderer Fokus wird auf dem Ausstellungsschwerpunkt didacta DIGITAL und den Implikationen digitaler Technologien für das Bildungswesen liegen.

Die Ausstellungsbereiche der didacta 2018 in Hannover im Überblick:

Vom 20. – 24. Februar 2018 auf dem Messegelände Hannover

Fotos: didacta

Ich kann kochen!-Fortbildungen – kostenfrei und bundesweit

Jetzt zum Genussbotschafter schulen lassen

Foto: © Sarah Wiener Stiftung | Thomas Panzau

Zehn Jahre Sarah Wiener Stiftung - im Einsatz für gesunde Kinder

Seit zehn Jahren begeistert die Sarah Wiener Stiftung gemeinsam mit der Barmer Kinder für eine ausgewogene Ernährung. Das Besondere: Die Stiftung setzt auf praktische Erfahrung und holt Pädagogen und Kinder ab drei Jahren in die Küche. Ziel ist es, dass Kinder Spaß an vielseitiger Ernährung haben und lernen, sich selbst schmackhafte Gerichte zuzubereiten.

Die Sarah Wiener Stiftung macht Erzieher und Lehrer fit für das Arbeiten mit Kindern in der Küche. Die Stiftung gibt den Pädagogen alles an die Hand, was sie brauchen, um Kochprojekte bei sich in der Einrichtung umzusetzen.

Studien zeigen Wissensmangel beim Thema Ernährung

Studien zeigen einen erschreckenden Wissensmangel beim Thema Ernährung. "Für mich gibt es nichts Wichtigeres, als sich ernähren zu können mit frischen und saisonalen Zutaten. Darum ist es essentiell, dass schon Kinder lernen, wie sie sich kleine Mahlzeiten zubereiten können. Kochen ist mehr als Nahrungsaufnahme. Kochen hat auch mit Kommunikation, Feinmotorik und Teilhabe zu tun", sagt Stiftungsgründerin Sarah Wiener.

Mehr zur Stiftung auf sw-stiftung.de

Barmer-Fördergelder für Initiative „Ich kann kochen!“

Im Jahr 2015 hat die Sarah Wiener Stiftung mit der Krankenkasse BARMER die Initiative Ich kann kochen! gestartet, um gesunde Ernährung in alle Ecken Deutschlands zu bringen. Es ist die bundesweit größte Initiative für praktische Ernährungsbildung von Kita- und Grundschulkindern.

„Immer weniger Kinder lernen, wie sie sich gesund und ausgewogen ernähren können. Wir möchten Kitas und Grundschulen daher ermuntern, den Kindern das kleine Ernährungs-ABC über unsere Initiative „Ich kann kochen!“ zu vermitteln. Dazu stellt die Barmer in diesem Jahr rund eine Million Euro an Fördergeldern im Rahmen des Präventionsgesetzes bereit“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer.

50.000 Genussbotschafter für mehr als eine Million Kinder

Bei „Ich kann kochen!“ qualifizieren Ernährungsfachleute der Sarah Wiener Stiftung Pädagogen in einer eintägigen Fortbildung zu Genussbotschaftern. Im Anschluss können sie den Kindern in ihrer Kita oder Schule beibringen, wie sie sich gesund und genussvoll ernähren, indem sie zum Beispiel einfache, frische Mahlzeiten zubereiten. In den nächsten Jahren sollen 50.000 Pädagogen ausgebildet und mehr als eine Million Kinder erreicht werden.

Anmeldung für die Fortbildung zum Genussbotschafter für Pädagogische Fach- und Lehrkräfte www.ichkannkochen.de/mitmachen/anmeldung-teilnehmer.html

Fördergelder für Nahrungsmittel

Jede Einrichtung, die einen Genussbotschafter hat und die Ernährungsinitiative bei sich etabliert, kann eine finanzielle Starthilfe von 500 Euro bei der Barmer beantragen. Das entsprechende Antragsformular ist auf der Internetseite der Barmer erhältlich. Kitas und Grundschulen können die Fördermittel einsetzen, um Lebensmittel zu kaufen. Sie sind im Rahmen der Initiative „Ich kann kochen!“ zweckgebunden.

Kitas können den Antrag herunterladen unter www.barmer.de/g100185 und Schulen unter www.barmer.de/g100179.

Mehr Informationen über die Initative auf www.ichkannkochen.de

 

Foto: © Sarah Wiener Stiftung | photothek.net

Schülerinnen belegen Brote.

Foto: © Sarah Wiener Stiftung | Thomas Panzau

Von links: Sarah Wiener und Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstand der Krankenkasse BARMER, lassen sich von den Kindern der Koch AG an der Grundschule Beim Pachthof in Hamburg Horn zeigen, wie sie Möhrencremesuppe pürieren.

Herausfordernde Gespräche gekonnt meistern

Im Berufsalltag bleibt kaum Zeit, um den eigenen Kommunikationsstil und dessen Wirkung zu analysieren und bei Bedarf neu auszurichten oder die Situationen lösungsorientiert zu reflektieren. Hier setzt eine Fortbildung am 25. Januar und 22. Februar in Alfter bei Bonn an: In dem zweitägigen Seminar will die Diplom-Sozialpädagogin Melanie Hartung den Teilnehmerinnen eine lebendige Verknüpfung von Theorieinhalten und Praxisbeispielen vermitteln. Praktische Übungen sollen ihnen helfen, kritische Inhalte konstruktiv anzubringen. Zudem sollen sie die Wirkung von Kommunikationsverhalten erfassen und sich lösungsorientiert mit dessen Wirkung und Modifikation auseinandersetzen.

Ziele der Weiterbildung

  • Mehr Sicherheit und Souveränität durch die Kombination von Theorie-Wissen und Praxis-Training in einer kleinen Gruppe erlangen
  • Selbstreflexion, Sensibilisierung und Stabilisierung durch effektives Training
  • Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens und dessen Wirkung
  • Gestärkt und motiviert zurück in den Berufsalltag zurückkehren und das Erlernte in die Praxis umsetzen

Inhalte der Weiterbildung

  • Grundlagen zur Gesprächsführung
  • Reflexion der eigenen Rolle und Situationen
  • Kritische Informationen konstruktiv mitteilen
  • Umgang mit Widerstand
  • Anwendung stärkender Methoden

Das Seminar findet am 25. Januar und am 22.02.2018 von 9.30 Uhr - 16.00 Uhr in der Kirchgasse 7 in 53347 Alfter bei Bonn statt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf zehn begrenzt. 

Die Teilnahmegebühr beträgt 279 € (+ MwSt. = 332,00 €) inklusive Kursmaterialien, Getränken, Snacks und Obst.

Nach erfolgreicher Teilnahme an beiden Seminartagen wird eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung oder auf www.raeume-der-erneuerung.de

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Mehr Kinderfreundlichkeit für die Zukunft unserer Gesellschaft

Deutsches Kinderhilfswerk fordert wirksame Maßnahmen

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„Wirksame Maßnahmen für ein kinderfreundliches Deutschland gehören auf der politischen Agenda ganz nach oben, sonst riskieren wir nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Sein Verband fordert, baldmöglichst das Grundgesetz entsprechend dem in der UN-Kinderrechtskonvention verankerten Kernprinzip des Kindeswohls zu ändern. Dazu gehört die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine Absenkung des Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre und die Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern im allgemeinen Bildungsbereich. Zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland spricht sich das Deutsche Kinderhilfswerk für einen Bundesweiten Aktionsplan aus, der mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet ist und ressortübergreifend an allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern ansetzt.

Um die Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verbessern, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, den Vorrang des Kindeswohls auch für Flüchtlingskinder konsequent umzusetzen. Dazu sollte nicht zuletzt ein gesetzlicher Anspruch auf familiäres Zusammenleben für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge anerkannt werden.

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