Mai 2021

Digitale Umweltbildungsangebote der Berliner Stadtreinigungsbetriebe

Berliner Stadtreinigung (BSR)
Als kommunales Entsorgungsunternehmen engagieren sich die Berliner Stadtreinigungsbetriebe schon länger in der Umweltbildung für Kita-Kinder. Es gibt Bildungsmaterialien und Erlebnistage zu Themen wie Abfallvermeidung, Mülltrennung oder Sauberkeit in der Stadt. Zusätzlich gibt es nun auch kostenloses digitales Material für Familien und Kitas. Erklärtes Ziel ist es, schon Kleinkinder für eine möglichst abfallarme Gesellschaft zu sensibilisieren.
 
Es gibt hier Hörspiele, kindgerechte Broschüren mit Informationen zur Mülltrennung oder sogar ein kostenloses Pixibuch zum Download. Besonders gut gefallen uns auch die Videos zu Bastelideen aus Abfall. 
 
 
 Die Programme sind mit Pädagog: innen und Sprachwissenschaftlern konzipiert. Sie folgen den Leitlinien des Berliner Bildungsprogrammes für Kindertagesstätten und den Lehrplänen Berliner Grundschulen sowie den Kriterien der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“.  Zudem sind die Medien mit dem Ziel der alltagsintegrierten Sprachbegleitung entwickelt worden.
 

BSR-Basteltipp: Müllauto aus Tetrapack

Forschung: Medienkompetent von klein auf

Universität Würzburg

Wie bereits Kindergartenkinder fit im Umgang mit Medien werden können: Das untersuchen Teams der Psychologie der Unis Chemnitz und Würzburg gemeinsam in einer Onlinestudie. Dafür werden noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Kinder wachsen heutzutage in einer Umgebung auf, in welcher Medien allgegenwärtig sind. Die letzten Monate Homeoffice und Homeschooling haben zudem gezeigt, welche große Bedeutung mediale Bildung bereits ab dem Kindesalter hat und auch in Zukunft haben wird. Doch Kinder kommen nicht mit einer Medienkompetenz auf die Welt, sondern müssen diese im Verlauf ihrer Entwicklung erst erwerben.

Diesem Thema widmet sich ein Forschungsteam der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg und der Technischen Universität Chemnitz (TUC) in dem gemeinsamen Forschungsprojekt „mediale Zeichenkompetenz im Kindergartenalter“. Die Leitung liegt bei Professorin Gerhild Nieding (Entwicklungspsychologie, JMU) und Professor Peter Ohler (Medienpsychologie, TUC).

Ziel des Projektes ist es, eine Fördermaßnahme für die Medienkompetenz von Kindergartenkindern zu entwickeln und zu evaluieren, welche die Entwicklung eines kompetenten Umgangs mit Medien von Anfang an unterstützt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Auswirkungen auf den Schulerfolg

Als allgemeine Medienkompetenz bezeichnet man die Fähigkeit, Medien selbstbestimmt, verantwortlich und kritisch zu nutzen und zu verstehen. Das Kinderwelten zunehmend auch Medienwelten sind, sieht man unter anderem daran, dass schon Kleinkinder im Schnitt täglich 30 Minuten fernsehen und ab sechs Jahren fast alle Kinder Internetnutzer sind.

„Bereits im Kindergartenalter können Kinder einen wichtigen, ersten Grundbaustein der Medienkompetenz erwerben. Dieser wird mediale Zeichenkompetenz genannt und umfasst das Verständnis von in Medien verwendeten Zeichen. Mediale Zeichen sind beispielsweise Sprechblasen in Comics, Symbole auf Landkarten aber auch Schnitttechniken beim Film“, erklärt Marie Sophie Hunze, wissenschaftliche Mitarbeiterin aus dem Team der JMU.

Die Forschungsgruppen um Nieding und Ohler konnten bereits nachweisen, dass mediale Zeichenkompetenz Einfluss auf die späteren Schulleistungen hat. Wer demnach bereits im Kindergarten eine hohe Medienkompetenz aufweisen kann, hat auch höhere mathematische und schriftsprachliche Fähigkeiten in der Grundschule. Dies erklärt das Team damit, dass alle diese Fähigkeiten zeichenbasiert sind und dadurch zusammenhängen.

 

Kinder für Studienteilnahme gesucht

Um diesen positiven Effekt zu maximieren und Kinder optimal im Umgang mit Medien zu schulen, wurde im Forschungsprojekt eine Fördermaßnahme entwickelt. Diese besteht aus einer App mit zehn Lernspielen zur medialen Zeichenkompetenz und kann von Kindergartenkindern selbstständig durchgeführt werden. Begleitet werden die Kinder dabei durch die Figur „Kora Koala“. Sie erklärt den Kindern die Aufgaben, gibt Feedback und hilft bei den Fragen.

Neben einem grundlegenden Medienverständnis wird den Kindern auch Wissen zu speziellen Themen wie Werbung oder Emotionen in Medien vermittelt. Berücksichtigt werden dabei sowohl klassische Medien wie Bücher, Bilder, Comics oder das Radio als auch neue Medien wie Tablets, Smartphones und Computer.

Das Ziel dieses Projekts ist es, die Kinder im Umgang mit medialen Zeichen durch spielerische und interaktive Fördermaßnahmen fit zu machen. Außerdem sollen die Lernspiele evaluiert werden, um langfristig in deutschen Kindergärten eingesetzt zu werden. „Des Weiteren hilft es uns, Erkenntnisse über entwicklungspsychologische Prozesse im Umgang mit Medien zu gewinnen. Um dies zu erreichen, werden aktuell noch Kinder für die Teilnahme gesucht“, so Hunze.

 

Kontaktlose Onlinestudie mit spielerischem Charakter

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wird die Studie digital über Videokonferenzen zu Hause durchgeführt. Teilnahmevoraussetzung ist, neben der technischen Komponente eines Endgerätes mit Mikrofon und Kamera, die Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder in der Studie zu begleiten.

Die Durchführung erstreckt sich über eine Dauer von fünf bis sechs Wochen. Innerhalb dieser Zeit wird es sowohl Einzeltermine geben, in denen die Kinder spielerische Aufgaben absolvieren als auch eine Phase, in der die Kinder selbstständig die Lernspiele zur medialen Zeichenkompetenz durchführen. Hunze: „Unsere ersten Rückmeldungen zeigen, dass Kinder bei der Bearbeitung der Aufgaben viel Spaß haben. Als Dankeschön für die Teilnahme an der Studie erhält jeder ein kleines Präsent sowie ein Medienzertifikat.“
Nähere Informationen über die Studie sowie die Möglichkeit sich für eine Teilnahme anzumelden, gibt es auf der Homepage des Projektes:

https://www.tu-chemnitz.de/phil/imf/mp/mzk/

Forscheridee des Monats: Papplabyrinth

© Tim Brackmann / Stiftung Haus der kleinen Forscher

Am 16. Juni 2021 ist „Tag der kleinen Forscher“. In diesem Jahr dreht sich bei dem Aktionstag alles um einen wichtigen und besonders bei Kindern beliebten Werkstoff: das Papier. Unter dem Motto „Papier – das fetzt!“ entdecken Mädchen und Jungen die Eigenschaften und Fähigkeiten von Papier noch einmal neu. Im Mai können sie ein Papplabyrinth bauen.

Papplabyrinth

Labyrinthe faszinieren Kinder wie Erwachsene. Nahezu jede bzw. jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie schnell man darin die Orientierung verlieren kann – sei es auf dem Papier oder in einem echten Irrgarten aus Büschen und Hecken.

Material:

  • Große Pappen
  • Kartons

  • Malerkrepp

So geht’s:

Um fürs Forscherfest ein begehbares Labyrinth selbst herzustellen, müssen über längere Zeit große Pappen und Kartons gesammelt werden, die Eltern oder ein benachbarter Laden können hier sicher unterstützen.

Nehmen Sie vorab mit den Mädchen und Jungen verschiedene Labyrinthe unter die Lupe. Oft finden sie sich in Kinderzeitschriften, auch im Internet gibt es viele Vorlagen. Vielleicht können Sie vorab bereits gemeinsam einen Irrgarten besuchen und erkunden? Wo ist der Anfang, wo das Ende des Labyrinths? Entdecken die Kinder auch Wege, die in einer Sackgasse enden?

Im Außengelände oder der Turnhalle können die großen Pappkartons mit Malerkrepp für das Forscherfest aneinandergereiht werden. Es lässt sich daraus z. B. ein langer Schlauch fertigen, durch den die Mädchen und Jungen zur Begrü.ung am Aktionstag hindurchkrabbeln können – dafür müssen jeweils Boden und Deckel des Kartons vorab entfernt werden. Auch ein paar „Fenster“ oder „Notausgänge“ sollten als Orientierungshilfe und für die Luftzufuhr hineingeschnitten werden. Oder Sie stellen die Kartons nebeneinander auf und entfernen nur die Deckel. Um nun von einem in den nächsten Karton weitergehen zu können, werden in die Seitenwände jeweils Tunnel-Löcher geschnitten. Haben die Kinder noch andere Ideen für den Bau?

Überlegen Sie miteinander, wie der Weg gestaltet werden soll. Wo sollen Abzweigungen entstehen, wo Sackgassen? Führen mehrere Wege ins Ziel oder nur einer?

Wissenswertes:

Papier gestaltet übrigens auch echte Wohnräume: Es wird in der Architektur und im Bauwesen als Werkstoff genutzt und beispielsweise zur Schall- und Wärmedämmung eingesetzt

Tag der kleinen Forscher

Am 16. Juni 2021 ist „Tag der kleinen Forscher“. In diesem Jahr dreht sich bei dem Aktionstag alles um einen wichtigen und besonders bei Kindern beliebten Werkstoff: das Papier. Unter dem Motto „Papier – das fetzt!“ entdecken Mädchen und Jungen die Eigenschaften und Fähigkeiten von Papier noch einmal neu. Papier ist aus dem Alltag von Kindern nicht wegzudenken: Gefaltet, zerrissen, zusammengeknüllt – schon im jüngsten Alter sammeln Kinder Erfahrungen mit diesem Werkstoff. Später nutzen Mädchen und Jungen Papier, um darauf zu schreiben und zu zeichnen oder um daraus dekorative Objekte und raffinierte technische Konstruktionen zu gestalten. Papier bietet unzählige Möglichkeiten, unterschiedlichste Basiskompetenzen von Kindern zu stärken – Möglichkeiten, auf die der „Tag der kleinen Forscher“ 2021 aufmerksam machen möchte.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

8x Spieleset: Tierischer Spielspaß von Zoch

Tierischer Spielspaß von Zoch: „Da bockt der Bär“ und „Da ist der Wurm drin“

Bei „Da bockt der Bär“ von Zoch, das für zwei bis fünf Spieler ab fünf Jahren geeignet ist, verwandelt sich die Spielfigur im Handumdrehen. Und so wird aus dem Bär eine Maus, und genauso schnell ein Bock daraus. Bei dem Würfelwettrennen entscheidet der eine Spieler, ob die Spielfigur des anderen agil wie eine Maus, flott wie ein Bock oder sprunghaft wie ein Bär vorwärtskommt. Video zum Spiel anschauen

Ein Wettrennen der Würmer veranstalten zwei bis vier Spieler ab vier Jahren bei „Da ist der Wurm drin“ von Zoch. Dabei lässt jeder einen Wurm im Erdboden des dreilagigen Spielplanes verschwinden. Mit dem Farbwürfel ermitteln sie, wie lang sich der eigene Wurm beim Graben machen darf oder wer zuerst am Guckloch ankommt. Video zum Spiel anschauen

Die Verlosung ist am 26. Juni 2021 abgelaufen.

Kinderzeit-Podcast: Wie erhält man sich die kindliche Neugier?

WDR/ Annika Fußwinkel

Kinderzeit – der Kita–Podcast für Erzieher:innen in Krippe, Kindergarten und Schule

Zu Gast in dieser Folge unseres Kinderzeit-Podcasts ist Tanja Mairhofer von der Sendung mit dem Elefanten. Mit der sympathischen Moderatorin spricht Kinderzeit-Redakteur Birk Grüling über Wissensfragen für Kinder, Quatsch-Yoga und kindliche Neugier. Viel Spaß beim Hören!

Kinderzeit-Podcast: Wie erhält man sich die kindliche Neugier? Zu Gast: Tanja Mairhofer

Diese Folge wird euch präsentiert von Betzold.de – seit 50 Jahren der Experte für Kindergarten, Kita, Krippe und Schule. https://www.betzold.de

Shownotes:

Die Homepage von Tanja Mairhofer

http://www.tanja-mairhofer.de/

Sendung mit dem Elefanten

https://www.wdrmaus.de/elefantenseite/

Den Kinderzeit-Newsletter abonnieren

https://www.kinderzeit.de/newsletter.html

Diese Folge wird euch präsentiert von Betzold.de – seit 50 Jahren der Experte für Kindergarten, Kita, Krippe und Schule.

Die Bewegungs-Bären: Bewegen, Raten – und ein Spiel gewinnen!

15x ein Bewegungsspiel aus der Reihe Spielend Neues Lernen von Ravensburger

Bärenstarke Bewegung vor dem Winterschlaf

Die kleinen Bären toben sich vor dem Winterschlaf noch einmal so richtig mit einem lustigen Spiel aus: Wer errät ein Motiv anhand von vorgeführten Bewegungen der Mitspieler? Je eindeutiger die Pantomime, umso besser, denn parallel rückt der Wintereinbruch immer näher. Schaffen es die Kinder gemeinsam, ihre Bären vor dem ersten Schnee in ihre Höhle zu bringen?

Für das Bewegungsspiel schlüpfen die Kinder in die Rolle der drolligen Tiere. Abwechselnd hat eines von ihnen die Bären-Ohren mit der für ihn unsichtbaren Motivkarte auf. Die anderen versuchen sich als Pantomimen und werden aktiv: Da schwingen die Kinder zum Beispiel ausladend die Arme auf unsichtbare Trommeln, balancieren auf einem Bein, den Arm zum geschwungenen Hals geformt wie ein Flamingo. Oder sie greifen sichtlich angestrengt wie ein Kletterer mit den Händen nach oben. Rät der jeweilige Rate-Bär richtig, gibt es einen Gewinnpunkt für die Kinder. Liegt er daneben, gewinnt die Schneeflocke, die auf dem kleinen Spielplan unerbittlich näher rückt. Schaffen es die Kinder gemeinsam, die Bären vor Wintereinbruch in ihre Höhle zu bringen?

Die Bewegungsbären sind ein lustiges Bewegungsspiel aus der Reihe Spielend Neues Lernen von Ravensburger. Es ist für zwei bis sechs Kinder zwischen drei und sechs Jahren geeignet. Mit dem Spiel können sie ihre Motorik und das Körpergefühl auf spielerische Weise schulen. Ein gutes Körpergefühl wirkt sich positiv auf die Selbstwahrnehmung aus und unterstützt das Selbstvertrauen der Kinder. Die fantasievollen Bewegungsübungen verbessern darüber hinaus die Vorstellungskraft und Ausdrucksfähigkeit. Und durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen mit einfachen und komplexeren Motivkarten können sich die Kinder mit diesem Spiel individuell steigern.

Die Bewegungs-Bären
aus der Ravensburger Lernspielreihe Spielend Neues Lernen
von Janet Kneisel

für 2 bis 6 Kinder 
von 3 bis 6 Jahren

für (UVP) 14,99 Euro seit Januar 2020 im Handel

Die Verlosung ist am 20. Juni 2021 abgelaufen.

Neues digitales Verkehrssicherheitsangebot für Kind und Verkehr

Screenshot DVR

Ein Bild – viele Informationen – gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein neues digitales Angebot zur Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr entwickelt. Das interaktive „Kind und Verkehr - Infobild“ richtet sich an Eltern, Erzieherinnen, Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer.

Kostenlos über alle digitalen Endgeräte nutzbar
Das kostenfreie Angebot für alle digitalen Endgeräte macht sich die aus Kinderbüchern bekannte Darstellungsform des Wimmelbildes zunutze. Es lädt ein zu einer unterhaltsamen und informativen Auseinandersetzung mit der Verkehrssicherheit von Kindern.

Spielerisch über Verkehrssicherheit von Kindern informieren
Wie bereite ich mein Kind auf die eigenständige Teilnahme am Straßenverkehr vor? Darf ich mein Kind mit dem Fahrrad auf dem Gehweg begleiten? Wie kann ich ein Baby sicher im Auto befördern?
Antworten auf diese und weitere Fragen finden Eltern, Lehrer und Lehrerinnen, Erzieher und Erzieherinnen hinter den 17 Szenen, die auf dem Bild dargestellt sind. Sie thematisieren die zentralen Aspekte der Verkehrsteilnahme von Kindern, zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto.

Einfache Handhabung, nutzliche Tipps und Hinweise per Klick
Durch einen Klick mit dem Cursor lassen sich die einzelnen Szenen vergrößern und dazu gehörende Hintergrundinformationen abrufen. Neben erklärenden Fotos und Filmsequenzen gibt es nützliche Tipps, Hinweise und Links zu Broschüren. So lässt sich mit viel Spaß die komplexe Welt des Straßenverkehrs entdecken.

Das interaktive „Kind und Verkehr - Infobild“ ist ab sofort kostenlos über alle digitalen Endgeräte abrufbar unter:
https://www.dvr.de/kind-und-verkehr-infobild

Mehr über die Verkehrssicherheit mit Kindern

Kind und Verkehr ist ein Programm, das sich an Erwachsene, an Eltern aber auch Betreuerinnen und Betreuer in Kitas und Kindergärten richtet. Es ist vor allem die Aufgabe von Eltern als Autofahrer und als Vorbilder, Kinder im Straßenverkehr vor Schaden zu bewahren.

Mehr zu Programm Kind und Verkehr

Mehr zum Fachthema: Verkehrssicherheit für Kinder

Der Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) wurde 1969 gegründet. Aufgrund der stetig wachsenden Zahl getöteter und schwerletzter Verkehrsteilnehmender entschied u.a. der damalige Bundesverkehrsminister Georg Leber, dass es notwendig sei, Ressourcen zu bündeln und wirksame Maßnahmen zu entwickeln und zu koordinieren, um den Straßenverkehr für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer zu machen – die künftige Aufgabe des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).

Mehr über den Deutschen Verkehrssicherheitsrats

Praxisbeispiel: Digitale Wege sollen Kommunikation mit Eltern erleichtern

Tim Douglas von Pexels

Der Evangelische Kindertagesstättenverband Hamburg hat ein sechsmonatiges Pilotprojekt gestartet, bei dem eine App die Kommunikation mit Eltern erleichtern und verbessern soll. Die App wird zunächst in 28 Kitas sowie drei Ganztagsstandorten (Nachmittagsbetreuung an Schulen) eingeführt. Der Verband entschied sich für den dänischen Anbieter Famly. Eine Voraussetzung für die Nutzung der App ist die Ausstattung möglichst jeder Gruppe mit einem Tablet. Damit machen die Träger einen großen Schritt in der Digitalisierung. 

In erster Linie ersetzt die Famly-App den bisherigen Informationsaustausch zwischen Einrichtung und Eltern per Papier oder Telefon, aber keinesfalls den persönlichen Dialog. Die einfach zu bedienende und datenschutzkonforme App bietet eine zeitgemäße und ressourcenschonende Alternative: Ob Einladungen zu Elternabenden, Essenspläne, elterliche Genehmigungen oder Krankmel-dungen der Kinder – alles kann unkompliziert via App kommuniziert werden. Durch zahlreiche Funktionen erhalten Eltern einen besseren Einblick in den Alltag ihrer Kinder in der Einrichtung. Zusätzlich lässt sich die Verwaltung und Organisation des Kita-Alltags über Famly gestalten und optimieren. Unter dem Strich wird wertvolle Zeit gespart, die den pädagogischen Fachkräften für die Kinder und für persönliche Gespräche mit den Eltern zur Verfügung steht. 

Kinderzeit-Podcast: Wie gelingt eine Bildungspartnerschaft zwischen Kita und Eltern? Zu Gast: Marion Lepold und Theresa Lill

Als Projektleitung steuern Mirjam Nadolny und Ulrike Kotthaus vom Diakoni-schen Werk Hamburg sowie Sarah-Maria Grimm, Fachberatung im Kita-Werk Hamburg-West/Südholstein, die Pilotphase und deren Evaluation. „Wir beglei-ten die Einrichtungen eng während der Pilotphase und unterstützen dabei, mit Hilfe der App den Alltag besser zu organisieren und die Kommunikation zu erleichtern. Von unseren Arbeitsergebnissen und Erfahrungen sollen zukünftig weitere Einrichtungen beim Einstieg in dieses Format profitieren“, betont Sarah-Maria Grimm. 

„Hohe Datenschutz-Standards waren bei der Wahl der App ein wesentliches Krite-rium. Auch den Eltern, die Famly nutzen möchten, wird dieser Aspekt besonders wichtig sein“, ergänzt Sandra Schmücker, Fachabteilungsleitung in der Pestalozzi-Stiftung Hamburg und Mitglied im Evangelischen Kindertagesstättenverband. 

Alexander Beckold ist Vater von zwei kleinen Kindern. Der Zweijährige besucht die Krippe einer evangelischen Einrichtung, die als einzige schon länger mit 

Famly arbeitet. „Ich bin ganz begeistert von der App! Nach der Corona-bedingten langen Zwangspause war der tränenreiche Neustart eine Herausforderung. Dann in der App zu lesen, dass mein Sohn nach 15 Minuten wieder lacht, gibt mir ein sehr gutes Gefühl und Sicherheit. Auch während der Zwangspause haben wir über Famly Emotionales wie Geburtstagsgrüße für unseren Sohn und auch Updates zu aktuellen Entwicklungen erhalten. Transparenz ohne viel Aufwand. So funktioniert eine verantwortungsvolle Kita, nicht nur in Pandemie-Zeiten.“ 

Auch Oliver Rohloff, Leiter Kita Wackelzahn im Kirchenkreis Hamburg-Ost, freut sich über die Einführung der App: „Schon lange wollen wir unseren Verwal-tungs- und Dokumentationsaufwand reduzieren, zum Beispiel die Erfassung der Arbeitszeit der Mitarbeitenden. Jetzt geht es endlich los, und wir können mit gutem Gefühl auf Digitalisierung setzen und den Kitabetrieb mit der App moder-nisieren. Ich bin sicher, dass wir damit nicht nur für Eltern, sondern auch als Arbeitgeber für junge Fachkräfte attraktiver werden.“ 

Zum Hintergrund:

Beteiligte Kita-Anbieter: Ev.-Luth. Kita-Werk Hamburg-West/Südholstein; Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Evangelische Stiftung Alsterdorf, Pestalozzi-Stiftung Hamburg, Das Rauhe Haus 

Auftraggeber: Evangelischer Kindertagesstättenverband / Diakonisches Werk Hamburg 

Der Evangelische Kindertagesstättenverband Hamburg ist Fachverband im Dia-konischen Werk Hamburg. Er ist der Zusammenschluss von evangelischen Kitaträgern in Hamburg mit 161 Kitas und 30 GBS-/GTS-Standorten, in denen insgesamt rund 16.850 Kinder betreut werden. Die evangelischen Einrichtungen in der Metropolregion Hamburg findet man unter: https://eva-kita.de