Februar 2012

Märchen - Teil 4: Märchen zum Ausdrucken

"Es war einmal..." - eine Geschichten-Sammlung mit vielen Gute-Nacht-Geschichten für Kinder. Märchen zum Vorlesen und Nacherzählen, zum Beispiel von den Gebrüdern Grimm (Märchen wie Rotkäppchen, Froschkönig, Rapunzel und Aschenputtel), sowie unbekannte und alte Märchen. Außerdem viele Fabeln und Vorlese-Geschichten.

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Märchen - Teil 3: Märchenkinder

Märchen sind nicht gleich Märchen, wie man am Beispiel des “Struwwelpeter“ unschwer erkennen kann. Entsprechend heißt es für alle, die Kindern Märchen erzählen oder vorlesen möchten, nicht einfach nur einen Band der schönsten gesammelten Werke zur Hand zu nehmen, sondern bereits im Vorfeld einige Überlegungen und Vorkehrungen zu treffen, um das Erlebnis des Märchenerzählens zu einem ganz besonderen werden zu lassen.

Kindermärchen und Märchenkinder
Um in die Märchenwelt eintauchen zu können, sollte ein Kind das entsprechende Alter haben. Und dieses Alter hat es in etwa, wenn es sein 4. Lebensjahr erreicht hat. Doch auch dann heißt es, die Märchen sorgsam auszuwählen: in Bezug auf ihren Inhalt und in Bezug auf ihre Form.

Inhaltlich sollten die erzählten oder vorgelesenen Märchen ganz klar ein positives Ende haben und dem Gut-Böse-Prinzip folgen. Denn genau mit diesem setzen sich Kinder in dieser moralischen Phase ihrer Entwicklung auseinander. Deswegen ist der Philipp aus dem Kindergarten heute auch noch so gemein und überhaupt der gemeinste Junge der ganzen Welt, morgen aber schon wieder der allerbeste Freund, den man sich nur wünschen kann. Das kindliche Denken ist also gerade in jungen Jahren ebenso schwarz-weiß wie die Einteilung der Märchenwelt.

Formal sollten die ersten Märchen des Weiteren auf jeden Fall nicht nur kurz genug sein, so dass das Kind ihnen komplett in einem durch folgen kann, sondern auch nur einen einzigen Erzählstrang aufweisen. Dieser einzelne Erzählstrang garantiert, dass die unheimliche, traurige, ungerechte oder trostlose Situation, die zu Beginn des Märchens existiert oder entsteht, sich am Ende zum Guten gewendet hat.

Dieser Zusammenhang, diese Auflösung ist das A und O der Wirkung und der Nachhaltigkeit von kindgerechten Märchen. Und genau deshalb sollten sie auch immer an einem Stück erzählt oder vorgelesen werden. Das heißt nicht, dass das Kind nicht dazwischenfragen oder eigene Überlegungen einstreuen darf, es bedeutet nur, dass der positive Ausgang nicht als Erzählung auf den nächsten Tag verschoben wird. Denn damit lässt man die Kinder allein und verloren in ihrer Fantasiewelt zurück.

Erst, wenn das Kind ein wenig älter und mit den ersten Märchen auch schon vertraut ist, kann man auf komplexere Märchen ausweichen, die a) mehr als nur einen Erzählstrang haben und b) dann natürlich auch über mehrere Tage hinweg erzählt oder vorgelesen werden können.

Deshalb gilt: Eltern sollten die Wahl des jeweiligen Märchens, das sie vorlesen oder erzählen möchten, schon im Vorfeld treffen und dieses entsprechend zumindest schon einmal für sich selbst in Ruhe gelesen haben.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter
Da Kinder durch Märchen dort abgeholt werden, wo sie sich seelisch und emotional in ihrer Entwicklung befinden, kann die passende Auswahl des Märchens diesen Effekt zusätzlich stärken und gleichermaßen die Problemlösung der magischen Welt als Anreiz und Ermutigung zur Problemlösung in der realen Welt geben.

So wenig wie Weihnachtsgeschichten also im Sommer vorgelesen werden, so wenig sollten klirrend-kalte Wintermärchen in zauberhaft-warme Frühlings-Abende gelegt werden. Die Märchen sollten sowohl zur Jahreszeit, im besten Fall jedoch auch, wie oben bereits angedeutet, zur Stimmung des Kindes passen.

Findet dieses beispielsweise im Kindergarten oder auch generell schwer Anschluss können Märchen über Mut, über Aufeinander-Zugehen oder über Freundschaften dem Kind helfen, eine eigene Lösung für die reale Situation, in der es sich befindet, zu entdecken. 

Kinder denken in Bildern – magisch und zauberhaft
Kinder, insbesondere Vorschul- und Grundschulkinder, betrachten die Welt mit ganz anderen Augen als wir Erwachsene sie sehen. Ein einfacher großer Pappkarton beispielsweise ist für sie alles, aber kein einfacher Pappkarton. Er ist Piratenschiff, Ritterburg, Drachenhöhle, Märchenschloss, Puppenstube und vieles andere mehr. Niemals aber ist er nur ein einfacher Karton aus Pappe. Denn im Gegensatz zu uns Erwachsenen, die gelernt haben, dass die Dinge sind, was sie sind, die erfahren haben, was möglich ist und was nicht, kennt das Kinderdenken noch keine Grenzen. Für Kinder ist alles vorstellbar und somit auch alles möglich. Kinder erwarten sozusagen das Unerwartete. Entwicklungspsychologen beschreiben dieses kindliche Denken deshalb auch als “magisches Denken“ oder “zauberhaftes Denken“.

Magisches Denken braucht magische Anregung
Märchen-Gegner betonen immer wieder, dass sie ihren Kindern auch deshalb keine Märchen erzählen oder vorlesen, weil sie auf gar keinen Fall möchten, dass ihr Kind später nur noch in Schwarz-Weiß-Kategorien denkt. Die Welt also strikt einteilt in “Gut und Böse“, in “Schön und Hässlich“, in “Arm und Reich“, in “Mutig oder Feige“. Aber diese vergessen, dass auch das kindliche Denken sich erst entwickeln und unterschiedliche Farben und Facetten erkennen lernen muss. Ja, Märchen sind Schwarz-Weiß. Dem kann niemand widersprechen. Aber das kindliche Denken ist nicht anders – vor allem nicht im Alter von Kindergarten- und Vorschulkindern. Gerade in diesem Alter brauchen Kinder das Schwarz-Weiße, um sich orientieren zu können. Alle anderen Farben des sozialen Gefüges bilden sich erst sehr viel später aus. Ganz gleich, ob mit oder ohne Märchen. Was aber Märchen für dieses Alter so wichtig macht, ist, dass sich Kinder genau auf Grund des Schwarz-Weiß-Denkens mit den Märchenfiguren, ihren Erlebnissen und der Welt, in der sich die Figuren zurechtfinden müssen, so gut identifizieren können. Auch wenn es sich dabei um eine Welt oder eine Gesellschaft handelt, die in dieser Form heute gar nicht mehr existiert.

Märchenhafter Freiraum für die eigene Fantasie
Bekommen Kinder ein Märchen vorgelesen oder erzählt, hören sie es nicht nur, sie sehen, spüren und erleben, was passiert. Denn die von vielen Erwachsenen verachtete und oftmals als veraltet oder antiquiert bezeichnete Märchensprache löst genau das aus, was Kinder in diesem Alter brauchen: Märchenhaften Freiraum für die eigene Fantasie. Die veraltete oder antiquierte Sprache schadet ihnen dabei ganz bestimmt nicht, im Gegenteil: Sie fördert gleichermaßen das kindliche Sprachvermögen, seinen Wissensdurst und seinen Entdeckerdrang. Und: Sie gibt dem Kind Sicherheit. Denn mit der märchenhaften Formulierung “Es war einmal“ können sie sich entspannt auf eine blühende Reise ihrer Fantasie begeben. “Es war einmal“, die veralteten Sprachwendungen und eine Gesellschaft, die es heute nicht mehr gibt, nehmen das Kind zwar mit auf eine Reise, die ihm helfen, sich in der Welt zurechtzufinden, ohne es dabei in Angst und Schrecken zu versetzen, dass die Märchenwelt mit der realen Welt identisch ist. Denn die Märchensprache ist wie der eingangs erwähnte Pappkarton: Einfach, aber bildhaft und symbolisch. Für Mama oder Papa nur ein Pappkarton, für das Kind selbst all das, was es möchte, dass der Pappkarton ist. Die Märchensprache gibt dem Kind also nur das absolut Notwendigste mit, damit es seine Fantasie frei entfalten kann und überfrachtet es nicht mit vorgefertigten Bildern, die keinerlei Fantasie oder Vorstellungsvermögen mehr erforderlich machen oder zulassen. Und genau das schafft leider kein anderes Kinderbuch, kein Comic, keine Zeichentrickserie – und auch keine Märchenverfilmung.

Magische Handlungsanleitungen für das reale Leben
Jedes der klassischen Märchen beruht auf einer Überlieferung, die seit Jahrhunderten von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Aus diesem Grund kann man Märchen auch als in Bilder übersetzte Lebenserfahrungen bezeichnen. Und auch, wenn wir uns mittlerweile im 21. Jahrhundert befinden, die Fragen, die sich unsere Kinder stellen, haben sich nicht geändert. Und damit auch nicht die Antworten. Was in vergangenen Jahrhunderten vielleicht die Angst vor langen Schatten im Wald war, ist heute vielleicht die Nacht erhellende Leuchtreklame, die Schatten ins Kinderzimmer wirft. Auch Kinder kennen Ängste, die uns noch nicht einmal bewusst sind. Und sie sind uns oftmals deshalb nicht bewusst, weil Kindern für das, was sie fühlen und erleben oftmals die Sprache oder eben das passende Bild fehlt, mit dem sie es vergleichen können. Und auch hier helfen Märchen. Denn jedes einzelne von ihnen schildert eine bestimmte Situation, in der sich der spätere Held des Märchens zu Anfang der Geschichte befindet. Eine Situation, die es zu meistern gilt. Und vor allem eine, die der kleine Held am Ende des Märchens auch gemeistert haben wird. Denn in Märchen wird – und das ist ebenfalls ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Punkt für das kindliche Denken – am Ende immer alles gut. Aus diesem Grund identifizieren sich die kleinen Zuhörer auch meistens mit der Heldenfigur, die zu Beginn des Märchens allerdings noch weit davon entfernt ist, ein Held zu sein. Denn ganz gleich, was das Kind gerade in seinem Inneren beschäftigt, womit es sich auseinandersetzen muss: Die Beispiele in den Märchen zeigen ihm, dass sich immer eine Lösungsmöglichkeit findet, wenn man nur die Verantwortung dafür übernimmt und nach ihr sucht. Und genau das macht Kinder stark, selbstbewusst und gibt ihnen das Gefühl von Sicherheit und Ur-Vertrauen. Bruno Bettelheim geht deshalb davon aus, dass Märchen die Kinder genau dort abholen, wo sie sich gerade seelisch und emotional in ihrer Entwicklung befinden. Wesentlich intensiver, handlungsorientierter und wirkungsvoller als jedes andere Kinderbuch das könnte. Oder wie schon Friedrich Schiller gesagt hat: „Tiefere Bedeutung liegt in den Märchen meiner Kinderjahre als in der Wahrheit, die das Leben lehrt."

Quelle: www.muetterberatung.de/details/2174/Märchen_für_das_magische_Kinderdenken_Warum_Kinder_Märchen_brauchen.html

Softknete für Kinder zum Selbermachen - das Rezept

Knete eignet sich für Kinder hervorragend als Spielzeug, da sie ihre Motorik fördert und die Fantasie anregt. Da selbstgemachte Knete günstiger ist, gibt es hier das passende Rezept - ohne Alaun!

Zutaten:
200 g Mehl
100 g Salz
200 ml kochendes Wasser
2 EL Speiseöl
2 EL Zitronensäure
flüssige oder pulverisierte Lebensmittelfarbe
Kochtopf
Rührgerät
Rührschale

In der Herstellung von Knete wird oft Alaun verwendet, um die Knetmasse geschmeidig zu machen. Doch die gleiche Funktion kann auch Zitronensäure erfüllen, wie sie in dieser Anleitung zur Herstellung von selber gemachter Knete ohne Alaun verwendet wird.

So machen Sie Knete selber
Geben Sie etwa 130 g des Mehls in die Rührschüssel und fügen Sie das Salz hinzu.
Anschließend werden die 2 EL Zitronensäure (flüssig oder als Pulver) daruntergemischt - zusammen mit der Lebensmittelfarbe.
Nun sollten alle Zutaten kräftig miteinander vermischt werden, um die Knete selber zu machen.
Kochen Sie parallel dazu 200 ml Wasser auf.
Mit dem Rührgerät auf niedrigster Stufe wird nach und nach das gesamte heiße Wasser in die vermengten Zutaten gegeben. Es sollte so lange gerührt werden, bis eine glatte teigige Masse entsteht.
Gießen Sie nun das Öl in den in der Rührschale ruhenden Teig. Dabei entscheiden Sie selbst, welche Konsistenz Sie als ausreichend empfinden.
Sobald Sie mit der Knete zufrieden sind, können Sie sie aus der Rührschale herausnehmen und per Hand in Form bringen. Wenn Sie den Knet-Teig in den Kühlschrank stellen, ist er noch etwa zehn Tage haltbar.

Darum sollte man auf Alaun verzichten
Alaun ist eine Chemikalie, die in hohen Mengen überaus giftig ist. Daher sollte sie gerade in Kinderspielzeug besser nicht vorkommen.
Alaun reizt die Schleimhäute und kann auch allgemein Hautreizungen hervorrufen.
Nehmen die Kleinen die Knete in den Mund oder reiben sich nach dem Spielen mit Alaun-Knete die Augen, kann es zu Augenbrennen, Schmerzen in der Mundhöhle und sogar zu Erbrechen und Schluckstörungen kommen. Wenn Sie sich also dazu entschließen, Knete selber zu machen, verzichten Sie unbedingt auf Alaun. Es existieren auch keine medizinischen Studien zur Langzeitwirkung dieser Chemikalie - in Kinderhänden sollte sie daher erst recht nichts zu suchen haben. Die Knete ohne Alaun ist genauso gut und auf jeden Fall gesünder!

Quelle: www.helpster.de/knete-selber-machen-ohne-alaun-so-geht-s_21957#zur-anleitung

Kochen mit Kindern - Die Kochlöffelbande

Kinder sind zwar kritische Esser, aber auch neugierige. Wenn sie beim Kochen selbst aktiv werden dürfen, lassen sie sich schnell für eine gesunde Ernährung begeistern.

Kochen mit Kindern: Vom Erlebnisvortrag bis zum Ferienkochkurs
Erzieher, Lehrer und auch Gesundheits-Trainer haben die große Chance, mit einfachen Mitteln entscheidenden Einfluss auf grundlegende Gewohnheiten ihrer Schützlinge zu nehmen. Oftmals geht der erste Schritt von engagierten Eltern oder Gesundheits-Trainern aus, die auf einem Elternabend oder einem Vortrag das Thema gesunde Ernährung ansprechen. Gut kommt beispielsweise bei Groß und Klein ein Erlebnisvortrag mit Sinnesschulung an. 

In der Grundschule hat die Ernährung neben ABC und Einmaleins sowieso ihren berechtigten Platz auf dem Stundenplan. Grundnahrungsmittel gehören in verschiedenen Formen schon seit langem zum Unterrichtsstoff. Auch hier können Gesundheits-Trainer mit Rat und Tat beiseite stehen, um Vollwert-Ernährung theoretisch und praktisch zu vermitteln. Sie können Arbeitsgemeinschaften an Grundschulen anbieten, beispielsweise wöchentlich zwei Unterrichtsstunden oder im Rahmen von Fördervereinen. Auch während einer Projektwoche kann das Thema Ernährung in Theorie und Praxis behandelt werden. Beliebt sind zudem Kochkurse in den Ferien in geeigneten Einrichtungen wie Kindergarten, Schulküche, Pfarrzentrum oder Familienbildungsstätte.

"Zucchini ess´ ich nicht"
So kritisch Kinder auch sind, so leicht sind sie für etwas zu begeistern, das ihnen Spaß macht. Einzelne Kochtage oder ein Kochkurs sind eine gute Möglichkeit, die Kleinen an gesunde Ernährung heranzuführen. Ein Kochkurs für Kinder stellt an den Durchführenden andere Herausforderungen als ein Kurs für Erwachsene. Wenn aber ein paar grundlegende Punkte beachtet werden, ist der Erfolg vorprogrammiert. Denn Kinder sind ehrlich und der Kursleiter merkt schnell an ihren Reaktionen und ihrer Aufmerksamkeit, ob er auf dem richtigen Weg ist. 

Kochen mit Kindern - Tips zur Kursdurchführung
Eine kurze theoretische Einführung sollte beim Kochen mit Kindern nicht fehlen. Empfehlenswert ist immer eine geschlossene Einheit unter einem Motto, zum Beispiel Getreide, Geburtstagsbüfett oder Ostern. Neben der eigentlichen Nahrungszubereitung fördert das gemeinsame Kochen auch das Sozialverhalten, schult die Feinmotorik und regt die Phantasie an. In der Gemeinschaft und in der Begeisterung am eigenen Tun erweitern Kinder zudem gerne ihren eigenen kulinarischen Horizont. Auch wenn sie manche Zutaten angeblich nicht mögen, lassen sie sich von neuen Zubereitungsformen wie Zucchini-Puffer doch verlocken. Meist sind sie bereit, wenigstens eine "Ameisenportion" zu probieren, wenn sie sich schon nicht zwischen "Zwerg" und "Riese" entscheiden wollen. In den seltensten Fällen schmeckt es überhaupt nicht, im Gegenteil: Meist verlangen sie sofort einen Nachschlag. Weiterer nützlicher Nebeneffekt: Die Kinder lernen nicht nur die geschmacklichen Vorzüge der Vollwert-Ernährung kennen. Mit plausiblen Erklärungen lassen sie sich auch von der Qualität naturbelassener Lebensmittel überzeugen. Und das gemeinsame Essen, mit Anfang und Abschluss in der Gruppe, vermittelt das, was man unter Esskultur versteht. 

Meist lautet die erste Frage am Ende eines solchen Kurses: "Wann geht´s weiter?" Die Antwort ist einfach: am besten zu Hause. Und meist erfolgt dann tatsächlich einige Tage später die Rückmeldung, dass Eltern oder Geschwister von der Begeisterung angesteckt und erste Gerichte nachgekocht wurden. Damit die nächste Generation voller Stolz und mit gutem Gewissen sagen kann: "Das habe ich schon von meiner Mutter bekommen."

Kochen mit Kindern: So brennt nichts an:
Achten Sie bei der Rezeptauswahl darauf, wie viel Zeit und welche Gegebenheiten (Platz, Geräte) zur Verfügung stehen.

Geben Sie den Gerichten ansprechende Phantasienamen wie Häschensalat oder Rotkäppchendessert.

Achten Sie in angemessenem Rahmen auf eine phantasievolle Garnierung, beispielsweise Radieschen-Mäuse oder Katzenbrötchen.

Die Zutaten sollten leicht zu beschaffen sein, damit die Kinder die Gerichte zu Hause nachkochen können. Kalkulieren Sie die Zutaten nicht zu knapp; beim Zubereiten wird manches direkt verzehrt.

Eine Begrüßungsrunde, in die sich jedes Kind einbringen kann (Lieblingsessen, eigene Küchenerfahrung), sollte nicht fehlen.

Beziehen Sie die Kinder in den kurzen theoretischen Teil mit ein, zum Beispiel Karten auf Plakat kleben lassen.

Jedes Kind sollte im praktischen Teil immer etwas zu tun haben (kein Leerlauf). Einblicke in die anderen Gruppen sind wichtig und erlaubt.

Planen Sie genügend Zeit für die gemeinsame Mahlzeit an der kindgerecht oder der Jahreszeit entsprechend gestalteten Tafel ein.

Führen Sie eine Abschlussrunde mit Kritik und Anregungen durch, sie bringt dem Kursleiter viel Aufschluss über die eigene Arbeit.

Jedes Kind sollte eine oder mehrere Kostproben mit nach Hause nehmen können (Vorratsdose mitbringen lassen). Eine Kursmappe kann neben den Rezepten auch Elemente aus dem theoretischen Teil und weitere Anregungen (Tischgebete, Abzählreime, Gedichte zum Kursthema) enthalten.

Quelle: Rettig, S.: UGB-Forum 2/03, S. 76-77


Seminarangebot
Kinder sind mitunter recht kritische Esser. Die Seminarleiterin, selbst Mutter von vier Kindern, zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Nachwuchs für eine gesunde Ernährung begeistern können. Von kindgerechten Gemüserezepten und Salaten über verschiedene Nudelsoßen bis hin zu vollwertigem Naschwerk ist für jeden Kindergeschmack etwas dabei. Oft kommt es auch nur auf die richtige "Verpackung" an. Sie lernen außerdem Gerichte kennen, die sich besonders gut zusammen mit Kindern zubereiten lassen, und Sie erfahren, was und wie ein Kind essen sollte, damit es ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt ist. Die zahlreichen Rezepte und praktischen Tipps erleichtern es Ihnen, einen abwechslungsreichen Wochenplan ohne große Mühe zusammenzustellen.

Seminarinhalte:
Warenkunde: Kinderlebensmittel
Rezepte, die Kindern schmecken
Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachspeisen, die ankommen
Gerichte, die sich gut zusammen mit Kindern zubereiten lassen
abwechslungsreiche und schnelle Gerichte für die ganze Woche
Ernährungsempfehlungen für Kleinkinder und Kinder
Erarbeiten von eigenen Kurskonzepten

Qualitätssicherung der UGB-Akademie: als Fortbildung für die Bereiche Ernährung und Fasten anerkannt.

Mehr Informationen auch zur Anmeldung unter www.ugb.de

Märchenzeit mit SimsalaGrimm

Eine fantastische Märchenstunde mit SimsalaGrimm wartet auf Ihre Kinder – fertig vorbereitet und kostenlos zum Herunterladen. Mit Rätselraten und vielem mehr zu den beliebten Geschichten „Hans im Glück“, „Der Froschkönig“ und „Frau Holle“. Das Besondere: „Hans im Glück“ zum Vorlesen mit Fingerpuppen! Hier Vorlagen ansehen!

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